Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Drittes Community-Grillfest der Berliner CHANGE Agents und CHANGE Trainers

Vergangenen Samstag, den 15. Juni 2019, fand zum dritten Mal das mittlerweile bekannte Community-Grillfest von TERRE DES FEMMES (TDF) statt.

DJane KitKat an ihrem Mischpult auf dem Grillfest. © TDF 2019DJane KitKat an ihrem Mischpult auf dem Grillfest. © TDF 2019

Dieses Mal wurde das kulturelle Ereignis auf den Flächen des Prinzessinnengartens in Berlin-Kreuzberg ausgerichtet. Begleitet von einem vielseitigen Bühnenproramm und einem Grillbuffet, das keine kulinarischen Wünsche offen ließ, bot das Fest den anwesenden CHANGE Agents und Trainers aus dem Let’s CHANGE Projekt sowie allen Interessierten und BesucherInnen die Möglichkeit, sich zu Themen wie Kinderschutz, Schutz vor Gewalt an Frauen und traditionellen Praktiken auszutauschen, allem voran zum Thema weibliche Genitalverstümmelung.

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Agenda 2030: TERRES DES FEMMES fordert Bundesregierung zu geschlechtergerechter Nachhaltigkeit auf

Im September 2015 verabschiedeten alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030. Ihr Ziel: die Transformation der Welt hin zu ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit. 

Hierfür wurden 17 ehrgeizige Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formuliert, deren Umsetzung bis 2030 erfolgen soll. 

Eines dieser Ziele lautet Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen.

Doch das Wollen erkennt man am Tun! Schon jetzt ist klar, dass die Ziele mit der aktuellen Umsetzungsgeschwindigkeit nicht bis 2030 erreicht werden.

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TDF-Infostand auf dem Africa Festival 2019 in Würzburg

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESVom 29. Mai bis 2. Juni hat Susanne Meister, Mitfrau bei TERRE DES FEMMES (TDF) zum zweiten Mal zusammen mit drei weiteren engagierten Frauen der SG Nürnberg (Eike Weissenfels, Ulrike Taukert, Georgine Meyer) und der IZ Referentin Renate Staudenmeyer auf dem Africa Festival Würzburg einen Stand für TDF in der Bambushalle betreut.

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TERRE DES FEMMES besucht mit Journalistinnen-Delegation selbstbestimmte Frauen einer Kooperative in Ruanda, die Kaffee produziert

Ruanda2019 6Frauenkooperative Rambagira Kawa. Foto: © Denyse K. Uwera / Fairtrade#strongwomenstrongcoffee, das war das Motto einer Journalistinnen-Reise nach Ruanda vom 20. - 25. Mai 2019, an der Referentin Sina Tonk von TERRE DES FEMMES auf Einladung von TransFair e.V., gemeinsam mit der Kaffee-Kooperative, teilgenommen hat. Vor Ort in Ruanda konnten wir erfahren, wie Kaffeeanbau funktioniert und wie weit der Weg von der Kaffeekirsche bis in unsere morgendliche Kaffeetasse ist. Im Fall von TERRE DES FEMMES ist das ganz wörtlich zu nehmen: Die Frauenrechtsorganisation unterstützt seit 2017 den Fairtrade-zertifizierten Kaffee Angelique´s Finest, nicht nur indem wir auf den Kaffee aufmerksam machen, sondern auch indem wir diesen Kaffee in unserer Berliner Bundesgeschäftsstelle trinken. Das Besondere an Angelique´s Finest ist, dass dieser Kaffee ausschließlich von Frauen produziert wird.

 

 

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Europa-Orient-Rallye am Ziel – erfolgreiche Spendenübergabe an YAKA-KOOP

Foto: © Birgit SchmidtFoto: © Birgit Schmidt„Wir hatten keine gemeinsame Sprache – die braucht es aber auch gar nicht, da wir wissen, dass wir dasselbe wollen.“ Mit diesen herzlichen Worten beschreibt Birgit Schmidt vom Rallye-Team „Simply the best“ das erfolgreiche Zusammentreffen der Europa-Orient-Rallye-Teams mit den starken Frauen von YAKA-KOOP.

Nachdem die Teams der Rallye zwei Wochen ihren Autoschlafplatz mit 11 Nähmaschinen und zahlreichen Sachspenden für Kinder geteilt hatten, fand am 25. Mai die Spendenübergabe an die Frauenorganisation YAKA-KOOP  in Van, im Südosten der Türkei, statt – begleitet von den zahlreich erschienen türkischen PressevertreterInnen. Die türkische Frauenorganisation ist seit 2014 Partnerprojekt von TERRE DES FEMMES.

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Präventionsarbeit gegen Frauenhandel mit Roma-Mädchen aus Bulgarien – TDF-Referentin berichtet von der Lage vor Ort

TERRE DES FEMMES-Referentin Renate Staudenmeyer mit Mädchen aus dem Projekt FLORIKA in Bulgarien. Foto: © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES-Referentin Renate Staudenmeyer mit Mädchen aus dem Projekt FLORIKA in Bulgarien. Foto: © TERRE DES FEMMES

Referentin für Internationale Zusammenarbeit Renate Staudenmeyer besuchte gemeinsam mit Juliane von Krause (Geschäftsführerin STOP dem Frauenhandel und ehrenamtliche Projektkoordinatorin bei TERRE DES FEMMES) und deren Mitarbeiterin Christina Vesselinova die TERRE DES FEMMES-Partnerorganisation FLORIKA in Bulgarien, die sich für die Prävention von Frauenhandel einsetzt. Bulgarische Staatsangehörige sind die größte Opfergruppe von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung betroffener Personen in Deutschland, 99 Prozent sind weiblich und knapp die Hälfte unter 21 Jahre alt. Die Projektarbeit von FLORIKA ist wichtiger denn je.

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Die anonyme, vertrauliche Spurensicherung – Notwendige Hilfe nach Vergewaltigungen

Gewalt und ihre Folgen

Sexualisierte Gewalt ist ein massiver Angriff auf die physische und psychische Integrität der Betroffenen und traumatisiert diese schwer. Es gibt kein Verhalten von Mädchen und Frauen, das Gewalt rechtfertigt. Vergewaltigung ist eine der brutalsten sexualisierten Gewaltformen. Sie ist eine aggressiv motivierte Gewalttat und stellt für die Betroffenen eine lebensbedrohliche Situation dar. Vergewaltigung wird als Mittel eingesetzt, um Frauen und Mädchen zu erniedrigen, zu demütigen und um Macht und Kontrolle auszuüben. Gewalt in jeder Form bedeutet für Frauen und Mädchen eine massive Verletzung ihrer Persönlichkeit und ihrer körperlichen Unversehrtheit. Mädchen und Frauen erleben in dieser Situation einen völligen Kontrollverlust über ihren Körper und ihren Willen. Die meisten fühlen sich lebensgefährlich bedroht, ohnmächtig, schutzlos und der Willkür einer anderen Person ausgesetzt. Wenn der Täter bekannt oder gut vertraut ist, bedeutet die Gewalt darüber hinaus einen massiven Vertrauensmissbrauch.

In dieser Situation gibt es kein "richtiges“ oder "typisches“ Verhalten, sondern nur intuitive Reaktionen, die das Ziel haben zu überleben. Manche Frauen sind starr vor Angst und lassen die Gewalt scheinbar teilnahmslos über sich ergehen. Andere wehren sich körperlich oder verbal. Jede Verhaltensweise stellt einen Schutzmechanismus dar, um das eigene Überleben zu sichern.

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