Jedes Jahr Flagge zeigen - Die TERRE DES FEMMES Fahnenaktion „frei leben ohne Gewalt“

TDF-Mitfrau Johanna Kramer zeigte 2014 Flagge mit AktivistInnen in Tunesien. Foto: © Johanna KramerTDF-Mitfrau Johanna Kramer zeigte 2014 Flagge mit AktivistInnen in Tunesien. Foto: © Johanna Kramer

Am 25. November 2001 ließ TERRE DES FEMMES zum ersten Mal die Fahnen wehen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Seither wehen die Fahnen und Banner jedes Jahr! Zahlreiche Frauenbeauftragte, Verbände und Ministerien greifen die Aktion auf und tragen sie weiter.

Viele OrganisatorInnen konnten prominente Persönlichkeiten vor Ort für eine medienwirksame Fahnenhissung vor ihrem Rathaus oder anderen öffentlichen Gebäuden gewinnen. In den vergangenen Jahren entstanden somit wichtige Netzwerke und Bündnisse, die bis heute fortbestehen und noch weiter ausgebaut werden.

Auf Anregung des Frauenbüro Mainz ließ TERRE DES FEMMES auch englisch- und französischsprachige Fahnen produzieren, die gerne als Geschenk an Partnerstädte verwendet werden. Inzwischen können Sie in unserem Shop Fahnen und Banner in verschiedenen Sprachen sowie Sonderanfertigungen in anderen Größen bestellen. So beteiligen sich unter anderem auch Institutionen in Italien, Frankreich, Kenia, Israel und im Kongo an der Fahnenaktion.

Jährlich wird in vielen Städten und Gemeinden bundesweit mit Filmvorführungen, Vorträgen und anderen Veranstaltungen auf den internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ aufmerksam gemacht. In zahlreichen Orten wird in Kooperation mit Bäckereien eine Brötchentüten-Aktion gestartet. Unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ setzen die Beteiligten ein deutliches Zeichen für ein selbstbestimmtes Leben aller Frauen.

 

 

Rückschau: Fahnenaktion 2019 „frei leben ohne Gewalt“

Bundesweit würdigten Gleichstellungsbeauftragte, Frauenrechtsverbände, Beratungsstellen und TERRE DES FEMMES Ehren- und Hauptamtliche den internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ auch 2019 wieder mit vielfältigen Aktionen und Informationsveranstaltungen. Selbstverständlich wurde auch „Flagge gezeigt“ und an vielen Orten weltweit die traditionsreiche TERRE DES FEMMES-Fahne „frei leben ohne Gewalt“ gehisst!

TDF Vorstandsfrau Jessica Espinoza betont in ihrer Ansprache vor dem Brandenburger Tor die Notwendigkeit Frauen in der Prostitution zu schützen und das Nordische Modell auch in Deutschland zu realisieren, aufgenommen am 25.11.2019. Foto: © Martin FunkTDF Vorstandsfrau Jessica Espinoza betont in ihrer Ansprache vor dem Brandenburger Tor die Notwendigkeit Frauen in der Prostitution zu schützen und das Nordische Modell auch in Deutschland zu realisieren, aufgenommen am 25.11.2019. Foto: © Martin Funk

2019 stand die Fahnenaktion dabei ganz im Zeichen des Sexkaufverbotes. Unter der Losung #sexistunbezahlbar machte die TERRE DES FEMMES-Bundesgeschäftsstelle in einer medienwirksamen Aktion vor dem Brandenburger Tor auf Gewalt an Frauen in der Prostitution aufmerksam. Vorstandsfrau Jessica Espinoza und Fachreferentin für Frauenhandel und Prostitution Dr. Andrea Tivig überzeugten mit Redebeiträgen, in denen sie die Kriminalisierung von Sexkäufern bei gleichzeitiger Finanzierung von Schutz- und Ausstiegsprogrammen für Frauen in der Prostitution forderten. Unterstützt wurde die Aktion von Elisabeth Winkelmeier-Becker (MdB, CDU), Frank Heinrich (MdB, CDU) und dem MdB Büroteam Leni Breymaier (SPD). Erfahren Sie mehr zur Aktion vor dem Brandenburger Tor.

