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Gemeinsam haben wir Geschichte gemacht! Bündnis feiert die Reform des Sexualstrafrechts

Wir feiern die Reform! Foto: © Deutscher FrauenratWir feiern die Reform! Foto: © Deutscher Frauenrat„Frauen, bildet Banden“ – unter diesem alten feministischen Motto hätte der Empfang des Bündnisses „Nein heißt Nein“, zu dem TERRE DES FEMMES gehört, am 27. September 2016 auch stehen können. In der Alten Feuerwache in Berlin feierte das Bündnis mit seinen „Banden“ den gemeinsamen Erfolg: In wenigen Tagen – nach der Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten – wird die größte Reform im Sexualstrafrecht in Kraft treten und endlich der Grundsatz „Nein heißt Nein“ im Gesetz verankert werden. Damit wird jede sexuelle Handlung, die gegen den erkennbaren Willen einer Person geschieht unter Strafe gestellt.

Dass es zu dieser Reform gekommen ist, ist zahlreichen AkteurInnen zu verdanken, die sich über Jahre hinweg für eine Reform des § 177 StGB eingesetzt haben. Dazu zählen neben den Mitgliedern des Bündnisses zahlreiche Frauengruppen, Vereine, Verbände und Einzelpersonen. Auch in der Politik fand die Reform zuletzt eine große Zustimmung. Einstimmig stimmten die Abgeordneten des Bundestags für die Reform; ein „historischer“ Schritt, wie viele Abgeordnete ihn noch nicht erlebt haben.

 

Stand: 09/2016