Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Büchertischaktion anlässlich des internationalen Tages „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ am 06. Februar 2020

Gestaltetes Schaufenster einer Buchhandlung zum 06.02.. Foto: © TDF-Städtegruppe MarburgGestaltetes Schaufenster einer Buchhandlung zum 06.02.. Foto: © TDF-Städtegruppe MarburgWeibliche Genitalverstümmelung ist ein Kernthema der Arbeit von TERRE DES FEMMES. Dabei zählen Aufklärungsarbeit und das Vermitteln von Wissen zu den wichtigsten Faktoren, um die Abschaffung dieser Praktik zu erreichen. Anlässlich des Internationalen Tages „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ am 6. Februar 2020 veranstaltet TERRE DES FEMMES auch in diesem Jahr eine deutschlandweite Büchertischaktion. Beteiligen Sie sich an der Aktion und helfen Sie mit, weibliche Genitalverstümmelung zu bekämpfen!

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Sierra Leone feiert erstes alternatives Initiationsritual

Am ersten "ritual without cutting" in Sierra Leone nahmen über 70 Mädchen teil. Foto: © AIMAm ersten "ritual without cutting" in Sierra Leone nahmen über 70 Mädchen teil. Foto: © AIMDie TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM) hat Ende 2019 zum ersten Mal in die Tat umgesetzt, was lange ein Traum schien: das erste „ritual without cutting“. Dabei werden Mädchen von erfahrenen Frauen am Übergang in ihr Erwachsenenleben begleitet – mit allem, was dazu gehört. Nur ohne weibliche Genitalverstümmelung (FGM).

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Weiblicher Genitalverstümmelung begegnen – TERRE DES FEMMES veranstaltet FGM Fortbildung für Fachkräfte

v.l.n.r.: Petra Martin-Schweizer, Najwa Kaied, Marie-Elisa Marwig, CHANGE Trainerin Isatou Barry, Sevgi Ilbeyi, Dr. Idah Nabateregga, Maria Abel und Leyla Balthasar. Foto: ©TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Petra Martin-Schweizer, Najwa Kaied, Marie-Elisa Marwig, CHANGE Trainerin Isatou Barry, Sevgi Ilbeyi, Dr. Idah Nabateregga, Maria Abel und Leyla Balthasar. Foto: ©TERRE DES FEMMES

Am 13.12.2019 lud TERRE DES FEMMES zur ersten von bislang zwei geplanten Schulungen für key professionals in der Bundesgeschäftsstelle. CHANGE Trainer Isatou Barry aus dem Let’s CHANGE Projekt und Dr. Idah Nabateregga, Referentin zu weiblicher Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation, FGM) bei TDF, vermittelten den TeilnehmerInnen Grundlagen zum Thema FGM, sowie Kompetenzen im Umgang mit Betroffenen und Gefährdungssituationen. Die Teilnehmenden kamen vorwiegend aus dem sozialen Bereich.

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Ein Jahr Let’s CHANGE: „Es ist die Mühe wert, geduldige Arbeit zu leisten.“ – Im Gespräch mit Schirmherrin Rakieta Poyga

Rakieta Poyga. Foto: © Alexander GonschiorRakieta Poyga. Foto: © Alexander GonschiorDer Jahreswechsel lädt, wie jedes Jahr dazu ein, Geschehenes und Erreichtes zu reflektieren. TERRE DES FEMMES blickt nicht nur auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2019 allgemein, sondern auch auf das erste Jahr des Let’s CHANGE Projekts zurück. Dies haben wir uns zum Anlass genommen, um auch mit der Schirmherrin des Projektes, Rakieta Poyga noch einmal über das Projekt und über ihren Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung in Burkina Faso zu sprechen.

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„Jetzt ist alles rund“: Das letzte CONNECT-Gruppentreffen

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

Mit dem Jahr 2019 geht auch das Integrationsprojekt CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen zu Ende. Ein letztes Mal kamen deshalb am 10.12.2019 Patinnen in der Geschäftsstelle von TERRE DES FEMMES zusammen und tauschten sich mit dem CONNECT-Team Désirée Birri und Laureen Hinz über Hürden, Erfolge und Zukunftsperspektiven aus.

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Neues Projekt in Mali: TERRE DES FEMMES und Häuser der Hoffnung bilden Lehr- und Leitungskräfte zur Aufklärung an Schulen aus

Mit dem Projekt sollen junge Menschen, vor allem Mädchen im Schulalter, erreicht werden. Foto: © TERRE DES FEMMESMit dem Projekt sollen junge Menschen, vor allem Mädchen im Schulalter, erreicht werden. Foto: © TERRE DES FEMMESBeide NRO setzen sich schon lange für Bildung und Frauenförderung in Mali ein: TERRE DES FEMMES hat mehrere Gewaltschutzzentren mit ihrer Partnerorganisation APDF (Association pour le Progrès et la Défense des Droits des Femmes) aufgebaut und unterstützt deren Betrieb. Häuser der Hoffnung (HdH) fördert in Kooperation mit der malischen AMDD (Association Malienne pour le Développement Durable) private Schulen zur Verbesserung von Bildung.

Der Bedarf ist hoch, denn das westafrikanische Land wird immer wieder von politischen Unruhen und Terroranschlägen erschüttert. Rund die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Junge Mädchen sind auch außerhalb der Krisenregionen Malis stark von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen. Mehr als die Hälfte aller Frauen wird vor dem 18. Lebensjahr zwangsverheiratet. Mit fast 89 Prozent Prävalenz ist weibliche Genitalverstümmelung (FGM) weit verbreitet. Im Durchschnitt bekommt eine Frau bis zu sieben Kinder. Die in muslimischen Kreisen erlaubte Mehrfachheirat führt zu einer hohen Geburtenrate in den Familien.

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„TAKING THE LEAD“ - Mädchen weltweit auf dem Weg in die Führungsetagen

Potentielle zukünftige Führungsfrauen aus Sierra Leone. Foto: © TERRE DES FEMMESPotentielle zukünftige Führungsfrauen aus Sierra Leone. Foto: © TERRE DES FEMMESStudie von PLAN International macht Hoffnung. Trotzdem bleibt Handlungsbedarf!

Eine neue Studie des Kinderhilfswerks Plan International hat untersucht, wie Mädchen und junge Frauen zu Führungsverantwortung im Beruf stehen und was eine gute Führungskraft braucht. Über 10 000 Befragte aus 19 Herkunftsländern gaben einen Einblick in Lebensalltag, Visionen und Einstellungen weiblicher Heranwachsender. Das Ergebnis: Mädchen kennen ihre Stärken und wollen an die Spitze. Sie wissen aber auch, was sie zurückhält.

 

 

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Ein historischer Moment: Erstmals kommt es zu einer Verurteilung wegen weiblicher Genitalverstümmelung in Irland

© Joanna Broda © Joanna Broda

In Irland fällte am 28. November 2019 erstmals ein Gericht ein Urteil wegen weiblicher Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation, FGM). Einem Elternpaar war unterstellt worden, die Genitalverstümmelung ihrer, zu dem Zeitpunkt einjährigen Tochter zugelassen und in die Wege geleitet zu haben. Es handelt sich um den ersten Fall dieser Art seit Einführung des Criminal Justice (Female Genital Mutilation Act) 2012, der weibliche Genitalverstümmelung von in Irland lebenden Personen im In- und Ausland kriminalisiert.

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