Auch in München benannte Bürgermeisterin Christine Strobl Prostitution als eine Form von massiver Gewalt und Erniedrigung. „Ich begrüße es, dass endlich in Deutschland Stimmen laut werden, die Prostitution generell ablehnen und sich dafür einsetzen, sie abzuschaffen. Frauen sind keine Ware und kein Gegenstand, den man sich kaufen kann. Prostitution verstößt gegen die Menschenwürde“, sagte die Bürgermeisterin.

Über Gewalt in der Prostitution aufzuklären, ist Anliegen und Motivation vieler ehrenamtlicher TERRE DES FEMMES-Mitfrauen. Deutschlandweit haben sich deshalb Städtegruppen unter dem Motto #sexistunbezahlbar organisiert und anlässlich des diesjährigen Tages „NEIN zu Gewalt an Frauen“ zahlreiche Podiumsgespräche, Filmvorführungen und ExpertInnen-Vorträge organisiert.

Die Frauen der ehrenamtlichen TERRE DES FEMMES-Städtegruppe Regensburg posieren am 18.11.2019 mit der Aktivistin Huschke Mau (links) und TDF-Vorstandsfrau Inge Bell (2.v.r.). Foto: © Patrizia Schmid-FellererDie Frauen der ehrenamtlichen TERRE DES FEMMES-Städtegruppe Regensburg posieren am 18.11.2019 mit der Aktivistin Huschke Mau (links) und TDF-Vorstandsfrau Inge Bell (2.v.r.). Foto: © Patrizia Schmid-FellererSo fanden sowohl in Bremen als auch in Regensburg Veranstaltungen zum Thema „Die Ware Frau – Das Milliardengeschäft mit der Prostitution“ statt. Prominente Keynote-SpeakerInnen wie Sandra Norak und Manfred Paulus, die aus ihren persönlichen Erfahrungen als ehemals Betroffene bzw. als Kriminalhauptkommissar berichteten, sorgten in Bremen für volle Stuhlreihen. In Regensburg  füllten TDF-Vorstandsfrau Inge Bell und Aktivistin Huschke Mau den Veranstaltungssaal. Aber auch in Städtegruppen in Herford, Hamburg und Dortmund stand das Thema „Sexkaufverbot“ im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltungen zur Fahnenaktion. Die Städtegruppen in Berlin, Marburg und Stade organisierten öffentliche Filmvorführungen der ZDF-Dokumentation „Bordell Deutschland“. In Leipzig wurde die berühmte Nikolaikirche zum Schauplatz  lautstarken Straßenprotests gegen Gewalt in der Prostitution.

Mädchen und Eltern über die Gefahren der sogenannten Loverboy-Methode zu informieren, nahmen sich andere ehrenamtliche TERRE DES FEMMES-Städtegruppe vor. In Rosenheim, Bielefeld, Herford, Nürnberg und Leipzig fanden und finden in den nächsten Tagen ebenfalls hochkarätig besetzte Veranstaltungen u. a. mit Sandra Norak, Maria Noichl, Karin Wagner, Christine Burmann und TDF-Vorstandsfrauen Jessica Espinoza und Inge Bell statt.

Die TERRE DES FEMMES Vorstandsfrauen Necla Kelek, Christa Stolle und Inge Bell (v.l.n.r.) hissten gemeinsam mit Boris Palmer, dem Tübinger Oberbürgermeister (B´90/Grüne) die „Frei leben ohne Gewalt“-Flagge.  Foto: © TERRE DES FEMMESDie TERRE DES FEMMES Vorstandsfrauen Necla Kelek, Christa Stolle und Inge Bell (v.l.n.r.) hissten gemeinsam mit Boris Palmer, dem Tübinger Oberbürgermeister (B´90/Grüne), die „Frei leben ohne Gewalt“-Flagge. Foto: © TERRE DES FEMMESUnd auch das Tübinger Filmfest Frauenwelten positionierte sich durch sein Rahmenprogramm in diesem Jahr zum Schwerpunkt #sexistunbezahlbar. An der hochkarätigen Gesprächsrunde unter dem Titel „Sexkauf stoppen – Jetzt!“, die sich mit den Themen Prostitutionsmarkt, Menschenhandel und dem Sexkaufverbot im Rahmen des „Nordischen Modells“ beschäftigte, nahmen Sandra Norak, Kommissar Simon Häggström, Kommissar Helmut Sporer und TDF-Vorstandsfrau Inge Bell teil.

