Irina Badavi: Wenn der Pfau weint

Wie ich mich als Jesidin aus der Gewalt einer Parallelgesellschaft in Deutschland befreien konnte2016 Cover Badavi

Gütersloher Verlagshaus, München 2016, 256 Seiten.

Irina Badavi, geb. 1980 in Tiflis, Georgien, als das zweite von vier Kindern. Ihre Eltern sind zu jenem Zeitpunkt 18 und 17 Jahre alt. Die Familie kommt Mitte der 90er-Jahre nach Deutschland, nachdem Irina gerade ihren georgischen Realschulabschluss gemacht hat. Im Alter von 16 Jahren wird sie mit einem Jesiden verheiratet, der bereits Ende 20 ist und als psychisch instabil gilt. 

Irina bekommt erst einen Sohn, dann eine Tochter. Am 1. Oktober 2004 gelangt sie nach einigen Jahren, die geprägt waren von Demütigungen, Gewalt und Vergewaltigungen, über die Ausländerbehörde mit ihren Kindern in ein Frauenhaus. Es folgen jahrelange Prozesse, Verfolgungen, Bedrohungen, Mordversuche, immer wieder Ängste. Aber mit viel fremder Unterstützung, mit Therapien und noch mehr eigener Entschlossenheit schafft sie es, für sich und ihre beiden Kinder ein neues Leben aufzubauen. Irina lebt heute mit ihren beiden Teenagerkindern in einer norddeutschen Großstadt. Sie arbeitet als Traumaberaterin und in der Flüchtlingsarbeit als Dolmetscherin. In ihrem Buch „Wenn der Pfau weint“ erzählt sie ihre Lebensgeschichte.

 

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