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TDF-Referentin Linda Ederberg bei der End FGM Konferenz in Brüssel

Das europäische Netzwerk End FGM hat am 08. November 2016 zu einer Konferenz zum Thema Asyl und weibliche Genitalverstümmelung nach Brüssel eingeladen. End FGM ist ein europäischer Dachverband, der sich aus 15 nationalen Nichtregierungsorganisationen zusammensetzt und für nachhaltige Maßnahmen gegen weibliche Genitalverstümmelung einsetzt. Seit Januar 2016 ist TERRE DES FEMMES Mitglied des Dachverbands.

Thema der Konferenz ist weibliche Genitalverstümmelung und geschlechtsbasierte Vulnerabilität im Kontext des EU-Asylverfahrens. Ziele sind u. a., die Reform des Common European Asylum Systems (CEAS) und damit einhergehende Herausforderungen gemeinsam zu analysieren, bisher bewährte Vorgehensweisen zu teilen, Strategien zu entwickeln um dem Mangel an Fortbildungen für Fachpersonal entgegenzuwirken, sowie die verschiedenen Perspektiven unterschiedlicher Akteure zusammenzutragen.

Auf der Agenda der Konferenz stehen:

  • Einstieg: Das Konzept von Vulnerabilität
  • Podiumsdiskussion: Gewährleistung von internationalem Schutz für FGM-Betroffene
  • Podiumsdiskussion: Glaubwürdigkeit von FGM als Asylgrund, psychische Gesundheit und psychologische Betrachtung
  • Podiumsdiskussion: Vielversprechende Vorgehensweisen - die Lösung
  • Offene Frage- und Antwortrunde mit dem Publikum nach jeder Podiumsdiskussion
  • Fazit und Zusammenfassung der Vorschläge plus Schlussbemerkung

Die Konferenz richtet sich an NROs, die mit von FGM betroffenen oder bedrohten Geflüchteten zusammenarbeiten, an ExpertInnen aus dem Gesundheitswesen, AnwältInnen, für politische EntscheidungsträgerInnen auf EU-Ebene, an WissenschaftlerInnen sowie für von FGM und oder anderen Formen geschlechtsbasierter Gewalt betroffene und bedrohte Frauen, die bereits durch das Asylverwahren gegangen sind. Sie ist jedoch auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. TERRE DES FEMMES wird von unserer Referentin Linda Ederberg auf der Konferenz vertreten.

 

 

Stand: 11/2016

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