Selbstredend hisste Filmfeststandort und TDF-Heimatstadt Tübingen auch in diesem Jahr wieder die „frei leben ohne Gewalt“-Flagge auf dem Marktplatz. TDF-Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle und Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (B´90/Grüne) hissten die Fahne gemeinsam mit weiteren UnterstützerInnen in bewährter Tradition.

 

Die TERRE DES FEMMES FLAGGE „frei leben ohne Gewalt“ wehte deutschlandweit

So wie in Tübingen wehte die Flagge bundesweit an zahlreichen Orten - von A wie Alzey-Worms über V wie Viernheim und Wermelskirchen nach Z wie Zeitz. Eine beträchtliche Anzahl an Gemeinden, Klein- und Großstädten ließ die Fahne wehen und problematisierte damit Gewalt an Frauen und Mädchen öffentlich und solidarisch. Allein durch Presseartikel konnte TERRE DES FEMMES die Beteiligung von über 180 AkteurInnen nachverfolgen, die sich hinter von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen stellten. [1]

Denn ganz egal ob das Schwerpunktthema Prostitution im Vordergrund stand oder andere Formen der geschlechtsspezifischen Gewalt thematisiert wurden, ohne die tatkräftige Unterstützung von Gleichstellungsbeauftragten, Fraueninitiativen, Verbänden und Rathäusern im ganzen Bundesgebiet wäre das große  „NEIN zu Gewalt“ auch in diesem Jahr nicht möglich gewesen.

'Fahnenhissung' und Aushang von Information vor Praxis Dr. Richard Heil, Infostand, Kranzniederlegung v. Stolpersteinen ermordeter Prostituierter
Fahnenhissung vor dem Nauheimer Rathaus am 25.11.19

 

Viele der MitstreiterInnen engagierten sich lokal mit besonders einfallsreichen Aktionen. In Frechen sorgten lila Blumensträuße unter dem Aufruf „Veilchen sind nur als Blumen schön“ für Aufmerksamkeit. In Dortmund wurde der ÖPNV mit einem „frei leben ohne Gewalt“-Bus und einem S-Bahn-Zug ausgestattet und sorgten so für weiträumige Aufmerksamkeit.

Während die neu gegründete und erste österreichische TERRE DES FEMMES-Städtegruppe in Wien zum Gruppenfoto mit Alice Schwarzer posierte, hisste Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle die „frei leben ohne Gewalt“-Fahne in Würzburg. Gemeinsam mit Landrat Eberhardt Nuß (CSU) und Mitfrau und Gleichstellungsbeauftragten Carmen Schiller wurde die TDF-Ausstellung „Mit dem Malstift gegen eine geraubte Kindheit“, die sich mit Zwangs- und Frühverheiratung auseinandersetzt, eröffnet. Auch in Salzhausen wurde das Thema mit einer Buchvorstellung von Rukiye Cankirans „Zwangsheiraten in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme“ in den Fokus gerückt. In Frankfurt stieß die Städtegruppe Rhein-Main die Diskussion um das Thema Gewalt im Namen der Ehre durch die Vorführung des von Sandra Maischberger produzierten Films „Nur eine Frau“ an. Von Radolfszeller Mitfrauen wurde der Film „Female Pleasure“ gezeigt, der gleich mehrere Formen von geschlechtsspezifischer Gewalt anprangert und über diese aufklärt.  

