Aktuelles zum Thema Frauenrechte allgemein

40 Jahre TERRE DES FEMMES – der Livestream zum Jubiläum!

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Seit 1981 kämpfen wir für unsere Vision:

Die Geschlechter sind einander ebenbürtig – und alle haben ein Recht auf ein freies Leben ohne Gewalt. Um das zu ermöglichen, haben wir uns dem Einsatz gegen alle Menschenrechtsverletzungen verschrieben, die Mädchen und Frauen erdulden müssen, weil sie als Mädchen geboren wurden.

Auch wenn wir noch lange nicht am Ziel sind, so konnten wir in den letzten 40 Jahren doch schon vieles erreichen; etwa die Anerkennung von Vergewaltigung in der Ehe als Straftat, die Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgung als Fluchtursache und Asylgrund, die Anerkennung weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) als eigener Straftatbestand, eine Reform des Sexualstrafrechts („Nein heißt Nein“) und vieles mehr.

Seit nunmehr vier Jahrzehnten kämpfen wir erfolgreich für eine Welt, in der Mädchen und Frauen ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben in Würde führen können. DAS WOLLEN WIR FEIERN!  

 

Wann: Freitag, 12. November 2021 um 19:00 Uhr

Wo:     TERRE DES FEMMES YouTube Kanal

 

Unser Programm:

Aktiv bei TERRE DES FEMMES seit 40 Jahren und bis heute:

  • Vorstellung unserer aktuellen Themen mit Abteilungsleiterin Gesa Birkmann mit Einblicken in folgende Projekte:
    • Berliner Projekt "STARK! Väter und Töchter für Gleichberechtigung" mit Mozafer Kabbar
    • "CHAIN"mit Isatou Barry, das in vier EU-Ländern Interventionsketten zur Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung und Früh- und Zwangsverheiratung ausbauen will
    • Live-Schaltenach Burkina Faso zu Rakieta Poyga, Leiterin unserer dortigen Partnerorganisation Bangr Nooma
  • Rückblick auf 40 Jahre TERRE DES FEMMES mit Ingrid Staehle & Christa Stolle
  • Einblicke in die Vereins- & Ehrenamtsarbeit mit TDF Vorständin Annemarie Schoß

Das Podium wird eingeleitet von einem Statement von Sima Samar, ehem. afghanische Frauenministerin.
Dann sprechen wir über brandaktuelle gesellschaftliche Herausforderungen für Frauen mit:

  • Carmen Schiller, TDF Vorständin
  • Maria von Welser, TV- Jounalistin & Buchautorin
  • Carola von Braun, Sprecherin der ÜPFI
  • Alison Kuhn, Regisseurin & Schauspielerin
  • Leni Breymaier, MdB

Wie immer gilt für uns: Gesundheit geht vor! Deswegen können Sie bequem von zuhause aus teilnehmen. Unseren Livestream finden Sie hier

Seien Sie dabei und setzen Sie mit uns ein klares Zeichen für Frauenrechte!

 

Kein Geburtstag mehr für §218 StGB!

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 Schnelleinstieg Kampagnenseite: www.keingeburtstagfür218.de

 

September 2021: Der texanische Supreme Court beschließt, das Abtreibungsrecht zu verschärfen und gestattet nur noch Abbrüche vor der sechsten Schwangerschaftswoche. Ein legaler Abbruch wird damit praktisch unmöglich. Der Aufschrei in Deutschland ist groß. Ein ähnliches Bild zeigte sich Ende 2020 in Polen, wo Schwangerschaftsabbrüche nun de facto verboten sind. Auch damals gingen in Deutschland viele aus Solidarität auf die Straße. Die Forderung: legale und sichere Schwangerschaftsabbrüche für alle Frauen.

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Bundestagswahl 2021: Mangelndes Bekenntnis deutscher Parteien zu konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt.

