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Datum:
10.03.2017     
Ort:
Oranienburg, Berlin
VeranstalterInnen:
Landkreis Oberhavel/Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann

Ablauf:

17:00 Filmvorstellung
18:30 Diskussion
20:00 Ende der Veranstaltung

VeranstaltungsteilnehmerInnen:

  • Frau Güner Balci, Regisseurin des Films
  • Herr Björn Lüttmann, MdL
  • Frau Heidemarie Grobe, TERRE DES FEMMES
  • weitere Teilnehmer sind angefragt

Eine Veranstaltung des Landkreises Oberhavel und des Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche. Religion, Kultur und Politik haben in vielen Ländern Einfluss auf die gesellschaftliche Stellung von Frauen. In intensiven politischen Auseinandersetzungen setzten westliche Frauenbewegungen Freiheiten und Grundrechte für Frauen durch, die in einigen Gesellschaften noch heute undenkbar sind. Zu ihren Errungenschaften zählen das Wahlrecht, das Recht einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie das Recht auf persönliche Selbstbestimmung. Zumindest in Deutschland ist es selbstverständlich, dass Frauen wichtige Lebensentscheidungen wie Heirat, Familienplanung oder Berufswunsch für sich selbst treffen.

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Im Jahr 2015 lebten etwa 9 Millionen Ausländer in der Bundesrepublik. In vielen Familien mit Migrationshintergrund wird das westliche Frauenbild abgelehnt. Besonders in islamisch geprägten Familien können Frauen auch heute kein selbstbestimmtes Leben führen. In Familien und Partnerschaften sind Frauen dem Mann nicht gleichberechtigt, vielmehr trifft der Vater oder Ehemann Entscheidungen.

Frau Güner Balci beschäftigt sich seit Jahren mit der Situation von Migranten in Deutschland.

Auf der Veranstaltung im März soll ihr im Jahr 2015 erschienener Dokumentarfilm „Jungfrauenwahn“ gezeigt werden. Anschließend soll in einer Gesprächsrunde diskutiert werden.

Folgende Fragen können diskutiert werden:

  • Welche Unterschiede gibt es in deutschen und islamisch geprägten Gesellschaften in Bezug auf die Stellung der Frau. Welches Gewicht haben kulturelle Einstellungen und Wertvorstellungen und wie kann man sie überwinden?
  • Kann es gelingen, in Deutschland lebende Frauen mit Migrationshintergrund ein Leben nach westlichen Wertevorstellungen führen zu lassen? Möchten sie das überhaupt?
  • Wie kann die Integration von geflüchteten Frauen gelingen, wenn Tradition und Kultur enge Grenzen setzen?
  • Müssen wir es akzeptieren, dass in Deutschland Parallelgesellschaften existieren, in denen Frauen nicht frei über das eigene Leben entscheiden können?