Wie bereits im vergangenen Jahr wehte die Fahne mit Unterstützung der dortigen Städtegruppe und der Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Dr. Melanie Leonhard auch heuer wieder prominent am Hamburger Rathaus. Im Städtischen Museum für Hamburger Geschichte konnte man sich zudem an einem großen Infostand über die Arbeit von TERRE DES FEMMES informieren. Ebenso engagiert organisierte die Städtegruppe in Freiburg einen Infostand in der Innenstadt. Im Rahmen der großangelegten Münchener Tage gegen Gewalt veranstaltete die dort ansässige TERRE DES FEMMES-Städtegruppe eine Lesung zum Thema Leihmutterschaft. Einem weiteren wichtigem Thema, zu dem der Verein Stellung bezieht.

Wieder dabei waren dieses Jahr auch viele Fraueninitiativen, Beratungsstellen und Vereine gegen Gewalt, beispielsweise in Düren, wo der Verein HObAS das Thema häusliche Gewalt auf den Weihnachtsmarkt brachte, in dem Sie dort einen Infostand anboten. Auch privat Personen und engagierte UnternehmerInnen waren in diesem Jahr wieder dabei. Ein Novum dagegen war die Hissung der TERRE DES FEMMES-Flagge in einem Fußballstadion; die Fußballprofis vom SV Werder Bremen zeigten sich auch abseits des Spielfelds engagiert und setzten gemeinsam mit der ortsansässigen TERRE DES FEMMES-Städtegruppe vor dem Weser-Stadion ein Zeichen für Fairplay und Gleichberechtigung.

Doch auch die Politik griff die Fahne als wichtiges Zeichen auf. Neben zahlreichen Rathäusern bundesweit, wurde die Fahne u. a. am Berliner Abgeordnetenhaus und im Brandenburgischen Landtag gehisst. Ein Mitglied des baden-württembergischen Landtages, Brigitte Lösch MdL (B´90/Grüne BW), brachte die Fahne sogar ins Digitale und teilte ein Foto mit der "frei leben"-Fahne in den sozialen Medien.

Rundum konnte der 25. November so erfolgreich als Gedenk- und Aktionstag genutzt werden. Gewalt an Frauen und Mädchen kann nicht länger akzeptiert werden, diese Botschaft war an diesem Tag überall zu spüren.

Sollten auch Sie noch weitere Fotos ins Netz bringen wollen, senden Sie uns bitte unter Angabe der Fotorechte eine E-Mail an fahnenaktion@frauenrechte.de.

 

[1] Aktuelle Erhebung von TERRE DES FEMMES-Fahnenhissungen in der Presse.

Am 25. November 2019 setzen Frauen mit der Fahne „Frei leben ohne Gewalt“ ein deutliches Zeichen. Foto: © Andrea KathederAm 25. November 2016 setzen Frauen mit der Fahne „Frei leben ohne Gewalt“ ein deutliches Zeichen. Foto: © Andrea Katheder

Jedes Jahr Flagge zeigen -
Die TERRE DES FEMMES Fahnenaktion „frei leben ohne Gewalt“ 2020

Auch 2020 wird TERRE DES FEMMES den 25. November, den Internationalen Gedenk- und Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ zum Anlass nehmen, ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen.

Seien auch Sie wieder dabei und unterstützen Sie uns bei unserem diesjährigen Schwerpunkt Thema:

#meinherzgehörtmir– Gegen Zwangsverheiratung und Frühehen!

Mit dem Schwerpunkt #meinherzgehörtmir – Gegen Zwangsverheiratung und Frühehen wollen wir am 25.11.20 in ganz Deutschland mit vielen Aktionen Menschen aller Altersklassen aufrütteln und zum Thema sensibilisieren. Darüberhinaus wollen wir aber auch den betroffenen Mädchen und Frauen zeigen: „Ihr seid nicht alleine, gemeinsam setzen wir uns für ein freies und selbstbestimmtes Leben ein!“

TERRE DES FEMMES setzt sich seit vielen Jahren gegen Zwangsverheiratung und Frühehen ein – wir gehen in Schulen und leisten wichtige Präventions- und Aufklärungsarbeit, wir kämpfen für eine gesetzliche Verbesserung zu Gunsten der bedrohten und betroffenen Mädchen und Frauen und sensibilisieren mit zahlreichen Aktionen und Projekten.

