Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Corona-Nothilfe in Nicaragua

© Asociación Proyecto MIRIAM

NicaraguanerInnen und so auch die TDF-Partnerorganisation MIRIAM sind zum Selbstschutz gegen die Ausbreitung von COVID-19 gezwungen. Hierbei unterstützt auch TERRE DES FEMMES.

Offiziell sind in Nicaragua „nur“ 25 Personen mit dem COVID-19 Virus infiziert – zugrunde liegen der niedrigen Infizierten-Anzahl jedoch keine strengen Schutzmaßnahmen , sondern fehlende Tests und die Verleugnung des Virus durch die amtierende Regierung. Laut Präsident Daniel Ortega werde nun die ganze Welt darauf aufmerksam gemacht, dass die USA zu wenig Geld für Gesundheit und zu viel für Rüstung ausgebe - Nicaragua dagegen habe alles „richtig“ gemacht.

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„Mitmach-Aktion“ von TDF gegen häusliche Gewalt

Abreisszettel Häusliche GewaltHäusliche Gewalt ist ein globales und strukturelles Problem, welches uns alle etwas angeht. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dass wir alle hinsehen und uns gegenseitig unterstützen, denn vor allem die Nachbarschaft ist gefragt. Viele Frauen wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Das wollen wir ändern und bitten Sie sich an unserer „Mitmach-Aktion“ zu beteiligen.

Drucken Sie unseren Abreißzettel (PDF-Datei) aus und hängen Sie ihn dort auf, wo er am meisten gesehen wird. Ob an einem schwarzen Bett in Ihren Hausfluren oder an anderen geeigneten Stellen, ist Ihnen überlassen.

Für diejenigen von Ihnen, die auf Instagram aktiv sind: Posten Sie doch ein Bild von dem aufgehängten Zettel mit dem Hashtag #jedeVierte und verlinkt @terre.des.femmes.

Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr können wir erreichen.

Nein! zu Gewalt an beduinischen Kindern

Empowerment und Unterstützung für beduinische Mädchen und Jungen

Die Beduinen gehören zu den am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Israel/Palästina. Armut, Perspektivlosigkeit, Frustration: die Suche nach Halt verstärkt patriarchale Werte und führt zu einer hohen Rate an familiärer Gewalt. Auch in der Schule sind beduinische Kinder nicht sicher vor Gewalt. Umso wichtiger, dass das TERRE DES FEMMES-Partnerprojekt Lakia Women's Association Kinder und Jugendliche stark macht, um Gewalt eine Absage zu erteilen!

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„Wo Gewalt passiert, sind wir da“ – Besuch bei TDF-Partnerorganisation Bhumika Women’s Collective (Indien)

Die ehrenamtliche TDF-Projektkoordinatorin Patricia Maag mit MitarbeiterInnen der Bhumika Beratunsstelle
Die ehrenamtliche TDF-Projektkoordinatorin Patricia Maag mit MitarbeiterInnen der Bhumika Beratungstelle. Foto: © Rineeha Suryadevara

„Wo Gewalt passiert, sind wir da.“ Vor über drei Jahren nahm die spezialisierte Beratungsstelle für gewaltbetroffene oder -bedrohte Mädchen und Frauen in Karimnagar, Südindien, in einer Frauenpolizeistation ihre Arbeit auf. In einem gemeinsamen Kooperationsprojekt von TERRES DES FEMMES und ihrer Partnerorganisation Bhumika Women’s Collective werden Jahr für Jahr mehr Frauen beraten, Jahr für Jahr mehr Frauen auf ihrem ganz persönlichen Weg in ein Leben ohne Gewalt begleitet.

Erstmals lernte Patricia Maag, ehrenamtliche Projektkoordinatorin von TDF, auf einer Besuchsreise die MitarbeiterInnen von Bhumika Women’s Collective persönlich kennen, erfuhr von ihnen aktuelle Neuigkeiten zur Frauenrechtslage in Indien und bekam spannende Einblicke in den Alltag der Beratungsarbeit in der Frauenpolizeistation.

