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Rückschau auf die Fachtagung "Das Private ist betrieblich - Unternehmen sagen NEIN zu Häuslicher Gewalt" am 26.11.2008

Zu der Veranstaltung "Das Private ist betrieblich – Unternehmen sagen NEIN zu Häuslicher Gewalt" lud TERRE DES FEMMES in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, der Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und der Hotline der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (BIG) am 26. November 2008 in Berlin ein. Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, begrüßte mehr als 60 ausgewählte TeilnehmerInnen in der Neuen Mälzerei und zeigte sich überzeugt von der Relevanz einer Workplace Policy - einer Selbstverpflichtung gegen Häusliche Gewalt - für Unternehmen.

Die Veranstaltung wurde mit Vorträgen von Serap Altinisik, Referentin für Häusliche Gewalt bei TERRE DES FEMMES, und Elisabeth Weyermann von THE BODY SHOP, die von den wertvollen Erfahrungen mit der Workplace Policy in ihrem Unternehmen berichtete, eingeleitet. Beide plädierten für die Umsetzung einer Workplace Policy in deutschen Vorreiterunternehmen zur Bildung einer Allianz der Wirtschaft gegen Häusliche Gewalt.

Im Anschluss wurden in drei Workshops die Umsetzungsmöglichkeiten für teilnehmende Unternehmen diskutiert, Stolpersteine bei der Implementierung aufgezeigt und Problemlösungen erarbeitet. Neben interessierten VertreterInnen aus Unternehmen, wie der Deutschen Bahn, Barmer Ersatzkasse oder BSR-Berliner Stadtreinigung, nahmen auch engagierte Personen aus Verwaltung, Polizei und Medien teil. Sie trugen maßgeblich zu den fruchtbaren Diskussionen und wichtigen Ergebnissen der Workshops bei. Ihre Expertise und kritische Auseinandersetzungen waren zentral für den Erfolg der Veranstaltung und uns für das weitere Vorgehen im Bemühen, die Workplace Policy in Deutschland zu lancieren, sehr wertvoll.

In allen Workshops wurde die Relevanz von innerbetrieblichen ebenso wie gesellschaftlichen Allianzen gegen Häusliche Gewalt und für eine Workplace Policy erkannt, damit eine Selbstverpflichtung umgesetzt werden kann. Viele TeilnehmerInnen bestätigten ihre Bereitschaft, sich persönlich in ihren Unternehmen für eine  Workplace Policy einzusetzen und die richtigen AnsprechpartnerInnen dafür zu gewinnen. Die Notwendigkeit, klare und eindeutige Strategien für die teilnehmenden Unternehmen zu formulieren, also eine Handlungsanleitung für die Umsetzung einer Workplace Policy zu geben, wurde angemerkt. Die Workshops dienten auch der Vorstellung von Umsetzungsmöglichkeiten und regten die Teilnehmenden an, kreative Ideen der Umsetzung beizutragen.

TERRE DES FEMMES bleibt weiterhin an dieser Idee dran und wird die Allianz von Unternehmen gegen Häusliche Gewalt unter dem Thema Workplace Policy in Deutschland vorantreiben.

Fotos der Veranstaltung:

Copyright aller Fotos: Mathias Bartsch

© Foto: Mathias Bartsch
Herr Senator Harald Wolf für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Frau Heike Gerstenberger, Gleichstellungsbeauftragt des Bezirks Pankow, Frau Sonja Szameitat von Kaiser's Tengelmann und Frau Sabine Thümler von BSR (Berliner Stadtreinigung) bei der Pressekonferenz.



© Foto: Mathias Bartsch
Brigitte Kowas, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Reinickendorf, bei der Vorstellung der Werbeträger gegen Häusliche Gewalt



© Foto: Mathias Bartsch
Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, begrüßt die Anwesenden



© Foto: Mathias Bartsch
Serap Altinisik, Referentin 'Häusliche Gewalt' bei TERRE DES FEMMES



© Foto: Mathias Bartsch
Elisabeth Weyermann, THE BODY SHOP



© Foto: Mathias Bartsch
TeilnehmerInnen der Veranstaltung



© Foto: Mathias Bartsch
Workshop über die rechtlichen und betrieblichen Punkte einer Workplace Policy



© Foto: Mathias Bartsch
Workshop für kleine und mittlere Unternehmen



© Foto: Mathias Bartsch
Geschäftsführerin Christa Stolle mit Senator Harald Wolf und Robert Hofmann, Vertreter der Deutschen Bahn