Zwangsverheiratung und Frühehen – ein internationales Problem

Aktion vor dem Brandenburger Tor am 25.11.2015 gegen Frühehen. Foto: © Uwe SteinertAktion vor dem Brandenburger Tor am 25.11.2015 gegen Frühehen. Foto: © Uwe SteinertZwangsverheiratung und Frühehen sind ein internationales Problem, welches zumeist Mädchen und junge Frauen betrifft.

Jährlich werden nach offiziellen Angaben von UNICEF weltweit 12 Millionen Mädchen unter 18 Jahren verheiratet, viele sind noch nicht einmal 16 Jahre alt. Insgesamt kann von derzeit 650 Millionen Frauen ausgegangen werden, die unter 18 Jahren verheiratet wurden. Die Folgen von Frühehen sind vielfältig: häusliche und sexualisierte Gewalt, gesundheitsgefährdende Teenagerschwangerschaften sowie massive soziale und ökonomische Abhängigkeit.

Auch Zwangsverheiratungen, also die Verheiratung gegen den Willen von einem oder beiden Ehepartnern, sind oft mit häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie Unterdrückung und Abhängigkeit der Betroffenen verknüpft. Die Folgen für die physische und psychische Gesundheit der Betroffenen sind weitreichend.

Obwohl Zwangsverheiratung in Deutschland strafrechtlich verfolgt wird und auch die Verheiratung Minderjähriger seit 2017 verboten ist, werden nach wir vor Mädchen und Frauen in Deutschland gegen ihren Willen verheiratet. Dies geschieht oft im Rahmen von traditionellen bzw. religiösen Zeremonien und hat für die Betroffenen dieselbe bindende Wirkung wie eine standesamtliche Trauung.

Eine hohe Dunkelziffer

Eine aktuelle Datenerhebung über die Anzahl der Fälle von Zwangsverheiratung existiert nicht, ExpertInnen gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Die letzte bundesweite Studie, nach der 3.443 Personen, zumeist Mädchen und Frauen, von einer Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, bezieht sich auf das Jahr 2008. Außerdem werden nach wie vor Minderjährige in Deutschland verheiratet oder sind in den letzten Jahren bereits verheiratet nach Deutschland gekommen. Auch hier fehlen konkrete Zahlen, gerade Minderjährige trauen sich oft nicht, Hilfe zu suchen.

Ein sensibilisiertes Umfeld ist für Betroffene wichtig

Viele der Betroffenen wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen und wo sie Hilfe erhalten können. Umso wichtiger ist es, auf diese Menschenrechtsverletzung von Mädchen und Frauen, aber auch Jungen und Männern, aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.

Im Rahmen der diesjährigen Fahnenaktion „frei leben ohne Gewalt“ fordert TERRE DES FEMMES:

  • bundesweite Sensibilisierung von BehördenmitarbeiterInnen, Lehrkräften, SchulsozialarbeiterInnen und Polizeikräften (z.B. durch verpflichtende Fortbildungen)
  • finanzielle Absicherung und den Ausbau der bestehenden spezialisierten Beratungsangebote und Schutzeinrichtungen
  • spezifische Notfallplätze in Schutzeinrichtungen, um eine unkomplizierte und rasche Aufnahme von Betroffenen zu ermöglichen
  • die Schließung der Lücken im Strafrecht: auch religiöse und soziale Zwangsverheiratungen müssen nach § 237 StGB strafbar sein.
  • ein Verbot der religiösen Voraustrauung auch für Volljährige sowie eine strafrechtliche Verfolgung einer Zuwiderhandlung. Religiöse Eheschließungen werden nicht vom Staat kontrolliert und begünstigen daher Zwangsehen.
  • eine aktualisierte bundesweite Studie über Ausmaß und Formen von Zwangsverheiratung und Frühehen in Deutschland
  • Erstellung von Handlungsleitfäden zur besseren Umsetzung des „Gesetzes zur Bekämpfung von Kinderehen“ und Schulungen für MitarbeiterInnen von Behörden und Beratungsstellen

Informieren Sie sich

Weitere Informationen zum Thema Zwangsverheiratung und Frühehen:

Eine Reihe interessanter Bücher zum Thema, stellen wir Ihnen mit ausführlicher Buchbesprechung hier vor.

