Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

»Gender ABC« zum Selbermachen

Mach mit bei Gender ABC© TERRE DES FEMMESDas EU-geförderte Projekt „Gender ABC – Bildungsprojekt für Schulen zum Thema Gleichberechtigung, geschlechtsspezifische Gewalt und schädigende Praktiken“ neigt sich dem Ende zu. In zehn Schulen mit insgesamt ca. 250 Teilnehmenden hat es in Berlin stattgefunden und dabei seinen Beitrag auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit und Eindämmung geschlechtsspezifischer Gewalt geleistet.

Als Abschluss gibt es nun vom 3. bis 18. Dezember 2020  »Gender ABC zum Selbermachen«. Wir laden Kinder und Jugendliche ein, sich allein oder gemeinsam mit kleinen Aktionen online zu beteiligen und mit uns ein kreatives Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu setzen. Die Aktionen können Teil des Wechselunterrichts oder gar Homeschoolings sein oder einfach als Anregung dienen, sich aktiv mit Geschlechtergerechtigkeit zu beschäftigen.

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Schenke Bildung an jedem Adventssonntag!

Aim Spendenaktion im Advent 2020Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… In der Adventszeit wird innegehalten, ganz besonders in einem herausfordernden Jahr wie diesem. Gleichzeitig denken viele Menschen an Andere, die es schwerer haben als sie selbst oder benachteiligt sind – auch sie sollen ein schönes Weihnachtsfest haben können. Betterplace.org freut sich über Ihre Solidarität und belohnt sie! Wie?

An jedem Adventssonntag legt Betterplace auf Ihre Spende für unser Berufsbildungsprojekt in Sierra Leone den ganzen Tag lang (ab 9 Uhr morgens) nochmal 10% der Spendensumme oben drauf!*

Machen Sie an einem oder allen Adventssonntagen mit und schauen Sie dabei zu, wie sich Ihre Spenden vervielfachen! Unterstützen Sie TERRE DES FEMMES und unsere Partnerorganisation AMAZONIAN INITIATIVE MOVEMENT in Sierra Leone bei ihrem Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung und für das Empowerment junger Frauen!

Für eine Zukunft, die endlich auch weiblich wird, wenn sich Mädchen und Frauen dank Berufsbildung und persönlicher Stärkung aus Gewalt, Armut und männlicher Abhängigkeit lösen!

Advent Advent...der richtige Moment...zum Spenden!

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

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Aktion gegen Zwangsverheiratung und Frühehen zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am 25. November in Berlin

Fahnenaktion2020Fahnenaktion 2020 vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
© Martin Funck
Am internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ setzte TERRE DES FEMMES (TDF) durch bundesweite Aktionen ein Zeichen gegen Gewaltan Mädchen und Frauen. In Berlin wurde am 25.11.2020 eine medienwirksame Aktion vor dem Brandenburger Tor zum diesjährigen Schwerpunkthema „Mein Herz gehört mir – Gegen Zwangsverheiratung und Frühehen“ durchgeführt.

Trotz der derzeitigen COVID-19-Verordnungen, war es TDF gerade in dieser Zeit ein besonderes Anliegen auf schwerwiegende Frauenrechtsverletzungen wie Zwangs- und Frühehen aufmerksam zu machen. Um 14 Uhr startete die Aktion vor dem Brandenburger Tor. Christa Stolle, die Bundesgeschäftsführerin von TDF, und Sina Tonk, die Bereichsleiterin der Referate von TDF, hielten beide eine Rede, in denen sie besonders die Situation von betroffenen Mädchen und Frauen auch in Deutschland betonten. „Von Zwangsverheiratung und Frühehen sind Mädchen auf der ganzen Welt betroffen – auch in Deutschland!“, hob Christa Stolle hervor und wies darauf hin, dass es jedoch „keine aktuellen verlässlichen Zahlen zu Zwangsverheiratung und Frühehen“ in Deutschland gibt. Sie forderte, dass „Gesetzeslücken zu Gunsten der Betroffenen geschlossen und Präventionsmaßnahmen bundesweit durchgesetzt werden“. Auch ein Statement der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks, die leider nicht persönlich aufgrund der Pandemie erscheinen konnte, wurde verlesen. Im Hintergrund wurden Schilder hochgehalten mit Lebensgeschichten von betroffenen Mädchen und Frauen. Diese wurden im Verlauf der Reden umgedreht und auf den Rückseiten erschienen positive, ermächtigende Sprüche wie „Mein Herz gehört mir!“. Danach wurden zusammen Luftballons mit Wünschen zur Überwindung von Zwangs- und Frühehen in den Himmel steigen gelassen.

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Mund auf gegen Zwangsheirat!

