Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Mehr Power für Frauenrechtsorganisationen in Nicaragua - Neues BMZ-Projekt macht es möglich

Neues BMZ-Projekt stärkt Frauenrechtsorganisationen und ihre Zielgruppen. Foto: © Lucero

Tolle Neuigkeiten für frauenrechtliche Arbeit in Nicaragua: seit Juli 2020 setzt die TERRE DES FEMMES-Partnerorganisation Asociación Proyecto MIRIAM ein neues, vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziell unterstütztes, Projekt in den Städten Managua und Estelí um. Es soll vulnerable Frauen beim Aufbau eines nachhaltig selbstbestimmten Lebens ohne Gewalt unterstützen. Dafür ist die Stärkung der Kapazitäten frauenrechtlicher Organisationen, an die sich diese Frauen wenden, entscheidend. Das Projekt hat eine Laufzeit von 2,5 Jahren.

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Bestens vorbereitet: Mit vertieftem Wissen über FGM/C und Präsentationstechniken geht es schon bald in die Communitys

Ein Teil der CHANGE Mediatoren mit Dr. Zerm und Projektkoordinatorin Sonja Störmer. Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 25.07.2020 war es endlich so weit: Die zwölf CHANGE Mediatoren konnten sich zum ersten Mal seit Monaten wieder in der gesamten Gruppe sehen. Im Rahmen einer ganztägigen Schulung im Sharehaus Refugio beschäftigten sie sich noch einmal intensiv mit dem Thema der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation/Cutting - FGM/C). Hierbei bekam die Gruppe Unterstützung durch den externen Experten Dr. Christoph Zerm, der dafür extra nach Berlin anreiste. Dr. Zerm hat seit den 1990er Jahren in mehreren Auslandsaufenthalten Organisationen vor Ort bei ihrem Einsatz gegen FGM/C unterstützt und berät als Frauenarzt in seiner Sondersprechstunde betroffene Mädchen und Frauen.

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Eintägige Fortbildung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

logo berliner fgm c KoordinationsstelleMöchten Sie mehr über weibliche Genitalverstümmelung lernen, da Sie in Ihrem Arbeitsumfeld mit diesem Thema konfrontiert werden oder sich ein besseres Know-how für einen professionellen Umgang mit Betroffenen von FGM_C wünschen?

Seit Gründung von TERRE DES FEMMES im Jahr 1981 setzen wir uns weltweit für ein Ende von weiblicher Genitalverstümmelung_Beschneidung (engl.: Female Genital Mutilation_Cutting, FGM_C) ein und implementieren hierfür nachhaltige Aufklärungsprojekte, um FGM_C endlich zu überwinden. Denn auch in Deutschland leben nach unseren Schätzungen fast 75.000 betroffene Frauen und über 20.000 weiteren Mädchen droht FGM_C.

Im Rahmen der Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C bietet TERRE DES FEMMES ab diesem Monat eine eintägige Fortbildung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) in unserer Geschäftsstelle in Berlin an.

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In den Startlöchern: Jugendbotschafterinnen starten erste Projekte

Gruppenfoto des zweiten Jugendbotschafterinnen-WorkshopsGruppenfoto des zweiten Jugendbotschafterinnen-WorkshopsDie jungen Frauen aus dem Jugendbotschafterinnen-Programm von TERRE DES FEMMES konnten es kaum erwarten, sich wieder zu treffen und auszutauschen, wenn auch dieses Mal „nur“ virtuell.  Der zweite Workshop des Programms fand am 19. September online statt, was dem Treffen jedoch keinen Abbruch tat.

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Bringen Gespräche mit den Taliban Frieden? Sicher nicht für Hazara-Frauen!

<span>Bildnachweis <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/28713775@N02">Newtown grafitti</a> auf <a href="https://wunderstock.com/de">Wunderstock</a> (<a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">lizenz</a>)</span>Foto: © Newtown grafitti auf Wunderstock (Lizenzhinweis)Die Minderheit der Hazara in Afghanistan erleidet seit langer Zeit schwere Angriffe seitens der Taliban. Eine besonders grausame Tat ereignete sich am 15. Mai 2020: die Taliban griffen die Entbindungsstation des Dasht-e-Barshi Krankenhauses in West-Kabul an, bei dem viele Mütter und Neugeborene getötet wurden. Die Mehrzahl der Opfer gehörte der Hazara-Community an.

Die Ideologie, Politik und Aktionen der Taliban zeigen, dass sie ganz gezielt Anschläge auf die Hazara verüben, um sie als ethnische Gruppe auszulöschen. Ein Friedensabkommen mit den Taliban wäre aus diesem Grund nicht vertretbar und für die Hazara-Minderheit, vor allem aber für die Hazara-Frauen, fatal.

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Im Kino und online: 20. Filmfest FrauenWelten wird ein Hybridfestival

Plakat "May. Die dritte Frau" TERRE DES FEMMES freut sich Ihnen mitteilen zu können, dass Sie - egal wo Sie sich gerade in Deutschland befinden - in den Genuss unseres Filmfests Frauenwelten kommen werden! Nach genauem Abwägen der aktuellen Situation haben wir uns dazu entschieden, dass das 20. Filmfest FrauenWelten in diesem besonderen Jahr als Hybridfestival sowohl im Kino in der Kulturbrauerei Berlin als auch online stattfinden wird. Sie können also vom 28.10. bis 04.11.2020 ganz unabhängig von Ihrem Standort teilnehmen und unser Filmprogramm online genießen.


Erste Einblicke in die Programmhighlights sowie weitere Informationen zum Filmfest FrauenWelten erhalten Sie unter www.filmfest-frauenwelten.de.

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Abschlussabend des Projekts Let’s CHANGE

© TERRE DES FEMMES

Am vergangenen Freitag, den 25. September 2020 kamen die CHANGE Agents und CHANGE TrainerInnen, die Projektkoordinatorinnen Charlotte Weil und Carolin Pranz sowie TDF-Geschäftsführerin Christa Stolle und Bereichsleiterin Sina Tonk zunächst ein letztes Mal im Rahmen des Projektes Let’s CHANGE zusammen. Anlässlich des erfolgreichen Projektabschlusses nach zwei gemeinsamen Jahren und der offiziellen Übergabe der Zertifikate für die CHANGE Agents und TrainerInnen wurde in kleiner Runde gemeinsam in einem Neuköllner Restaurant gefeiert. Christa Stolle, Geschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, eröffnete den Abend mit einer Rede, in der sie auf die gemeinsame Arbeit der vergangenen Jahre zurückblickte und ein erstes Resümee zog. Sie bedankte sich bei allen CHANGE Agents und TrainerInnen für deren unermüdliches Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung und eröffnete anschließend auch das bereitstehende Buffet.

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Vernissage mit großer Resonanz

Kleinunternehmerinnen aus Nicaragua und ihre Geschichten. Foto: © TERRE DES FEMMES  Kleinunternehmerinnen aus Nicaragua und ihre Geschichten. Foto: © TERRE DES FEMMES „Häusliche Gewalt fängt für mich nicht beim Schlagen an, sondern bei Fragen wie ‚Warum kommst du so spät nach Hause?‘ oder ‚Wo bist du schon wieder gewesen?‘. Dabei werde ich hellhörig“. Mit diesem Zitat einer Frauenhaus-Sozialarbeiterin eröffnete IZ-Referentin Birgitta Hahn bei der Vernissage am 24. September 2020 ihren Vortrag zum Thema der TERRE DES FEMMES-Ausstellung „¡Ni una menos! – Weg aus der Gewalt“ über häusliche und sexualisierte Gewalt in Nicaragua und Deutschland. 

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