Filmkooperation von TERRE DES FEMMES mit "Die Frau des Polizisten"

© 2000-2014 Muschalik Digitale Medien © 2000-2014 Muschalik Digitale Medien Pünktlich zum Internationalen Frauentag koopiert TERRE DES FEMMES mit dem Film "Die Frau des Polizisten" zum Thema Häusliche Gewalt. „Die Frau des Polizisten“ ist ein deutscher Spielfilm von Regisseur Philip Gröning, der letztes Jahr bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.

Filminhalt

Christine und Uwe sind ein junges Paar, das sich liebevoll um die kleine Tochter Clara kümmert. Sie leben in einem Backsteinhaus in einer Kleinstadt. Er arbeitet als Polizist, zum Teil auch Nachtschicht, sie ist zu Hause. Gemeinsam machen sie einen Osterausflug, er kocht abends für alle, sie spielen zusammen. Die Fragmente des trügerischen Familienidylls entwickeln sich nach und nach zur Katastrophe: Uwe wird schnell wütend, will immer ganz genau wissen, wo Christine ist. Sie trägt blaue Flecken am ganzen Körper, die nicht nur von ihren spielerischen Kämpfen mit Uwe stammen können...


Zu sehen ist der Film ab dem 20. März im Kino und vorab in Anwesenheit von TERRE DES FEMMES hier:

"Special Screening" zum Internationalen Frauentag am 8. März, 11 Uhr
im Delphi Filmpalast, Kantstraße 12a, 10623 Berlin-Charlottenburg
mit anschließender Podiumsdiskussion

Premiere am 11. März, 19 Uhr
im Kino Atelier im Savoy, Graf-Adolf-Straße 47, 40210 Düsseldorf
mit anschließendem Filmgespräch

Bei schönstem Wetter fand am 8. März in Berlin das "Special Screening" des Films "Die Frau des Polizisten statt". Dabei waren u.a.:  Ines Pohl, Chefredaktion taz, Birte Rohles, TERRE DES FEMMES, die Autorin Julia Franck und Regisseur Philip Gröning. Foto: © André HercherBei schönstem Wetter fand am 8. März in Berlin das "Special Screening" des Films "Die Frau des Polizisten statt". Dabei waren u.a.: Ines Pohl, Chefredaktion taz, Birte Rohles, TERRE DES FEMMES, die Autorin Julia Franck und Regisseur Philip Gröning.
Foto: © André Hercher

TDF-Vorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk bei der Premiere des Films mit den DarstellerInnen und dem Filmteam  (Philipp Kreuzer BAVARIA, Sarah Lüke 3L, Horst Rehberg, Pia & Chiara Kleemann, Alexandra Finder, Dr. Matthias Esche BAVARIA, Regisseur Philip Gröning, Petra Müller Film- und Medienstiftung NRW). Foto: © Jens PusselTDF-Vorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk bei der Premiere des Films mit den DarstellerInnen und dem Filmteam (Philipp Kreuzer BAVARIA, Sarah Lüke 3L, Horst Rehberg, Pia & Chiara Kleemann, Alexandra Finder, Dr. Matthias Esche BAVARIA, Regisseur Philip Gröning, Petra Müller Film- und Medienstiftung NRW).
Foto: © Jens Pussel
 


Häusliche Gewalt in Deutschland

© Philip Gröning Filmproduktion© Philip Gröning FilmproduktionIm eigenen Heim leben Frauen am gefährlichsten. Weltweit ist das so, auch in Deutschland. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen: häufiger als Verkehrsunfälle und Krebs zusammen genommen. Für Frauen ist das Risiko, durch einen Beziehungspartner Gewalt zu erfahren, weitaus höher als von einem Fremden tätlich angegriffen zu werden. Bildung, Einkommen, Alter und Religionszugehörigkeit sind dabei völlig bedeutungslos. In Deutschland ist oder war schon jede vierte Frau Opfer von Häuslicher Gewalt. Die Folgen Häuslicher Gewalt sind sowohl akut als auch langfristig, und sie sind körperlicher und psychischer Natur. Betroffenen erscheint die Situation oft ausweglos und es fällt ihnen sehr schwer aus dem Kreislauf der Gewalt auszubrechen. „Die Frau des Polizisten“ zeigt genau diese bedrohliche Dynamik von Abhängigkeit, Intimität und Gewalt.

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