Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Vortrag über weibliche Genitalverstümmelung von TDF-Mitfrau Erika Korn an der Volkshochschule Villingen Schwenningen

TDF Mitfrau Erika Korn hält einen Vortrag über FGM an der VHS Villingen Schwenningen. Foto: © Sandra Müller, TDF-Städtegruppe KonstanzTDF Mitfrau Erika Korn hält einen Vortrag über FGM an der VHS Villingen Schwenningen.
Foto: © Sandra Müller, TDF-Städtegruppe Konstanz
Um weibliche Genitalverstümmelung effektiv zu bekämpfen, ist es besonders wichtig, dass das Thema ein großes Maß an Aufmerksamkeit erhält. Die Aufklärung der Öffentlichkeit ist daher eine der Hauptaufgaben von TERRE DES FEMMES. Am 17. Januar 2017 hielt Erika Korn, TDF-Mitfrau und Mitglied der Arbeitsgruppe weibliche Genitalverstümmelung einen Vortrag an der Volkshochschule Villingen Schwenningen, um die Öffentlichkeit zum Thema FGM aufzuklären und zu sensibilisieren.

Zum Einstieg in das Thema zeigte Erika Korn den Kurzfilm „Wenn die Bäume Puppen tragen“. In der darauffolgenden Frage-Antwort-Runde konnte sie den TeilnehmerInnen der Informationsveranstaltung viele Fragen zu weiblicher Genitalverstümmelung beantworten, wie zum Beispiel Fragen zu der Begründung dieser Praktik. Außerdem erläuterte sie die geografische Verbreitung weiblicher Genitalverstümmelung und zeigte mögliche Lösungsansätze auf, wie Alternativrituale und den Einbezug der Clan-Chefs in die Aufklärung von Communities. Die verschiedenen Typen der Genitalverstümmelung, sowie die Werkzeuge mit denen diese durchgeführt wird, kamen ebenfalls zur Sprache.

Nach der Präsentation der Problematik selbst, sprach Erika Korn über das Engagement von TERRE DES FEMMES, das CHANGE Plus Projekt und die internationale Zusammenarbeit mit Organisationen in Burkina Faso und Sierra Leone. Ein besonders wichtiges Thema in diesem Zusammenhang ist zudem die Anerkennung von weiblicher Genitalverstümmelung als Asylgrund, da viele Frauen vor drohender Genitalverstümmelung ihrer Töchter oder ihrer selbst fliehen müssen.

Es ist sinnvoll, diese Thematik öffentlich zu diskutieren und interessierte TeilnehmerInnen mit einem solchen ungewohnten und oft tabuisierten Thema zu konfrontieren, um auf die Menschenrechtsverletzung weibliche Genitalverstümmelung aufmerksam zu machen.

Zusätzlich gab es ein Büchertisch mit relevanten Informationsmaterialien zum Thema. TERRE DES FEMMES freut sich über die Kooperation mit der Volkshochschule Villingen Schwenningen und bedankt sich bei Mitfrau Erika Korn für ihr Engagement.

Stand: 01/2017