Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

„Auch nach CONNECT werden wir in Kontakt bleiben“ – Abschlussfeier des Integrationsprojekts CONNECT

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

Nach dreieinhalb Jahren Projektlaufzeit neigt sich Ende des Jahres das Patinnenprojekt CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen dem Ende zu. Aus diesem Grund haben das CONNECT-Team Gesa Birkmann, Désirée Birri und Laureen Hinz die Teilnehmerinnen zur Abschlussfeier in das indische Restaurant PAPADAM eingeladen. Sowohl Tandems der ersten Stunde als auch Tandems, die im Juli gebildet wurden, sind der Einladung zahlreich gefolgt und machten das Fest zu einem vollen Erfolg.

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Horror hinter geschlossen Türen: Erschreckende Zahlen zur Partnerschaftsgewalt in Deutschland

Jeden Tag versucht ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten. Und jeden dritten Tag gelingt es. 2018 sind in Deutschland 122 Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet worden. Mehr als ein Mal pro Stunde wurde eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner gefährlich körperlich verletzt. Insgesamt waren mehr als 114.000 Frauen betroffen von häuslicher Gewalt, Bedrohungen oder Nötigungen durch ihre Partner oder Ex-Partner.

Diese erschreckenden Zahlen zeigt die „Kriminalstatistische Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2018“[i][ii], die anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen veröffentlicht wurde. Die Gewalttaten richten sich vor allem gegen Frauen (81,3 % weibliche Betroffene). In den Deliktsbereichen Vergewaltigung und sexuelle Nötigung sowie Zuhälterei und Zwangsprostitution beträgt der Anteil weiblicher Betroffener fast 100 Prozent. Obwohl die Zahl der von (Ex-)Partnern getöteten Frauen im Vergleich zu 2017 zwar gesunken ist, waren insgesamt mehr Frauen von Partnerschaftsgewalt betroffen. Die Zahl stieg von 113.965 auf 114.393. Die Mehrheit der männlichen Tatverdächtigen sind Deutsche (67 %).  

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Berliner Aktion #sexistunbezahlbar – Für eine Welt ohne Prostitution: Dokumentation der Reden am 25.11.2019

Sexkäufer-Zitat. Foto: © Martin FunckSexkäufer-Zitat. Foto: © Martin FunckAm Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, dem 25. November, setzte TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. mit einer kraftvollen Inszenierung vor dem Brandenburger Tor ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen in der Prostitution. Unter dem Motto #sexistunbezahlbar – Für eine Welt ohne Prostitution wurde bei der diesjährigen Fahnenaktion deutlich gemacht, warum Prostitution mit Gleichberechtigung nicht vereinbar ist, und warum Sexkäufer in den Fokus der Gesetzgebung und unserer Aufmerksamkeit gesetzt werden sollen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden folgende zwei Reden gehalten, die wir hier dokumentieren.

 

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Noch 5 Plätze frei für eine ganztägige FGM Fortbildung in Berlin!

Am 13.12 2019 um 10:00 – 17:00 Uhr bei TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. befindet sich eine intensive Fortbildung zum Thema „Weiblicher Genitalverstümmelung begegnen: Präventionsmaßnahmen und Unterstützung von Betroffenen und Gefährdeten“.

Unsere Tagesordnung steht schon mit folgenden Inhalten fest: Grundsätzliche Informationen über FGM, Auswirkungen von FGM und Probleme bei der Hilfestellung, Gefährdung erkennen, Umgang mit betroffenen Frauen, Interventionsmöglichkeiten, Prävention und Unterstützung im Alltag sowie Beispiele aus dem Alltag, Besprechung einzelne Fälle bzw. Gruppenarbeit mit Fallbeispielen

TDF Referentin (zum Thema weiblicher Genitalverstümmelung) - Dr. Idah Nabateregga zusammen mit unserer CHANGE Trainerin - Isatou Barry werden diese Fortbildung begleiten.  

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Einstellungen ändern sich auch ohne Gesetz - Frauenrechtsaktivistin Rugiatu Turay aus Sierra Leone im Interview

AIM-Gründerin Rugiatu Turay kämpft für ein Ende von FGM - auch ohne Gesetz. Foto: © TERRE DES FEMMESAIM-Gründerin Rugiatu Turay kämpft für ein Ende von FGM - auch ohne Gesetz. Foto: © TERRE DES FEMMESJeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

So besagt es Artikel 2 des Deutschen Grundgesetzes. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht, das in viele Verfassungen weltweit Eingang gefunden hat. Nicht aber in die von Sierra Leone. Kein Gesetz schützt dort bis heute vor weiblicher Genitalverstümmelung. Warum nicht? Wie ist die Lage für Mädchen und Frauen aktuell?