Der TDF-Instagram- und SnapChat-Filter #meinherzgehörtmir, um über Zwangs- und Frühehen zu informieren

Anlässlich des internationalen Tages "NEIN zu Gewalt an Frauen" am 25. November 2020 hat TERRE DES FEMMES 25.11. Zwangsverheiratung filtergemeinsam mit der Agentur Upljft GmbH einen Filter für Instagram und Snapchat, zum Thema Zwangs- und Frühehen entwickelt.

Im Rahmen der Awareness-Woche zum Thema Zwangs- und Frühehen, die auf dem TERRE DES FEMMES-Instagram-Kanal vom 20. November bis 25. November läuft, wird am 25. November ein Filter geschalten, der jungen Frauen ermöglicht ein starkes Statement auf den sozialen Netzwerken zu teilen: „Mund auf gegen Zwangsheirat!“, mit dem Hashtag #meinherzgehörtmir.

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Alltägliche Gewalt an Frauen steigt weiter an

Auch die in diesem Jahr veröffentlichen Zahlen des Bundeskriminalamtes zeigen einen erneuten Anstieg von versuchten und vollendeten Delikten der Partnerschaftsgewalt. Im Jahr 2019 wurden 141.792 Taten erfasst, vorherrschend Körperverletzung. An Frauen gerichtet waren 114.903 dieser Gewalttaten und umfasst somit 81% sämtlicher Delikte von Partnerschaftsgewalt (Vorjahr: 81,3%). In den Deliktskategorien sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung sowie Zuhälterei und Zwangsprostitution sind laut Statistik fast ausschließlich Frauen betroffen. Partnerschaftsgewalt hat viele Erscheinungsformen, darunter fallen auch Stalking und Freiheitsberaubung, bis hin zu Mord und Totschlag. Beinah jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch einen Gewaltakt ihres (Ex-)Partners.

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137 Frauen werden weltweit täglich von Partner oder Familie ermordet – Schluss mit Femiziden!

Friedhof. © Joel in t Veld - unsplash.com © Joël in 't Veld on Unsplash2017 wurden weltweit 87.000 Frauen vorsätzlich getötet, mehr als die Hälfte von ihnen durch einen Intimpartner oder ein anderes Familienmitglied, so die Befunde der Globalen Studie zu Tötungsdelikten 2019 des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). Asien und Afrika wiesen mit 20.000 und 19.000 Ermordungen die höchsten Zahlen von geschlechtsspezifischen Tötungen durch Intimpartner oder andere Familienmitglieder auf. Gründe sind die ungleichen Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen, sexistische Strukturen und diskriminierende Traditionen wie z.B. männliche „Ehre“, die sich am Verhalten der Frau festmacht.

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Veranstaltung vor dem Brandenburger Tor am 25.11.20 zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Leider ist aufgrund der Corona-Pandemie nur eine sehr eingeschränkte Teilnahme nach vorheriger Einladung und Anmeldung möglich

„Mein Herz gehört mir – Gegen Zwangsverheiratung und Frühehen“

Die diesjährige Fahnenaktion am 25.11.2020, dem internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ wird bundesweit unter dem Motto „Mein Herz gehört mir - gegen Zwangsverheiratung und Frühehen“ stattfinden. In Berlin ist unsere Veranstaltung am Brandenburger Tor am 25.11.2020 um 14.00 Uhr gleichzeitig die Auftaktveranstaltung unseres 3-jährigen Berliner Schulprojektes „Mein Herz gehört mir“, welches von Aktion Mensch gefördert wird.

logo aktion menschIm Rahmen der Veranstaltung soll eine breite Öffentlichkeit über das Thema Zwangsverheiratung und Frühehen sensibilisiert und aufgeklärt werden. Gemeinsam wollen wir auf die Menschenrechtsverletzung Zwangsverheiratung und Frühehen aufmerksam machen, die Situation von betroffenen Mädchen und Frauen in Deutschland aufzeigen und zusammen Luftballons mit Wünschen für Betroffene von Zwangs- und Frühehen steigen lassen.

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Feierliche Eröffnung des 20. Filmfests FrauenWelten am 28. Oktober 2020 um 19:00 in der Kulturbrauerei in Berlin und deutschlandweit online.

Es ist so weit: Am Mittwoch, den 28. Oktober wird das 20. Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES in der Kulturbrauerei in Berlin feierlich eröffnet. Zeitgleich wird das komplette Filmprogramm im Festivalzeitraum vom 28.10-04.11.2020 deutschlandweit online verfügbar sein.

Plakat May Homepage

Das Jubiläumsfilmfest präsentiert 31 Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilme aus 30 verschiedenen Ländern, darunter zwei Europapremieren und vier Deutschlandpremieren. Das Programm zeigt wie jedes Jahr Frauenrechte im Blickpunkt des Films. Die Vorführungen vor Ort im Kino in der Kulturbrauerei und online werden durch Gespräche mit RegisseurInnen und ExpertInnen ergänzt.

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