Lesetipps zur Fahnenaktion 2020

Rückschau Fahnenaktion 2018

In der Göttinger Innenstadt weht am 25.11.2018 die TERRE DES FEMMES Fahne. Foto: © Anna Raddatz. In der Göttinger Innenstadt weht am 25.11.2018 die TERRE DES FEMMES Fahne. Foto: © Anna Raddatz. „Frei leben ohne Gewalt“ auch in diesem Jahr haben sich unter diesem Leitsatz zahlreiche Frauen und Männer gegen Gewalt an Mädchen und Frauen engagiert.

Bundesweit würdigten Gleichstellungsbeauftragte, Frauenrechtsverbände, Beratungsstellen und natürlich TERRE DES FEMMES Ehren- und Hauptamtliche den internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ mit vielfältigen Aktionen und Informationsveranstaltungen. Selbstverständlich wurde auch „Flagge bekannt“ und die rund 8.200 bisher verkauften TERRE DES FEMMES Fahne „Frei Leben ohne Gewalt“ gehisst!

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Rückschau Fahnenaktion 2017

Auch dieses Jahr war die Fahnenaktion zum internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ wieder ein voller Erfolg. Bereits zum 17. Mal wehten am 25. November tausende TERRE DES FEMMES (TDF)-Fahnen mit der Aufschrift „frei leben – ohne Gewalt“ an diesem Aktionstag.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die auch dieses Jahr ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt haben und dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit getragen haben. Vielen Dank an alle Parteien, Botschaften, Institutionen, regierungsunabhängige Organisationen, Hochschulen, die TDF-Städte- und Hochschulgruppen und die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich in vielen Sprachen und an vielen Orten in Deutschland und der Welt solidarisch gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gezeigt haben.

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25.11.: Bundesweite TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion 2018 "NEIN zu Gewalt an Frauen!"

Die Frauenrechtsorganisation AFACO (l'association des femmes actives du Congo) hisste die Fahne in Kinshasa. Foto: © Nancy MbuakaniaDie Frauenrechtsorganisation AFACO (l'association des femmes actives du Congo) hisste die Fahne in Kinshasa. Foto: © Nancy Mbuakania

 
Rund um den 25. November, dem internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“, setzt TERRE DES FEMMES mit der Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen. Beteiligen auch Sie sich an der Fahnenaktion 2018 und zeigen Sie Flagge! Organisieren Sie einen Informationsabend oder eine andere öffentlichkeitswirksame Aktion zu unserem Schwerpunktthema „Mädchenkampagne“.

Werden Sie Teil der Fahnenaktion 2018!

Machen sie mit! - Fotoaktion 2018  #esistnichtallesrosarot

Beispielfoto für die Fotoaktion #esistnichtallesrosarotBeispielfoto für die Fotoaktion #esistnichtallesrosarot

Werden Sie kreativ für den Schutz von Mädchen!

Ein rosa Ball, ein pinkes Plüschtier - Dinge aus der heilen Welt unserer Kindheit! Oder doch nicht?! Welche Erinnerungen teilen wir mit den rosaroten Begleitern unserer Kindheit und welches Leid sollten sie zukünftig nicht mehr mitansehen?

Werden sie kreativ und teilen Sie unter #esistnichtallesrosarot ein Bild eines rosaroten Gegenstandes und ein Statement, warum er für Sie ein Symbol für Gewalt an Mädchen geworden ist.
Nutzen Sie beispielsweise eine Spielpuppe, die Mädchen ein unnatürliches Schönheitsideal vermittelt oder auch einen Teddybär, der schon viele Tränen trocknen musste.

Helfen sie mit, den #esistnichtallesrosarot auf Facebook, Twitter und Instagram zu verbreiten und so ein klares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen zu setzen. 

