Aktuelles zum Thema Frauenrechte allgemein

Upskirting ist jetzt eine Straftat

Upskirting
Upskirting ist jetzt eine Straftat

Am 03. Juli 2020 verabschiedete der Bundestag einen Gesetzesentwurf zum Verbot von Upskirting. Damit gelten das heimliche und voyeuristische Fotografieren oder Filmen unter den Rock oder das Kleid einer Person künftig als Straftat und werden mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet.

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Schluss mit verbaler Gewalt - #UNHATEWOMEN

Verbale Gewalt im Netz trifft Frauen und Mädchen besonders häufig und ist oft unglaublich brutal und verletzend, z. B. „Ich wünsche ihr Brustkrebs“, „geistesgestörte Emanzen“, „untervögelt“. Ein einziger verbaler Gewaltausbruch kann einen Shitstorm lostreten oder wird um ein Vielfaches verstärkt, indem er geliked, kommentiert und geteilt wird. Verbale Gewalt ist in Deutschland salonfähig geworden. Das muss aufhören.

Die Kampagne #UNHATEWOMEN macht diese Wortgewalt sichtbar. Herzstück ist ein Video, in dem Frauen frauenverachtende Texte aus erfolgreichen Rapsongs vorlesen, die millionenfach auf YouTube geklickt und geliked werden. Durch den Stilbruch, dass ein frauenverachtender, sexistischer Text von einer Frau gesprochen wird, wird dem Zuschauer schlagartig klar, dass diese Worte sexistisch, frauenfeindlich und teilweise gewaltverherrlichend sind. Das Video endet mit dem Appell, sich gegen verbale Gewalt im Netz mit dem Hashtag #UNHATEWOMEN einzusetzen.

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Aktion zum Weltfrauentag: The Body Shop spendet 1€ von jedem Einkauf!

TERRE DES FEMMES freut sich, dass The Body Shop mit einer super Spendenaktionsidee auf uns zugekommen ist!

Anlässlich des Internationalen Frauentags führt The Body Shop eine Spendenaktion zugunsten von TERRE DES FEMMES durch: von jedem Einkauf am 7. und 8. März 2020 in allen firmeneigenen Stores in Deutschland und Österreich sowie online spendet The Body Shop 1 EUR an TERRE DES FEMMES.

Machen Sie mit! Jeder Einkauf am 7. und 8. März bei The Body Shop unterstützt unsere Arbeit zum Thema "Häusliche und sexualisierte Gewalt".

 

Kampagne #UNHATEWOMEN von TERRE DES FEMMES: Hassrede gegen Frauen widersprechen

Screenshot der Kampagne #unhatewomen

Aktuell ist die online-Kampagne #unhatewomen von TERRE DES FEMMES in den Medien sehr präsent. Sie appelliert an alle, Gewalt gegen Mädchen und Frauen in Texten, Songs, Posts oder Kommentaren sichtbar zu machen und frauenverachtender Hassrede mit dem Hashtag #unhatewomen zu widersprechen.

In dem Kampagnenvideo, das bereits über 155.000 geklickt wurde, lesen Frauen frauenverachtende Song-Texte von deutschen Rappern vor, die millionenfach auf Youtube gehört wurden. So offenbaren sie, welche Gewalt sich hinter Wörtern verbirgt. Alle Protagonistinnen nahmen freiwillig an der Kampagne teil und rufen dazu auf, Gewalt gegen Frauen zu widersprechen: Es ist Zeit, etwas zu ändern.

Alle Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.unhate-women.com oder auf unserem Youtube-Kanal.

TERRE DES FEMMES fordert die Bundesregierung auf, frauenverachtende Hasskriminalität im Internet aktiv und konsequent zu bekämpfen.

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Die Uhr nicht wieder zurückdrehen lassen! – TERRE DES FEMMES beim Aktionstag für die Streichung von §218 und §219a StGB

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

„Leben und lieben ohne Bevormundung – Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht“ unter diesem Motto ist TERRE DES FEMMES zusammen mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung vergangenen Samstag, den 21. September 2019, in Berlin auf die Straße gegangen. Der Protest richtete sich gegen den alljährlichen „Marsch für das Leben“, den die sogenannte „Lebensschutz“-Bewegung alljährlich in Berlin und vielen weiteren Städten ausrichtet. Hinter dem "Marsch für das Leben" steht ein Bündnis aus erzkonservativen, christlich-fundamentalistischen und rechtspopulistischen Gruppierungen, die mit der sie einigenden Forderung auftritt, Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ohne Ausnahmen zu verbieten. 

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