Frühehen bedeuten das Ende der Kindheit. Die Folgen sind oft verheerend. Zu frühe Schwangerschaften sind ein enormes Gesundheitsrisiko für die Mädchen: Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt sind weltweit die zweithäufigste Todesursache in der Gruppe 15-19-jähriger Frauen (PDF-Datei).

Häufige Isolation und Abschirmung nach einer Verheiratung verwehrt Mädchen und jungen Frauen die Chance eines (höheren) Bildungsabschlusses, der ökonomische Unabhängigkeit sicherstellen würde. An Kinder, die aus einer aus finanzieller Not geschlossenen Frühehe hervorgehen, wird die ökonomische Abhängigkeit als Folge mangelnder Bildungsmöglichkeiten oft weitergegeben. Sie sind so ebenfalls gefährdet, minderjährig verheiratet zu werden.

Oftmals geht einer Frühverheiratung weibliche Genitalverstümmelung (FGM) voraus. Grund dafür ist ein Jungfrauenkult, der Mädchen in den FGM praktizierenden Ländern schon im Kindesalter zu einem jungfräulichen Eheeintritt zwingen soll.

Zusätzlich sind minderjährig verheiratete Frauen häufiger Opfer häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt.

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