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TERRE DES FEMMES macht Eingabe bei UNO gegen weibliche Genitalverstümmelung in Sierra Leone und Somalia

In Sierra Leone sind insgesamt 88% und in Somalia 98% der Frauen zwischen 15-49 Jahren von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) betroffen. In beiden Ländern gibt es kein explizites Gesetz gegen FGM. Deshalb hat TERRE DES FEMMES für das UNO Staatenüberprüfungsverfahren (Universelles Periodisches Überprüfungsverfahren, abgek. UPR) zwei Dokumente eingereicht, die auf diese Problematik hinweisen.

Mädchen in Sierra Leone spielen vor dem FGM-Schutzhaus des TDF-Partnerprojekts AIM. Foto: © Veronika KirschnerMädchen in Sierra Leone spielen vor dem FGM-Schutzhaus des TDF-Partnerprojekts AIM. Foto: © Veronika KirschnerDas UPR-Verfahren ist ein Kontrollverfahren des UNO-Menschrechtsrates, bei dem jeder Mitgliedstaat der UNO regelmäßig hinsichtlich seiner Menschenrechtssituation überprüft wird und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen werden. Die Empfehlungen an den zu überprüfenden Staat werden durch die anderen im Menschenrechtsrat vertretenen Staaten formuliert. Die verschiedenen Staaten nutzen dabei auch die von der Zivilgesellschaft eingereichten Dokumente.

Bisher hat es im Rahmen des UPR-Verfahren noch keine Einreichung gegeben, die sich explizit mit FGM auseinandersetzt.

Basierend auf dem Bericht zu Sierra Leone hat TERRE DES FEMMES zudem eine Stellungnahme (PDF-Datei) beim Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung eingereicht, um auf die prekäre Menschenrechtssituation bezüglich FGM aufmerksam zu machen.

Hier können Sie beide Berichte einsehen: UPR-Bericht Somalia in deutsch, englisch (PDF-Datei) und UPR-Bericht Sierra Leone englisch (PDF-Datei)

Lesen Sie mehr zu unserer Partnerorganisation AIM in Sierra Leone, die sich gegen FGM vor Ort einsetzt.

 

 

 

Stand: 08/2015