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Datum:
31.08.2017  STATUS
Ort:
Essen
Adresse:
Unperfekthaus, Raum 154, Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen

Frauenkörper sind nicht einfach nur da. Sie werden zum Gegenstand von Diskussion, Bewertung und Optimierung – als ob es der Körper, und nur der Körper ist, der eine Frau ausmacht. Das trifft insbesondere dann zu, wenn es um schwangere Körper geht. Gesetzliche Regelungen, medizinische Praxis und gesellschaftliche Erwartungen prallen hier auf eine Weise zusammen, die die Freiheit im Umgang mit dem eigenen Körper und die Beziehung zu sich und der eigenen Umwelt massiv in Frage stellen können. Warum ist das so? Warum scheint es, als ob eine Schwangerschaft gleichzeitig intimste Auseinandersetzung und größtmögliche Öffentlichkeit erforderlich macht? Welche Traditionen, Normen und Erwartungen spielen historisch und in anderen Kulturen eine Rolle? Wer bestimmt eigentlich noch über den (schwangeren) Frauenkörper – das Gesetz? Die Medizin? Die Gesellschaft? Hat „die Frau“ dazu noch etwas zu sagen und wer ist „die Frau“?

Mit einem Vortrag unserer TDF-Vorstandsfrau Prof. Dr. Godula Kosack „Auf Steinen gebettet: Wie Schwangerschaft und Geburt von den Mafa in Nordkamerun erlebt wird“ und einem Beitrag von Dr. Stephanie Heimgartner (Ruhr-Universität Bochum) „Schnelle Kinder, makellose Körper Schwangerschaft als Management knapper Ressourcen“.

Organisation: Dr. Solvejg Nitzke (Universität Wien), um kurze Anmeldung wird gebeten (solvejg_nitzke@gmx.de)
Eintritt: 6,90€ darin sind alkoholfreie Getränke (Kaffee, Wasser, Softdrinks) enthalten

Veranstaltungsort: Unperfekthaus Essen

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