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Treffen der AG „weibliche Genitalverstümmelung“ in Berlin

Teilnehmerinnen des AG-Treffens im März 2017. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 25. und 26. März 2017 hat sich die Arbeitsgruppe „weibliche Genitalverstümmelung” zu ihrem halbjährlichen Treffen in Berlin zusammengefunden. In der Berliner Geschäftsstelle konnten sich die Expertinnen inhaltlich austauschen, relevante Themen diskutieren und gemeinsame Positionen entwickeln.

TDF Referentin Charlotte Weil berichtete von den Aktivitäten des Referats der Geschäftsstelle als auch von den Entwicklungen des CHANGE Plus Projekts und präsentierte den 15-minütigen Aufklärungsfilm „Amina“ , der im Rahmen von CHANGE Plus produziert wurde. Eine wichtige Ankündigung war zudem, dass die neue Informationsbroschüre nun erscheint. Außerdem wurde die neue INTEGRA-Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland vorgestellt und von den Mitfrauen der Arbeitsgruppe kommentiert und besprochen. Die Frauen diskutierten die Begriffsverwendung „FGM“ (englisch: female genital mutilation – weibliche Genitalverstümmelung) und tauschten sich zur Debatte rund um das Thema „Medikalisierung von FGM“ aus. Zudem wurde zur sogenannten medizinischen „Rekonstruktion“ im weiblichen Genitalbereich aufgeklärt. Weitere Besprechungspunkte waren FGM als Asylgrund, der internationale Tag für genitale Selbstbestimmung (7. Mai) und in diesem Zusammenhang auch das Thema Jungenbeschneidung.

Zu diesen und weiteren Themen haben sich die Frauen der AG „weibliche Genitalverstümmelung“ ausgetauscht, Positionen skizziert, Aktionsideen und Vorgehensweise für die Aufklärungsarbeit gesammelt. Im Anschluss wurden Themen und Aufgaben für das nächste Treffen im Herbst festgesetzt.