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Nachrichten aus dem Verein

TERRE DES FEMMES fordert Abtreibung zu entkriminalisieren und Ethikunterricht statt Lehrfach Religion an Schulen

TERRE DES FEMMES hat sich auf der diesjährigen Hauptversammlung am vergangenen Wochenende auf zwei neue Positionspapiere verständigt: Demnach sollten die Paragraphen 218 und 219 aus dem Strafgesetzbuch und Paragraph 12 aus dem Schwangerschaftskonfliktgesetz ersatzlos gestrichen werden. Außerdem soll Ethikunterricht verpflichtend an Schulen eingeführt werden anstelle des bisherigen Pflichtfachs Religion. Religion soll freiwilliges Zusatzfach werden.

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Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag um und am 8. März 2018

Die Wochen um den Internationalen Frauentag am 8. März 2018 wurde auch in diesem Jahr von einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen von und mit TERRE DES FEMMES (TDF) begleitet. Die Kulturangebote im Rahmen des seit über 100 Jahren stattfindenden Internationalen Frauentages ermöglichen es, die nationale sowie internationale Öffentlichkeit auf aktuelle politische Frauenrechtsthemen zu lenken. Mit Filmvorführungen, Podiumsgesprächen und Vorträgen machte TDF in diesem Jahr auf die Themen FGM (Female Genital Mutilation), Gewalt im Namen der Ehre, Prostitution und Sexismus im Alltag aufmerksam.

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Johanna Loewenherz-Ehrenpreis für Ingrid Staehle - TERRE DES FEMMES Mitbegründerin erhält Auszeichnung für ihr frauenpolitisches Engagement

Ingrid Staehle, Mitbegründerin der Frauenorganisation TERRE DES FEMMES, ist der Ehrenpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung des Landkreises Neuwied zuerkannt worden. Die Auszeichnung wird am 12. März im Roentgen-Museum der rheinlandpfälzischen Stadt verliehen. Die Journalistin hat die heute größte Frauenrechtsorganisation Deutschlands im Jahr 1981 mit einer Gruppe von Frauen in Hamburg als Verein ins Leben gerufen.

Berichte aus französischen Quellen über damals thematisch noch tabuisierte Genitalverstümmelungen sowie sogenannte Ehrenmorde an Frauen hatten sie zutiefst erschüttert und zu eigener Berichterstattung veranlasst. Das große Echo in der deutschen Presse und Leserschaft hat dann zur Gründung des Vereins TERRE DES FEMMES mit dem Untertitel „Menschenrechte für die Frau“ geführt. „Der Name soll – in bewusster Anspielung auf 'terre des hommes' und die Doppelbedeutung von 'homme' im Französischen von zugleich 'Mensch' und 'Mann' – ausdrücken, dass der anderen Hälfte der Menschheit, den Frauen, das gleiche Recht auf ein menschenwürdiges Leben auf dieser Erde zusteht“, erklärt Staehle. Sie engagiert sich bis heute bei TERRE DES FEMMES und war mehrere Jahre Vorstandsmitglied des Vereins.

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ONE BILLION RISING 2018: TERRE DES FEMMES tanzt erneut gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

One Billion Rising in Leipzig. Foto: © Inge Bell
One Billion Rising in Leipzig. Foto: © Inge Bell

Am 14. Februar 2018 haben sich weltweit Menschen versammelt, um im Rahmen des Aktionstages ONE BILLION RISING auf Gewalt an Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen und gemeinsam für Gleichberechtigung, Freiheit und ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung aufzustehen.

Warum haben wir getanzt?

Jede dritte Frau weltweit hat in ihrem Leben schon einmal Gewalt erfahren! Sie wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede dritte Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen im Laufe ihres Lebens Gewalt angetan wird!

Bereits im sechsten Jahr in Folge fordert ONE BILLION RISING ein Ende dieser Gewalt und TERRE DES FEMMES war von Anfang an als Unterstützung dabei!

Jedes Jahr tanzen wir zusammen mit Menschen bundesweit, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Schauen Sie hier nach, wie Sie nächstes Jahr dabei sein können.

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08. März: Internationaler Frauentag - Frauenrechte sind Menschenrechte!

TDF Plakate. Foto:© TERRE DES FEMMES„Der internationale Frauentag ist die wichtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann.“ (Clara Zetkin, 1911)

Im Jahr 1911 fand zum ersten Mal der Internationale Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt, initiiert von sozialistischen Arbeiterinnenbewegungen. Die damalige Forderung war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland im Jahr 1918 folgten viele weitere Meilensteine, welche Frauen seitdem durch öffentliche Proteste und Widerstand gegen bestehende rechtliche Diskriminierungen erreicht haben. Dazu zählen die rechtliche Gleichstellung durch Artikel 3 im Grundgesetz von 1949, das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper, welches der Frau 1974 durch die Reformierung des § 218 zugesprochen wurde. Und im Jahr 1997 auch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung durch Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe. Der letzte große Erfolg für Frauenrechte, war die im letzten Jahr durchgesetzte Reform des Sexualstrafrechts. Endlich ist der Grundsatz „Nein heißt Nein“ rechtlich verankert und künftig können sexuelle Handlungen bestraft werden, wenn sie gegen den erkennbaren Willen der anderen Person erfolgen – unabhängig davon, ob Gewalt angewendet oder angedroht wurde.

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+++ SAVE THE DATE: Premiere TDF-Erklärfilm „Gleichberechtigt leben in Deutschland“ mit anschließender Podiumsdiskussion (Berlin) +++

Flyer Gleiche Rechte. Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Bildung schafft Integration“ hat TERRE DES FEMMES mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) einen animierten Kurzfilm produziert. In drei verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch) und mithilfe sprechender Bilder, klärt der Kurzfilm über Frauenrechte und die Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland auf. Der Film basiert auf den Illustrationen eines vom TERRE DES FEMMES-Referat Flucht und Frauenrechte entwickelten Aufklärungsflyers zum gleichen Thema.

Am 6. März 2018 feiert der Film, der sich mit seinem Aufklärungsbeitrag an Geflüchtete richtet, seine Premiere in Berlin. Nach der Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit der Grafikerin Miriam Barton von Miratrick http://www.miratrick.de/ zum „Making Of“ und eine Podiumsdiskussion zum Thema Wertevermittlung mit Sami Alkomi von R.future-TV, der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Berlin-Neukölln Sylvia Edler, der Referentin einer Berliner Beratungsstelle (angefragt) und Naïla Chikhi, TERRE DES FEMMES-Referentin im Referat Flucht und Frauenrechte. Moderiert wird diese Runde von unserer stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Inge Bell.

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