Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Jetzt erst recht: „One Billion Rising“, die weltweite Tanzdemo gegen Gewalt an Frauen, fand in diesem Jahr im Netz statt

1billion 2021 V1 Black

Am 14. Februar war Valentinstag - für viele Menschen ein schöner Tag mit Blumen, Pralinen, Herz-Postkarten und anderen Zuneigungsbezeugungen. Für viele Frauen und Mädchen auf der Welt ist er nur ein weiterer Tag voller Gewalt, Missbrauch und Ungerechtigkeit. Die weltweite Tanz-Demo „One Billion Rising“ setzt seit 2012 genau an diesem Tag ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen, bei der Tausende Menschen solidarisch und gemeinsam aufstehen und tanzen. Im Jahr 2012 rief die New Yorker Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler, Autorin des Theaterstücks „Die Vagina Monologe“, die Aktion ins Leben. Frauen in aller Welt sollten an diesem Tag ihre Häuser und Arbeitsplätze verlassen, um auf den Straßen zu protestieren, zu streiken und zu tanzen. Schon einen Monat nach dem ersten Aufruf hatten mehr als 5000 Organisationen und Menschen aus 160 Ländern ihre Beteiligung zugesagt. Seitdem hat sich One Billion Rising zu einer der größten Demonstrationen für Frauenrechte weltweit entwickelt.

In diesem Jahr konnte leider auch "One Billion Rising" nicht in der eigentlichen Form stattfinden. Die Corona-Pandemie machte aber nicht nur die großen Tanzdemos draußen unmöglich, sie verschärft auch für viele von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen die Situation, durch fehlende Anlaufstellen und soziale Kontakte in Schulen und Sportvereinen, durch weniger Arztbesuche und durch eine generell angespannte Situation in Familien.

Umso mehr freuen wir uns über das große Echo in den Medien und im Netz, das es in diesem Jahr zu "One Billion Rising" gab!

Zum Nachschauen hier der Livestream aus Berlin mit Tanz, Interviews (u.a. mit unserer Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle) und Videos

Zur Videobotschaft der Berliner Städtegruppe von TERRE DES FEMMES e.V.

Zur Videobotschaft von Juliane von Krause von der Münchener Städtegruppe von TERRE DES FEMMES e.V.

Zur TDF-Pressemitteilung

Bekommt Chile die erste feministische Verfassung?

Viele ChilenInnen hoffen auf eine sozial gerechte und feministische Auslegung der neuen Verfassung. Foto: © Juan Manuel Núñez Méndez. unsplash.com

2021 ist Wahljahr. Nicht nur in Deutschland entscheidet sich dieses Jahr, in welche Richtung die Politik die nächsten Jahre geht. Im April 2021 wird auch in Chile ein neuer Verfassungskonvent gewählt. Das Besondere daran: die Hälfte der 155 Mitglieder des verfassungsgebenden Gremiums sind Frauen. Parität, wie sie sonst fast nirgendwo auf der Welt existiert. Innerhalb eines Jahres soll eine neue Verfassung entstehen - ein feministischer Neuanfang?

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Paragraf 219a – a wie abschaffen

219a  Unterstützung statt Kriminalisierung. Foto: © TERRE DES FEMMES§219a Unterstützung statt Kriminalisierung. Foto: © TERRE DES FEMMESInformationen über Schwangerschaftsabbrüche MÜSSEN frei zugänglich sein

Laut Paragraf 219a dürfen Ärztinnen und Ärzte nur öffentlich machen, DASS sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen, sie dürfen aber nicht öffentlich darüber informieren WIE sie sie durchführen. Eine Katastrophe für betroffene Frauen! Informationen über Schwangerschaftsabbrüche MÜSSEN frei zugänglich sein.

TERRE DES FEMMES möchte gemeinsam mit der Agentur GREY Hamburg und der Funkspot-Kampagne „Paragraf 219a – a wie abschaffen“ einen Beitrag dazu leisten, dass der §219a StGB abgeschafft wird, ÄrztInnen und Ärzte nicht mehr für die Bereitstellung von sachlichen Informationen verklagt werden und Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch für Betroffene ohne Einschränkungen zugänglich sind.