IZ-Referentin Birgitta Hahn hat Rugiatu Turay, Gründerin und Leiterin der TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM), im November 2019 in Sierra Leone getroffen und ihr diese Fragen gestellt...

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„Mein Leben als Beschneiderin? Ich genieße den Respekt. FGM ist schlimm.“ Ein Gespräch mit aktiven und ehemaligen Beschneiderinnen aus Sierra Leone

Die Interviewpartnerinnen v.l.n.r.: Koloné Kargbo (22), Zampa Emo (38), Takaray die Zweite (31), Zambazoko Koroma (48) und Nadewa Zangko (17). Foto: © TERRE DES FEMMESDie Interviewpartnerinnen v.l.n.r.: Koloné Kargbo (22), Zampa Emo (38), Takaray die Zweite (31), Zambazoko Koroma (48) und Nadewa Zangko (17). Foto: © TERRE DES FEMMES

Darüber zu sprechen ist ein Tabu, „es“ abzulehnen ein Schritt ins gesellschaftliche Aus. Die Praktik ist so schädlich wie weit verbreitet und doch schützt kein Gesetz davor: Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in Sierra Leone. 90 Prozent der Mädchen und Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sind davon betroffen. Schätzungen zufolge gibt es landesweit 50.000 aktive Beschneiderinnen, sogenannte „soweis“. Sie alle gehören dem Frauengeheimbund, der „Bondo Society“, an. Um in die „Bondo Society“ aufgenommen zu werden, müssen Frauen „initiiert“ sein. Eine Initiation in Sierra Leone sieht vor, dass Mädchen am Übertritt ins Erwachsenenalter von erfahrenen Frauen der Bondo Society im Busch außerhalb ihrer Dörfer wichtiges Wissen vermittelt bekommen. Dazu zählen traditionelle Tänze, Lieder, medizinische Kenntnisse und Ratschläge für ihre späteren Rollen als Ehefrauen und Mütter. FGM ist Teil der Initiation.

Bei ihrer Dienstreise nach Sierra Leone im November 2019 traf sich IZ-Referentin Birgitta Hahn mit fünf Beschneiderinnen – aktiven und ehemaligen –, um zu verstehen, warum sie Beschneiderinnen sind oder damit aufgehört haben. Interviewt wurden Nadewa Zangko, 17 Jahre, Koloné Kargbo, 22 Jahre, Takaray die Zweite, 31 Jahre, Zampa Emo, 38 Jahre, und Zambazoko Koroma, 48 Jahre, in der Stadt Port Loko im Nordwesten des Landes.

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Projektmeeting in Amsterdam: Ein Jahr Let’s CHANGE

f.l.t.r.: Harm Boll (FSAN), Zahra Naleie (FSAN), Binet Ibrahim (Plan), Gwladys Awo (Plan), Sokhna Fall Ba (Equipop), Idah Nabateregga (TDF), Carolin Pranz (TDF), Charlotte Weil (TDF), Andrea Mewaldt (OEC). Photo: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Harm Boll (FSAN), Zahra Naleie (FSAN), Binet Ibrahim (Plan), Gwladys Awo (Plan), Sokhna Fall Ba (Equipop), Idah Nabateregga (TDF), Carolin Pranz (TDF), Charlotte Weil (TDF), Andrea Mewaldt (OEC). Foto: © TERRE DES FEMMES

Am 18.-19.11.2019 fanden sich die Partnerorganisationen Federatie Somalische Associaties Nederland (FSAN), Equilibres & Populations (Equipop), Plan International Deutschland (PLAN) und TERRE DES FEMMES in Amsterdam zu einem Planungstreffen zusammen. Nach über einem Jahr Let’s CHANGE galt es, bisherige Entwicklungen im Projekt Revue passieren zu lassen und die nächsten Schritte zu besprechen. Gastgeber waren diesmal FSAN. Die Leitung des Meetings übernahm TERRE DES FEMMES.

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Aktion für eine Welt ohne Prostitution zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am 25. November in Berlin

Grafik: © Nicole Rabe / Grafikrabe
Grafik: © Nicole Rabe / Grafikrabe
Am Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, dem 25. November, setzt TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. mit einer kraftvollen Inszenierung vor dem Brandenburger Tor ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Dieses Jahr lenkt die Aktion vor dem Brandenburger Tor die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Politik auf eine in Deutschland legalisierte Form der Gewalt an Frauen: Prostitution. Unter dem Motto „#sexistunbezahlbar – für eine Welt ohne Prostitution!“ setzt sich TERRE DES FEMMES mit Unterstützung von PolitikerInnen und MitstreiterInnen dafür ein, dass die Nachfrage nach käuflichem Sex durch ein Sexkaufverbot eingedämmt wird.

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