Teste dein Wissen über Bulgarien!

Workshop mit Mädchen.
© TERRE DES FEMMES

Bulgarien hat sich zu einem beliebten europäischen Reiseziel entwickelt. Unter anderem wird es mit der Herzlichkeit seiner BewohnerInnen beworben. Doch nicht alle Bevölkerungsgruppen spüren diese Herzlichkeit – die Angehörigen der Roma in Osteuropa leiden unter einem feindlichen öffentlichen Klima, das oft zu sozialem Ausschluss und prekären Lebensumständen, Arbeitslosigkeit und Armut führt.

Wie können die Roma und insbesondere Roma-Mädchen unterstützt werden? Was sind ihre wichtigsten Anliegen und wie wollen sie selbst ihre Lage verbessern? Findet es heraus und testet euer Wissen über Bulgarien im TERRE DES FEMMES-Länderquiz in 11 Fragen!

Theater gegen häusliche Gewalt in Israel

Jugendliche bei der Aufführung des Theaterstücks
© Lakia, Israel

Die Beduinen gehören zu den ärmsten und am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Israel. Zudem leiden die Frauen unter der stark patriarchal geprägten beduinischen Gesellschaft – viele von Ihnen sind von häuslicher Gewalt, fehlender Schul- oder Ausbildung und sozialer Abhängigkeit betroffen. 

Für genau diese Mädchen und Frauen gibt es das TERRE DES FEMMES-Partnerprojekt Lakia. Die Lakia Women’s Association setzt sich für die Bildung und das Empowerment beduinischer Mädchen und Frauen ein. Mit ihrer Projektarbeit legen sie wichtige Grundlagen – für einen besseren Zugang zu Bildung mithilfe eines mobilen Bücherbusses, für ein eigenes Einkommen von Frauen durch die Herstellung und Vermarktung von traditionellen beduinischen Wüstenstickereien und für Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung durch breit angelegte Aufklärungsarbeit.

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Kamerun-Quiz: Testet euer Wissen

Foto: © Jürgen Kunze

Kamerun wird auch als „Afrika im Kleinen“ bezeichnet – Meeresküste, Gebirge, tropischer Regenwald, Savanne und Wüste... an Natur- und Artenvielfalt mangelt es dort nicht. Doch manche Regionen - vor allem der „Extrême Nord“ im hohen Norden an der Grenze zu Nigeria – sind weiterhin kaum erschlossen und profitieren nur selten von Entwicklungs- und Investitionsvorhaben. Wie leben Mädchen und Frauen dort? Welche Auswirkungen hat die infrastrukturelle und wirtschaftliche Isolation auf ihr Leben und ihre Rechte?

Findet es heraus und testet euer Wissen über Kamerun im TERRE DES FEMMES – Länderquiz in 10 Fragen!

COVID-19 in Nicaragua

MIRIAM hat für die Frauen, die weiter zur Beratung und den Ausbildungskursen kommen, Handwaschanlagen aufgebaut. Foto: © Asociación Proyecto MIRIAM

Die ganze Welt dreht sich um COVID-19 – in unterschiedlichem Tempo. Manche Länder schleichen sich aus dem Lockdown aus, andere haben nicht einmal damit angefangen...so auch Nicaragua.

Das Coronavirus sei ein Zeichen Gottes, behauptete jüngst Präsident Daniel Ortega in einer Ansprache an die Bevölkerung. Es gelte Staaten wie den USA, die ihr Gesundheitssystem heruntergewirtschaftet hätten. In Nicaragua seien Schutzmaßnahmen nicht notwendig, denn es sei den „richtigen Weg“ gegangen, so der Präsident.

Die Folge? Viele NicaraguanerInnen greifen zu Selbstschutz-Maßnahmen. So auch die TDF-Partnerorganisation MIRIAM.

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