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Nein heißt Nein! Aber nicht in Deutschland? Betroffene von Vergewaltigung brauchen Hilfe!

Am Anfang war es für Karen* die große Liebe. Markus* schenkte ihr Blumen, schrieb ihr täglich liebevolle SMS und malte sogar ein großes rotes Herz vor ihre Schule. Die anderen Mädchen beneideten sie um ihren tollen Freund.

Doch am Ende war die Beziehung der reinste Alptraum: Sobald Karen und Markus alleine waren, beschimpfte und bedrängte er sie. Auch im Bett machte Markus mit Karen, was er wollte. Selbst dann, wenn Karen deutlich „Nein“ sagte. Denn Markus akzeptierte kein „Nein“.

Nach einigen Monaten hielt es Karen nicht mehr aus und trennte sich von Markus. Sie war fest entschlossen, ihren Ex-Freund wegen Vergewaltigung anzuzeigen und wendete sich an eine Beratungsstelle. Doch die Beraterin riet ihr von einer Anzeige ab. Vor Gericht hätte sie keine Chance. Denn Karen hat sich nie körperlich gegen Markus zur Wehr gesetzt.

Karens Fall ist keine Ausnahme sondern traurige Realität in Deutschland. Das „Nein“ einer Betroffenen reicht nicht aus, um einen Vergewaltiger zu verurteilen. Weil wir diesen Skandal nicht länger hinnehmen wollen, setzen wir uns seit November mit einer groß angelegten Unterschriftenaktion öffentlich für die Reform des Gesetzes ein. Über 20.000 Menschen haben seitdem die Aktion unterzeichnet und zahlreiche Medien berichteten über die skandalöse Gesetzeslage.

Um aber unsere Arbeit gegen diese Ungerechtigkeit fortsetzen zu können, sind wir auf Ihre Spende angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns, damit wir Frauen wie Karen zu Gerechtigkeit verhelfen können!

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

 

* Namen geändert