 

 

Materialien und Aktionsideen zur Fahnenaktion 2018

Informationsmaterial zu unserem Schwerpunktthema sowie unsere Fahnen und Banner können Sie ganz einfach in unserem Online-Shop bestellen. Eine Übersicht über alle Materialen, Aktionsideen und Hintergründe zur Fahnenaktion finden Sie auch in unserem Flyer zur Fahnenaktion 2018 (PDF-Datei).

Auch in diesem Jahr beteiligen sich viele Städte und Gemeinden bundesweit an der Fahnenaktion und organisieren Filmvorführungen, Vorträge, Konzerte, Kundgebungen und vieles mehr rund um den Aktionstag.

Werfen Sie einen Blick in unsere Übersicht mit Aktionsideen (PDF-Datei) und lassen Sie sich inspirieren.

Mit Hilfe unserer aktuell übersetzten Informationstexte auf Arabisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Türkisch (alle als PDF-Downloads verfügbar) können Sie nun noch mehr Menschen auf den Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ und die Fahnenaktion aufmerksam zu machen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns Fotos von Ihren Aktivitäten schicken und verlosen unter allen Einsendungen bis zum 2. Dezember 2018 fünf Mal unseren Buchkalender „Planerin 2019“. Mit der Zusendung Ihres Fotos gestatten Sie TERRE DES FEMMES, die Bilder weiterzuverwenden und zu veröffentlichen (weitere Informationen zur Verlosung als PDF-Datei).

Teilen, verbreiten, weitersagen!

Helfen Sie uns dabei, noch mehr Menschen auf die Fahnenaktion aufmerksam zu machen und zum Mitmachen zu animieren. Informieren Sie Ihre FreundInnen und Bekannte per E-Mail. Sollten Sie bei Facebook, Twitter oder Instagram aktiv sein, so benutzen Sie bitte den Hashtag #gegenGewalt und #esistnichtallesrosarot, um für unsere Aktion gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu werben.

Fahnenaktionsschwerpunkt 2018: 

Jetzt Mädchen stärken! #esistnichtallesrosarot

Wir möchten die diesjährige Fahnenaktion nutzen, um auf unsere zweijährige Mädchenkampagne hinzuweisen, die mit der Petition zu verpflichtenden, bundesweit einheitlichen Vorsorgeuntersuchungen am 25. November startet.

Mit der in den nächsten zwei Jahren laufenden Kampagne „Jetzt Mädchen stärken! #esistnichtallesrosarot“ stellt TERRE DES FEMMES den Schutz von Mädchen in den Fokus. Es sind besonders Mädchen, die von Frühehen, Genitalverstümmelung, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Daher fordert TERRE DES FEMMES neben Mädchenschutz und Gewaltprävention, Aufklärung über die Rechte der Betroffenen und Empowerment von jungen Frauen auch die Schaffung von Aufmerksamkeit für die Situation von gewaltbetroffenen Mädchen. Im Rahmen von  Jetzt Mädchen stärken! #esistnichtallesrosarot“ werden wir Forderungen an die Politik stellen, um unsere Ziele gesetzlich zu untermauern und voranzutreiben. Diese erste Forderung zur Verbesserung des Mädchenschutzes lautet, bundesweit einheitlich alle Vorsorgeuntersuchung (bekannt als U-Untersuchungen) zur gesetzlichen Pflicht zu erheben.

Anregungen, wie Sie auf das Schwerpunktthema Jetzt Mädchen stärken! #esistnichtallesrosarot“ und den Start der Petition mit einer eigenen Veranstaltung unterstützen können finden Sie in unserem Ideenpaket zum Schwerpunktthema (PDF-Datei).

 

Start der Petition zu verpflichtenden Vorsorgeuntersuchungen zum 25.11.

Kinderuntersuchungsheft. Foto: © Anne Klein Foto: © Anne KleinKindesmisshandlung und -vernachlässigung sind in Deutschland ein aktuelles Thema. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) verzeichnet für das Jahr 2016 in Deutschland über 12.000 Ermittlungs- und Strafverfahren allein nur für sexuellen Kindesmissbrauch. Opfer dieser Straftaten sind zu etwa 75 % Mädchen und 25 % Jungen.

