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MAP-FGM Seminar in Brüssel zur wissenschaftlichen Forschung

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESAm 08.06.2017 startete die zweitägige Konferenz von MAP-FGM zum Thema „Female Genital Mutilation/Cutting at the Intersection of Qualitative, Quantitative and Mixed Method Research – Experiences from Africa and Europe“ statt. Unsere TERRE DES FEMMES FGM Referentin Charlotte Weil ist vor Ort.

Das Multisektionale Akademische Programm zur Verhinderung und Bekämpfung von weibliche Genitalverstümmelung (MAP-FGM) ist ein innovatives Projekt, dass sich der Aufklärung, der Wissensvermittlung über FGM und dessen Umgang für verschiedene Berufsgruppen innerhalb der Europäischen Union widmet.

Das pluridisziplinäre Team aus ProfessorInnen und ForscherInnen haben dazu ein Trainings Handbuch (PDF-Datei) entwickelt, welches ein kritisches Gender und kultur-sensibles Denken über FGM, sowie praktische Empfehlungen aus der Arbeit mit FGM Betroffenen Mädchen und Frauen, deren Familien, Communities und Berufsgruppen, beinhaltet.

Ziel der Konferenz ist über den Mehrwert der Forschung in Kampagnen zur Überwindung von FGM zu diskutieren und Empfehlungen für die wissenschaftliche Forschung zu entwickeln. Vor allem sollen Gruppen aus NGO’s, Forschern, AktivistInnen und VertreterInnen institutioneller Organisationen durch internationale Seminare, wie der heutigen in Brüssel, eine fachliche Vertiefung der vorhandenen Kenntnisse über FGM erhalten.

Durch diverse Seminare während der Konferenz werden Themenschwerpunkte wie z.B. die Rolle der Forschung zu FGM, die Wirksamkeit von Interventionen zur Überwindung von FGM, der Einfluss von Migration auf FGM und der mögliche Transfer von sozialen Normen, der internationale Menschenrechtsrahmen zu FGM, die Beteiligung von Männern zu FGM, sowie verschiedene Forschungsmethoden diskutiert.

Unsere CHANGE Plus Partner der Coventry University werden ebenfalls ein Seminar zum methodischen Verhaltensänderungsansatz zur Überwindung von FGM leiten.

Wir freuen uns dabei sein zu können und gemeinsam im internationalen Rahmen zur Überwindung von FGM zu arbeiten.

Stand: 06/2017