Funkspots - jetzt reinhören:


Malte, Kfz-Mechaniker


Andreas, Taxifahrer


Helmut, Lehrer


Christian, Tätowierer

 

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Paragraf 219a – a wie abschaffen

219a  Unterstützung statt Kriminalisierung. Foto: © TERRE DES FEMMES§219a Unterstützung statt Kriminalisierung. Foto: © TERRE DES FEMMESInformationen über Schwangerschaftsabbrüche MÜSSEN frei zugänglich sein

Laut Paragraf 219a dürfen Ärztinnen und Ärzte nur öffentlich machen, DASS sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen, sie dürfen aber nicht öffentlich darüber informieren WIE sie sie durchführen. Eine Katastrophe für betroffene Frauen! Informationen über Schwangerschaftsabbrüche MÜSSEN frei zugänglich sein.

TERRE DES FEMMES möchte gemeinsam mit der Agentur GREY Hamburg und der Funkspot-Kampagne „Paragraf 219a – a wie abschaffen“ einen Beitrag dazu leisten, dass der §219a StGB abgeschafft wird, ÄrztInnen und Ärzte nicht mehr für die Bereitstellung von sachlichen Informationen verklagt werden und Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch für Betroffene ohne Einschränkungen zugänglich sind.

Funkspots - jetzt reinhören:


Malte, Kfz-Mechaniker


Andreas, Taxifahrer


Helmut, Lehrer


Christian, Tätowierer

 

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„Es macht mir Hoffnung, dass es Väter gibt, die so denken wie ich.“ Das erste inhaltliche Treffen im Projekt STARK!

Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 20.01.2021 hat der erste inhaltliche Austausch im Projekt „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“, unter Beachtung der sogenannten AHA-Regeln, persönlich in Berlin-Neukölln stattfinden können. Mit den Vätern hat das Projektteam, bestehend aus Ciler Kilic, Désirée Birri und Mozafer Kabbar, in angenehmer und vertrauensvoller Atmosphäre zu den Themen Vaterrolle und Vater-Tochter-Beziehung gesprochen.

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Auftakttreffen des Arbeitskreises „Prävention und Intervention in Fällen von weiblicher Genitalverstümmelung und Früh-/Zwangsverheiratung in Berlin“ – für einen koordinierten und effektiven Mädchenschutz

Below the German text you will find the English version"

Am 19. Januar 2021 fand das erste Treffen des temporären Arbeitskreises zur Prävention und Intervention bei Fällen von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation – FGM) und Früh-/Zwangsverheiratung (early and forced marriage – EFM) in Berlin statt. TERRE DES FEMMES hat diesen Arbeitskreis im Rahmen des EU-Projekts „CHAIN“ initiiert. Ziel des Arbeitskreises ist es, gemeinsam mit relevanten Stakeholdern in Berlin Interventionsketten für FGM-/EFM-Fälle zu entwickeln und zu verabschieden. Diese Interventionsketten werden dann im Rahmen einer nationalen Konferenz vorgestellt und können so von anderen Bundesländern adaptiert werden. Durch die Interventionsketten soll ein koordinierter, effektiver Schutz von bedrohten Mädchen gewährleistet werden.

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Berufsschulklasse aus Hamm sammelt rund 9.500 Euro für Mädchenschutzhaus in Sierra Leone!

Die OrganisatorInnen der Spendenaktion 2020 des Elisabeth-Lüders-Berufskolleg Hamm © Elisabeth-Lüders-Berufskolleg Hamm.

Wir sind völlig überwältigt! Die Abschlussklasse FSPM1 für angehende ErzieherInnen des Elisabeth-Lüders-Berufskollegs in Hamm hat trotz Corona alle Register gezogen und eine beeindruckende Spendenaktion für das Mädchenschutzhaus der TDF-Partnerorganisation AIM in Sierra Leone auf die Beine gestellt. Im Schutzhaus kommen Mädchen unter, die von weiblicher Genitalverstümmelung oder anderen schweren Kinder- bzw. Frauenrechtsverletzungen bedroht sind. Wir danken allen OrganisatorInnen und den großzügigen SpenderInnen aus Hamm von ganzem Herzen! Ein besonders großer Beitrag kam von der Galerie Mensing in Hamm-Rhynern – toll!

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Die Behavioural Change Activities nehmen Fahrt auf

Die Gäste Mohamed Issas mit Info-Flyern zu FGM/C und CEFM. Foto: © Mohamed Issa Mahmoud

Egal ob ein gemeinsamer Restaurantbesuch, Thementag in der Schule oder via Zoom: Seit Ende Oktober 2020 führen die CHANGE Mediatoren ihre ersten Sensibilisierungsaktivitäten (Behavioural Change Activities - BCAs) durch. Unter Einhaltung der immer strikter gewordenen Coronabeschränkungen konnten im letzten Jahr noch einige Treffen persönlich stattfinden, bevor die BCAs nun vor allem online veranstaltet werden müssen.

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