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Fortbildungsreihe „Weibliche Genitalverstümmelung: Folgen für die betroffenen Mädchen und Frauen – medizinische und psychosoziale Hilfsarbeit“ für verschiedene Berufsgruppen

FaZIT Fortbildung 2016. Foto: © TERRE DES FEMMESFaZIT Fortbildung 2016. Foto: © TERRE DES FEMMESVom 06. bis 08. Dezember 2016 hat TDF-Referentin Dr. Idah Nabateregga die von FaZIT (Fachberatungsdienst Zuwanderung, Integration und Toleranz im Land Brandenburg) veranstaltete Fortbildungsreihe „Weibliche Genitalverstümmelung: Folgen für die betroffenen Mädchen und Frauen – medizinische und psychosoziale Hilfsarbeit“ als Expertin auf dem Gebiet unterstützt.

Die Fortbildung richtete sich an Berufsgruppen, die mit betroffenen Mädchen und Frauen in Kontakt kommen und mit den psychischen und physischen Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung nicht vertraut sind. Betroffene Mädchen und Frauen leiden unter den Folgen der Genitalverstümmelung für den Rest ihres Lebens. Häufig kommt es nach einer Verstümmelung zu Entzündungen im Genitalbereich, Inkontinenz, Fisteln und anderen schwerwiegenden Problemen, die für Betroffene in überwältigendem Schamgefühl und gesellschaftlicher Isolation münden können.

Aufgrund der zunehmenden Migration von Frauen aus Ländern, in denen weibliche Genitalverstümmelung weit verbreitet ist, werden auch Fachkräfte in Brandenburg vermehrt auf betroffene Mädchen und Frauen treffen. Daher ist das Ziel der Fortbildung, diese Fachkräfte für den Umgang mit Betroffenen zu sensibilisieren und sie über medizinische und psychosoziale Hilfsangebote zu informieren.

Gemeinsam mit dem Netzwerk Integra hat TERRE DES FEMMES eine bundesweite Liste mit AnsprechpartnerInnen zu medizinischen, juristischen und sozialen Leistungen in Sachen FGM (PDF-Datei) erstellt.  

 

Stand: 12/2016

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