Aktuelles zum Thema Frauenrechte allgemein

Upskirting ist jetzt eine Straftat

Upskirting
Upskirting ist jetzt eine Straftat

Am 03. Juli 2020 verabschiedete der Bundestag einen Gesetzesentwurf zum Verbot von Upskirting, welches voraussichtlich ab Herbst 2020 in Kraft treten soll. Damit gelten das heimliche und voyeuristische Fotografieren oder Filmen unter den Rock oder das Kleid einer Person künftig als Straftat und werden mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet. Am 1.1.2020 ist das Gesetz in Kraft getreten und nun ist Upskirting eine Straftat.

Weiterlesen ...

Aktion zum Weltfrauentag: The Body Shop spendet 1€ von jedem Einkauf!

TERRE DES FEMMES freut sich, dass The Body Shop mit einer super Spendenaktionsidee auf uns zugekommen ist!

Anlässlich des Internationalen Frauentags führt The Body Shop eine Spendenaktion zugunsten von TERRE DES FEMMES durch: von jedem Einkauf am 7. und 8. März 2020 in allen firmeneigenen Stores in Deutschland und Österreich sowie online spendet The Body Shop 1 EUR an TERRE DES FEMMES.

Machen Sie mit! Jeder Einkauf am 7. und 8. März bei The Body Shop unterstützt unsere Arbeit zum Thema "Häusliche und sexualisierte Gewalt".

 

Die Uhr nicht wieder zurückdrehen lassen! – TERRE DES FEMMES beim Aktionstag für die Streichung von §218 und §219a StGB

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

„Leben und lieben ohne Bevormundung – Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht“ unter diesem Motto ist TERRE DES FEMMES zusammen mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung vergangenen Samstag, den 21. September 2019, in Berlin auf die Straße gegangen. Der Protest richtete sich gegen den alljährlichen „Marsch für das Leben“, den die sogenannte „Lebensschutz“-Bewegung alljährlich in Berlin und vielen weiteren Städten ausrichtet. Hinter dem "Marsch für das Leben" steht ein Bündnis aus erzkonservativen, christlich-fundamentalistischen und rechtspopulistischen Gruppierungen, die mit der sie einigenden Forderung auftritt, Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ohne Ausnahmen zu verbieten. 

Weiterlesen ...

Awareness-Woche zur Abschaffung der Paragrafen 218 und 219a

MeinKoerper MeineEntscheidung. Foto: © TERRE DES FEMMES Foto: © TERRE DES FEMMESNoch immer ist ein Schwangerschaftsabbruch in Deutschland strafbar laut Strafgesetzbuch (StGB), und nur unter bestimmten Bedingungen straffrei. Noch immer dürfen ÄrztInnen auf ihren Webseiten nicht über den Eingriff informieren. Und noch immer ist das Sprechen darüber tabu.

Vom 16. bis 21. September 2019 startet TERRE DES FEMMES eine Awareness-Woche zum Thema Schwangerschaftsabbrüche auf Instagram und Facebook und mobilisiert für die Abschaffung der Paragrafen 218 und 219a StGB und den Aktionstag am 21. September des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung.

TERRE DES FEMMES ist Gründungsmitglied des Bündnisses und setzt sich seit vielen Jahren für das Recht der Frau auf sexuelle Selbstbestimmung ein. Unter dem Motto „Leben und lieben ohne Bevormundung“ fordern wir: Weg mit §218 und §219a!

Weiterlesen ...

TERRE DES FEMMES begrüßt Grundrente ohne Bedarfsprüfung

TERRE DES FEMMES unterstützt die Forderung der SPD nach einer Grundrente ohne Bedarfsprüfung für alle Menschen, die länger als 35 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, aber weniger als 880 EUR Rente im Monat erhalten. Die Grundrente soll die Lebensleistung dieser Menschen wertschätzen, die ein Leben lang gearbeitet, Angehörige gepflegt und/oder Kinder großgezogen haben und die im Alter kaum mehr als das Existenzminimum zur Verfügung haben.

TERRE DES FEMMES fordert die Durchsetzung einer Grundrente, denn insbesondere Frauen werden durch die gegenwärtige Struktur des Arbeitsmarktes und der Entlohnung sowie durch das dadurch bedingte niedrige Rentenniveau grundsätzlich, strukturell und massiv benachteiligt.

2019 feiern wir 70 Jahre Grundgesetz und die im Grundgesetz Artikel 3, zweiter Satz verankerte Gleichberechtigung. Aber gleiche R

echte bedeuten noch lange nicht gleiche Chancen. Noch immer gibt es in Deutschland geschlechtsbedingte Lohnungleichheit. Frauen verdienen durchschnittlich 21 % weniger als Männer. Immer noch sind Frauen überwiegend für die gesellschaftlich notwendige Sorge- und Pflegearbeit, z. B. für Kinderbetreuung und Altenpflege unbezahlt oder unterbezahlt zuständig. In dem Arbeitssektor, aus dem sich schlecht Profit schlagen lässt, arbeiten mehrheitlich Frauen.

Weiterlesen ...