Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Prozessauftakt im Berliner „Ehren“-Mordfall: Brüder sind angeklagt, ihre Schwester aufgrund ihres „Lebenswandels“ ermordet zu haben

TERRE DES FEMMES fordert mehr Präventionsarbeit an Berliner Schulen und niedrigschwellige Angebote für Betroffene

Am Mittwoch, den 02. März, begann am Berliner Landgericht der Mordprozess gegen zwei Brüder. Die 27 und 23 Jahre alten Männer sind angeklagt, ihre Schwester Maryam H. aufgrund ihres „Lebenswandels“ ermordet zu haben. Die 34-jährige Mutter von zwei Kindern (10 und 14 Jahre alt) wurde in Afghanistan mit 16 Jahren zwangsverheiratet und konnte sich schließlich aus der gewaltsamen Ehe befreien.

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Projektupdate Burkina Faso für das zweite Halbjahr 2021

Extremistische Terroranschläge, die bereits den Beginn des Jahre 2021 geprägt hatten, konnten auch in der zweiten Jahreshälfte nicht eingedämmt werden. Stattdessen nahmen Gewalt und Vertreibung immer weiter zu. Die Zivilgesellschaft trug ihre Frustration über das staatliche Unvermögen, dem Terror Einhalt zu gebieten, in immer größeren Protesten auf die Straße. Der Rückhalt der Regierung schwand und die politischen Unruhen gipfelten Anfang 2022 schließlich in einem von großen Teilen der Bevölkerung unterstützten Militärputsch, der die bisherige zivile Regierung aus dem Amt drängte.

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Unser erstes Community Event war ein voller Erfolg!

English Version belowCHAIN Community TrainerInnenDie Community TrainerInnen (von links nach rechts), Muhammed Lamin Jadama, Colette Tchoumbou, Isatou Barry, Evariste Franz Kapnang Tchaptchet und Habiba Al Hinai beim ersten Community Event im Restaurant Pan Africa. Foto: © TERRE DES FEMMES.

Am 26. März trafen sich die CHAIN Community TrainerInnen und luden Mitglieder ihrer Communitys ein, um über die Themen weibliche Genitalverstümmelung (engl. female genital mutilation; FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage; EFM) zu sprechen.

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CHAIN gibt Community-AktivistInnen auf EU-Ebene eine Stimme - Advocacy Meeting mit MdEP Maria Noichl

Below the German text you will find the English version.

Ein Kernelement des aktuell laufenden EU ko-finanzierten Projektes CHAIN (Sept. 2020 – Aug. 2022), das sich der Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM), zwei Formen geschlechtsspezifischer Gewalt widmet, ist das Awareness-Raising und die Advocacy Arbeit auf EU-Ebene.

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Fachkräfteschulung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

Möchten Sie mehr über weibliche Genitalverstümmelung (Englisch: Female Genital Mutilation, FGM) lernen, da Sie in Ihrem Arbeitsumfeld mit diesem Thema konfrontiert werden oder sich ein besseres Know-how für einen professionellen Umgang mit Betroffenen von FGM wünschen?

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Ein Funken Hoffnung in der Kälte des afghanischen Winters: finanzielle Unterstützung für frauengeführte und andere besonders betroffene Haushalte in Kabul

„Ich habe zwei Töchter und zwei Söhne und bin für die Betreuung meiner Kinder verantwortlich. Ich habe keine andere Unterstützung. Schulbildung habe ich selbst keine erhalten, sondern die Wäsche für andere Haushalte gemacht oder dort geputzt. Einer meiner Söhne ist fast 12 Jahre alt, er wäscht Autos auf der Straße und verdient kaum 30 bis 50 Afghani (Anmerkung der Redaktion: ca. 30 – 50 Cent). Manchmal findet er Arbeit und manchmal nicht“, so berichtet Frau Mustafi*, im Schneidersitz auf dem Boden ihrer Kabuler Wohnung, sichtlich erschöpft.

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Aktuelles aus den Gewaltschutzzentren: Projektupdate Mali – zweites Halbjahr 2021

Auch das zweite Halbjahr des Jahres 2021 lässt aus politischer, sicherheitstechnischer und menschenrechtlicher Perspektive keine positive Bilanz zu. Extremistische Terrorgruppen dringen von Norden kommend immer weiter in den Süden des Landes vor und die eigentlich für Beginn 2022 angesetzten Wahlen für eine neue Regierung wurden abgesagt. Der Klimawandel und der vorrübergehende Ausschluss des Landes aus der westafrikanischen Handelsgemeinschaft verschlimmerten die Versorgungslage täglich. Außerdem breitet sich die Corona-Pandemie immer weiter aus, begünstigt durch die schwachen staatlichen Strukturen und das mangelhafte Gesundheitssystem. Leidtragende sind dabei insbesondere Frauen und Kinder.

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„Mein Herz gehört mir“ - Eine weitere Aufführung in einem Berliner Gymnasium

20220210 091849In der Aula der Schule warteten 60 SchülerInnen gespannt auf den Beginn des Forumtheaterstücks.
Zu Beginn der Aufführung lockten die drei TheaterpädagogInnen die SchülerInnen mit einem WarmUp aus der Reserve. Stimme und Körper wurden aufgewärmt, da sie während des Stückes zum Einsatz kommen sollten.

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