Ein Rückblick auf 2011 zeigt: Eine neue Debatte um Vergewaltigung ist nötig!

Frauen sind in der Öffentlichkeit zunehmend der Vermutung ausgesetzt, dass von ihnen erhobene Vergewaltigungsvorwürfe nicht stimmen und ausgedacht wären. Die Zahlen zu Falschaussagen belegen jedoch ein ganz anderes Bild. Haben die prominenten Fälle um Kachelmann und Strauss-Kahn für eine Verschiebung im Täter-Opfer-Diskurs gesorgt?

Die Prozesse gegen Jörg Kachelmann und Dominique Strauss-Kahn wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung sorgten 2011 für kontroverse Diskussionen in der medialen Berichterstattung und der Öffentlichkeit. Das Leid der mutmaßlichen Opfer kam dabei kaum zur Sprache. Stattdessen brachten die Debatten ein neues Bild hervor: das des männlichen Opfers und der weiblichen Täterin. Mythos Vergewaltigung? (PDF-Datei)

Viele Vorurteile, Gerüchte und falsche Zahlen kursieren um das Thema sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung in der Öffentlichkeit.

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