TDF Wahlpruefsteine

Vorab: Hier finden Sie die ausführlichen Antworten der Parteien auf die sog. feministischen Wahlprüfsteine (.pdf)

Als Vorbereitung für die Bundestagswahl 2021 bat TERRE DES FEMMES die Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und FDP um Antworten zu den sogenannten Wahlprüfsteinen, denen zentrale Ziele zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und zur Gleichstellung der Geschlechter zu Grunde gelegt sind. Darin werden die zentralen Themen der Arbeit von TERRE DES FEMMES aufgegriffen und die Fragen konkret gestellt, wie z.B.: Wird sich Ihre Partei für einen Nationalen Aktionsplan zur Prävention und Abschaffung von weiblicher Genitalverstümmelung einsetzen? Wird sich Ihre Partei für die Einführung des Sexkaufverbots gem. Nordischem Modell in Deutschland sowie die Finanzierung von Ausstiegsprogrammen und Unterstützungseinrichtungen für Prostituierte stark machen? TERRE DES FEMMES macht anhand der Wahlprüfsteine die Ziele und Lösungsansätze der Parteien für alle Wählerinnen und Wähler besser sichtbar – und nach der Wahl überprüfbar -, um Frauen- und Mädchenrechte zu verbessern und Deutschland als sicheren, gewaltfreien Ort für Frauen und Mädchen zu gestalten.

Bei drei von acht Fragen stimmen die Parteien den Positionen und Forderungen von TERRE DES FEMMS überhaupt nicht oder nur wenig zu und sind sich in ihrer Haltung nahezu einig.

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Bundesverdienstorden für Godula Kosack – TERRE DES FEMMES gratuliert herzlich!

TDF-Vorstandsfrau Prof. Dr. Godula Kosack mit dem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Foto: ©Stephanie Reball

Prof. Dr. Godula Kosack, Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES, wird am Freitag, den 18. Juni 2021 in Dresden der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (auch Bundesverdienstkreuz genannt) verliehen. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer würdigt mit dieser Auszeichnung ihr tatkräftiges Engagement und ihren Einsatz für das Gemeinwohl und besonders für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen.

Godula Kosack, Professorin für Soziologie und Ethnologin, lebt in Leipzig, seit 2015 ist sie im Bundesvorstand von TERRE DES FEMMES vertreten und zuletzt als Vorsitzende. Als TERRE DES FEMMES-Vorstandsfrau setzt sie sich schwerpunktmäßig gegen weibliche Genitalverstümmelung ein.

Seit 1985 hielt sie sich immer wieder für längere Zeit in Nordkamerun auf.

Die intensive Beziehung zur Bevölkerungsgruppe der Mafa hat bis heute Einfluss auf ihre Arbeit als Aktivistin. Auf Initiative von Godula Kosack unterstützt TDF zum Beispiel seit 2012 den Verein „Association d’Appui aux Filles de M’lay, Huva et Ldama“.

Godula Kosack ist ehrenamtliche Koordinatorin des Projekts „Selbstbestimmung durch Bildung“, das Mädchen und jungen Frauen der Mafa in Nordkamerun einen Weg zu Schule und Berufsausbildung oder Studium ermöglicht.

Godula Kosack hat außerdem zu vielen verschiedenen Frauenthemen (Frauen in Afrika, Hexenverfolgung, Wechseljahre, Patriarchat und Weltbilder) publiziert.

Sie ist Projektinitiatorin und Vorstandsmitglied der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft (DAFRIG e.V.), Gründungsmitglied des Interkulturellen Zentrums e.V. in Leipzig und engagiert sich in weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen wie der von ihr mitgegründeten Louise-Otto-Peters Gesellschaft.

Wir sind stolz, Godula Kosack als Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES zu haben, und gratulieren ihr herzlich!

Lästig, Lästiger, Belästigt: Sexismus im Alltag

Kaum ist man in die belebte Einkaufsmeile der Stadt eingebogen, begegnen einem schon die ersten wertenden, ja gar lüsternen Blicke, die den Körper von Kopf bis Fuß mustern. Man spürt nahezu, wie die Augenpaare auf einem haften und den eigenen Blick einzufangen suchen. Von Unwohlsein getrieben, beschleunigt sich der Schritt und hektisch ersehnt man sich das Ziel herbei.

Manchmal aber auch, wird der banale Gang zum Supermarkt ungewollt musisch begleitet, wenn Pfiffe aus den gespitzten Mündern mal oder weniger virtuos begabter Menschen ertönen.

Im Öffentlichen Nahverkehr ist dies wahrlich auch von keiner Seltenheit. „Ey Süße, heute schon was vor?“ dringt es dumpf durch die Kopfhörer, mit denen man sich eigentlich von der stressigen Außenwelt abschirmen. Reflexartig versucht man die unangenehmen Annäherungsversuche zu ignorieren und widmet sich hastig dem Handy, um möglichst authentisch beschäftigt zu wirken.    

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