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Datum:
18.10.2017  STATUS
Ort:
bundesweit/weltweit

 

Der europäische Tag gegen Menschenhandel wurde 2007 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen. Er wird seitdem jährlich am 18. Oktober begangen, um die europäische Öffentlichkeit auf das globale Problem des Menschenhandels aufmerksam zu machen und auf die prekäre Situation der Betroffenen hinzuweisen. Menschenhandel ist eine Form der Sklaverei und stellt damit eine massive Menschenrechtsverletzung dar.

Dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung zufolge ist die häufigste Form des Menschenhandels die zum Zweck der sexuellen Ausbeutung. Frauen und Mädchen machen in Deutschland laut Bundeskriminalamt 96% dieser Gruppe aus. Auch weltweit bilden sie mit 71% die größte Betroffenengruppe von Menschenhandel (Quelle: UNODC). Als Frauenrechtsorganisation setzt TERRE DES FEMMES sich deshalb für einen besseren Schutz von Opfern des Frauenhandels in der europäischen und deutschen Politik ein. Insbesondere im Bereich der Prävention, bei der Strafverfolgung und im Bereich der Opferrechte ist noch viel zutun. Hervorzuheben ist in Hinblick auf den geschlechtsspezifischen Charakter des Menschenhandels vor allem das betroffenen Frauen und Mädchen viel zu selten gewährte geschlechterspezifische Asylrecht.

Mehr zum Engagement von TERRE DES FEMMES zum europäischen Tag gegen Menschenhandel finden sie hier: