Aktuelles zu Häuslicher und sexualisierter Gewalt

Unternehmen gegen Häusliche Gewalt: Internationale Konferenz in Brüssel

Teilnehmer_innen der CARVE-Tagung in Brüssel. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmer_innen der CARVE-Tagung in Brüssel.
Foto: © TERRE DES FEMMES
Am 16. Juni 2016 hat in Brüssel die erste europaweite Konferenz zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz stattgefunden: CARVE - Companies against gender violence.

Bei der Veranstaltung haben VertreterInnen von Unternehmen, Gewerkschaften, aus der Wissenschaft und von Nichtregierungsorganisationen darüber diskutiert, wie Unternehmen ihre MitarbeiterInnen vor geschlechtsspezifischer Gewalt und auch Häuslicher Gewalt schützen können. Birte Rohles, Referentin gegen Häusliche und sexualisierte Gewalt von TERRE DES FEMMES, brachte dafür die langjährige Erfahrung von TERRE DES FEMMES zu diesem Thema ein: „Mit dem Konzept der „Workplace Policy against Domestic Violence“ sensibilisieren wir bereits seit 2007 Unternehmen und Verwaltungen zu Häuslicher Gewalt. Europaweit hat jede dritte Frau physische oder sexualisierte Gewalt erlebt. Der Arbeitsplatz kann ein guter Ort sein, um Betroffenen Schutz- und Unterstützung anzubieten.“

Offener Brief des „Bündnisses Nein heißt Nein“ an die Bundeskanzlerin – Eine große Koalition für eine große Reform des Sexualstrafrechts

Nein heißt Nein!Am 28.04.2016 ging der Gesetzentwurf zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung in die 1. Lesung des Deutschen Bundestags. Anschließend wurde der Entwurf an den federführenden Rechtsausschuss überwiesen.

Aus diesem Anlass wendet sich das „Bündnis Nein heißt Nein“, bestehend aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, in einem Offenen Brief gemeinsam mit zahlreichen UnterstützerInnen an die Bundeskanzlerin und alle Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Das „Bündnis Nein heißt Nein“, das auf Initiative des Deutschen Frauenrats gegründet wurde, und dessen Bündnispartnerin TERRE DES FEMMES ist, fordert eine grundlegende Überarbeitung des vorliegenden Regierungsentwurfs.

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Bundeskabinett entscheidet sich gegen eine umfassende Reform des Sexualstrafrechts – TDF fordert „Nein heißt Nein“!

andlostluggage / photocase.deandlostluggage / photocase.deAm 16.03.2016 hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums (BMJV) zur Verbesserung der sexuellen Selbstbestimmung beschlossen und sich gleichzeitig gegen eine umfassende Reform des Sexualstrafrechts entschlossen. Somit ignoriert das Bundeskabinett die Forderung des Bundesrats und zahlreicher Verbände, so auch von TERRE DES FEMMES, das sexuelle Selbstbestimmungsrecht umfassend zu schützen und alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe zu stellen.

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Bundesratsinitiative – Gesetzentwurf zur Verbesserung der sexuellen Selbstbestimmung unzureichend – Bundesrat fordert mehr!

Die Länder Hamburg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen fordern in einem Entschließungsantrag die Bundesregierung dazu auf, das sexuelle Selbstbestimmungsrecht umfassend zu sichern und folglich jede nicht-einvernehmliche sexuelle Handlung unter Strafe zu stellen. TERRE DES FEMMES setzt sich bereits seit Langem für eine dahingehende Änderung des Sexualstrafrechts ein und begrüßt die Bundesratsinitiative ausdrücklich.

Am Freitag den 26.02.2016 wurde die Entschließung im Bundesrat vorgestellt und den zuständigen Ausschüssen zur Beratung zugewiesen.

TERRE DES FEMMES-Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Reform des Sexualstrafrechts

Nein heisst Nein Bundesjustizministerium entscheidet sich gegen Paradigmenwechsel

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuches – Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung vorgelegt. Im Zuge der Verbändeanhörung hat TERRE DES FEMMES eine Stellungnahme (PDF-Datei) erarbeitet. 

TERRE DES FEMMES begrüßt das Vorhaben, das Sexualstrafrecht zu reformieren, bestehende Schutz- und Strafverfolgungslücken zu schließen und internationalen Verpflichtungen, die sich aus der Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbulkonvention) ergeben, nachzukommen.

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Referentenentwurf zum Sexualstrafrecht - geplante Änderungen unzureichend!

Nachdem das Kanzlerinamt monatelang den Reformprozess des Sexualstrafrechts blockiert hat, wurde den Verbänden, so auch TERRE DES FEMMES, Ende des Jahres 2015 ein bereits im Sommer 2015 erarbeiteter Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums mit der Bitte um Stellungsnahme vorgelegt.

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Statement von TDF zu den gewalttätigen und sexuellen Übergriffen in deutschen Städten

Kampagnenfoto: Schaust du hin?TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V. ist entsetzt und empört über die sexuellen Übergriffe auf Frauen, die in der Silvesternacht in verschiedenen Städten in Deutschland statt gefunden haben.

In unserem freien demokratischen Land sind Frauen und Männer gleichberechtigt und gleich verpflichtet, sich für den Erhalt der demokratischen Grundordnung einzusetzen. Es ist die Aufgabe von Staat und Zivilgesellschaft zu gewährleisten, dass Frauen und Mädchen sich zu jeder Uhrzeit an jedem Ort ohne Angst vor Gewalt frei bewegen können.

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