Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Brussels‘ Call Bewegung startet eine neue Kampagne für die europaweite Einführung des Nordischen Modells

BC Social InstagramFB English V2 11Die Kampagne „Her Future is Equal“ wird am 21. April 2021 gemeinsam mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments und VertreterInnen der Zivilgesellschaft gestartet. Die Kampagne fordert die Einführung des Nordischen Modells in ganz Europa zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung und um alle Mädchen und Frauen vor Gewalt zu schützen.

Seit 9 Jahren versammeln sich unter dem Dach des Brussels‘ Calls neben TERRE DES FEMMES noch 200 andere Zivilgesellschaftsorganisationen aus ganz Europa, um gemeinsam eine Änderung der Prostitutions-Politik in der Europäischen Union zu fordern. Mit dieser Kampagne fordern die Brussels-Call-Organisationen die EU und die EU-Mitgliedsstaaten auf, sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel in der EU zu bekämpfen.

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Fortbildung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung

Möchten Sie mehr über weibliche Genitalverstümmelung (engl.: Female Genital Mutilation/ Cutting, FGM/C) und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung (engl.: Child, Early and Forced Marriage, CEFM) lernen, da Sie in Ihrem Arbeitsumfeld mit diesen Themen konfrontiert werden und wünschen Sie sich ein besseres Know-how für einen professionellen Umgang mit betroffenen Frauen und Mädchen?

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TERRE DES FEMMES ist Gründungsmitglied des neuen bundesweiten „Bündnis Nordisches Modell“

TeilnehmerInnen des AktivistInnentreffens Ende September 2020 in Bonn  © Bettina Flitner

Das neu gegründete Bündnis Nordisches Modell ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus derzeit über 30 menschenrechtlichen Vereinen, Initiativen und Netzwerken – darunter auch Betroffene- und Aussteigerinnen-Organisationen - sowie zahlreichen aktiven Menschen aus der Zivilbevölkerung und der Politik. Gemeinsam setzen wir uns für eine moderne Prostitutions-Politik ein, die die sexuelle Ausbeutung von Frauen in der Prostitution bekämpft.
  

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Wie Rollen- und Berufsbilder zusammenhängen

Foto: Erman AksoyDas dritte STARK!-Austauschtreffen fand am 17. März 2021, unter Einhaltung der AHA-Regeln, statt und wurde von dem Projektteam für die Väter und Töchter zum Thema Rollen- und Berufsbilder ausgerichtet. Im Mittelpunkt standen Geschlechterstereotype, insbesondere in Bezug auf Berufe. Ziel war es, eine kritische Diskussion anzuregen, wie bzw. warum Berufe teilweise einem Geschlecht zugeschrieben werden.

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Neue Präventionswebseite zum Thema Mädchenhandel durch die Loverboy-Methode: www.maedchenhandel.de

Webseite über die Loverboy-Methode: www.maedchenhandel.de. Illustration: Irene Chauré und Christine Lutz

TERRE DES FEMMES hat ein neues digitales Gewaltpräventionsangebot entwickelt. Die neue Webseite www.maedchenhandel.de soll über das Phänomen Mädchenhandel durch die Loverboy-Methode aufklären und damit Gewalt an Mädchen und jungen Frauen verhindern. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sind Kinder und Jugendliche viel auf ihren Handys und im Internet unterwegs. Dies birgt auch Gefahren, unter anderem durch Cybergrooming und die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Eine Form der Ausbeutung ist die Loverboy-Methode, bei der Mädchen und junge Frauen in der Prostitution sexuell ausgebeutet werden.

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Femizide auch hier: Was Sarah Everards Tod für Deutschland bedeutet

Plakat in London aufgehängt während einer stillen Mahnwache für Sarah Everard

Vor einem Monat wurde Sarah Everard getötet. Die 33-Jährige ist am 3. März auf dem Heimweg von einer Freundin in London mutmaßlich vom 48-jährigen Polizisten Wayne Couzens verschleppt und später ermordet worden. „Großbritannien und die Angst der Frauen“, titelte dazu die Süddeutsche Zeitung, als wäre das Problem die Angst und als wäre nur Großbritannien betroffen. In Großbritannien und Deutschland wird gleichermaßen jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Tötungen durch Fremde. Sarah Everards Tod sollte Politik und Gesellschaft auch in Deutschland aufrütteln, gegen Femizide tätig zu werden.

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Aufklärung am Weltfrauentag: Community Trainer Clément Drabo sensibilisiert Fachkräfte in Ingelheim zu weiblicher Genitalverstümmelung und Früh-/Zwangsverheiratung

Anlässlich des Weltfrauentags 2021 veranstaltete die Gemeinde Ingelheim am 10. März einen Runden Tisch zum Thema weibliche Genitalverstümmelung. Ziel des Treffens war es eine Sensibilisierung zum Thema zu schaffen und dabei gemeinsam herauszufinden, welche Herangehensweise in Bezug auf die Praxis in Ingelheim notwendig ist. Die Veranstaltung fand aufgrund der aktuell anhaltenden Situation mit COVID-19 online statt. Auch der Community Trainer Clément Drabo aus unserem CHAIN-Projekt hat als Referent teilgenommen.

 

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Türkei-Austritt aus der Istanbul Konvention ist ein Weckruf für uns alle

Der Taksim Platz in Istanbul ist immer wieder Zentrum von Protesten für Frauenrechte.

Am 20. März 2021 ist die Türkei aus der Istanbul Konvention ausgetreten – der weltweit einzigen Konvention gegen Gewalt gegen Frauen, welche von fast allen europäischen Staaten ratifiziert wurde und ein wichtiger Maßstab für Frauenrechte auf der ganzen Welt ist.

Wie kam es zu dem Austritt?

Der Austritt geschah auf einen Erlass des türkischen Präsidenten Erdogans hin ohne vorangehende parlamentarische Diskussion. Damit ist die Türkei das erste Land, das der Konvention beitrat und auch das erste, welches sie wieder verlässt. Für FrauenrechtlerInnen in der Türkei, aber auch in Deutschland und im Rest Europas ist der Austritt ein schwerer Schlag. Doch er kam nicht ohne Ankündigung. Erdogan hat in der Vergangenheit immer wieder mit einem Austritt gedroht. Es war unter anderem seiner Tochter zu verdanken, die eine Frauenrechtsorganisation in der Türkei leitet, dass es zuvor nicht dazu kam. Doch dieses Mal behielten Erdogans autokratische Gesinnungen die Oberhand. Eine konkrete Begründung für den Austritt nannte Erdogan nicht, deutete jedoch an, dass die Konvention „Familienwerte“ in Gefahr brächte.

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