Mit der bundesweiten Verpflichtung der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder kann dem präventiv entgegengewirkt werden. Bei neun von zehn der U-Untersuchungen werden die Genitalien der Kinder untersucht, sodass eine Genitalverstümmelung bei Mädchen frühzeitig erkannt werden kann. Bestenfalls können Misshandlungen (Gewalttaten) erkannt und verhindert werden, da die Eltern wissen, dass die U-Untersuchungen verpflichtend sind.

Es besteht ein gesetzlicher Anspruch auf elf kostenlose U-Untersuchungen: die U1 bis U9 und J1. Die Kosten der Untersuchungen U10 und U11 sowie J2 werden dagegen nicht von allen Krankenkassen getragen. Es ist erkennbar, dass an den späteren U-Untersuchungen (U10, U11, J1, J2) weitaus weniger Kinder teilnehmen als an den frühkindlichen.

Wir fordern:

  • Verpflichtende U-Untersuchungen U1 bis U11, J1 und J2
  • Kostenübernahme aller U-Untersuchungen von allen Krankenkassen
  • Sofortige Schutzmaßnahmen bei Kindesmisshandlungen, Kinderrechtsverletzungen und bei Genitalverstümmelungen
  • Umgehende Einleitung von Strafverfolgungsmaßnahmen, wenn eine Straftat vorliegt
  • Bundesweite Evaluation

 

 

Rückschau Fahnenaktion 2016

Auch dieses Jahr war die Fahnenaktion zum internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ wieder ein voller Erfolg. Bereits zum 16. Mal wehten am 25.11. tausende TERRE DES FEMMES (TDF)-Fahnen mit der Aufschrift „frei leben – ohne Gewalt“ an diesem Aktionstag.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die auch dieses Jahr ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt haben und dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit getragen haben. Vielen Dank an alle Parteien, Botschaften, Institutionen, regierungsunabhängige Organisationen, Hochschulen, die TDF-Städte- und Hochschulgruppen und die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich in vielen Sprachen und an vielen Orten in Deutschland und der Welt solidarisch gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gezeigt haben.

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Rückschau Fahnenaktion 2015

Berlin Am 25. November 2015 war es wieder soweit: Parteien, Botschaften, Institutionen, regierungsunabhängige Organisationen, Hochschulen, die TERRE DES FEMMES-Städtegruppen und viele Unterstützerinnen und Unterstützer hissten die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ anlässlich des Internationen Gedenktags „NEIN zu Gewalt an Frauen“.

Vielen Dank an alle Beteiligten, durch deren Mithilfe abermals ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt werden konnte.

TERRE DES FEMMES selbst machte am 25. November durch eine öffentliche Aktion auf das Schwerpunktthema der Fahnenaktion „STOP Frühehen“ aufmerksam.

Zahlreiche Veranstaltungen um und am 25. November

In ganz Deutschland fanden Veranstaltungen statt, welche die verschiedenen Formen von Gewalt an Mädchen und Frauen aufzeigten:

Selbstverteidigungskurse, wie beispielsweise in Bergkamen und Passau, Vorträge, wie beispielsweise in Fürstenfeldbruck, Kaiserslautern und Bensheim, Theateraufführungen, wie beispielsweise in Heppenheim, Lesungen, wie beispielsweise in Oldenburg, Jena, Rosenheim und Leverkusen, Liederabende, wie beispielsweise in Passau, Brötchentütenaktionen, wie beispielsweise in Itzehoe und Nienburg, Diskussionsrunden, wie beispielsweise in Würzburg, Demonstrationen, Kundgebungen oder Flashmobs, wie beispielsweise in Mannheim und Augsburg sowie Fachtagungen, wie beispielsweise in Finsterwalde und Hilden.

An manchen Orten wurden sogar ganze Aktionstage bzw. –wochen organisiert: In München organisierte ein Bündnis von verschiedenen lokalen Frauenorganisationen mehrere Veranstaltungen um und am 25. November.

Auf vielen Plätzen und Gebäuden war am 25. November die blaue Fahne von TERRE DES FEMMES zu sehen: Frauenzentren, Rathäuser, Parteizentralen und etliche weitere Unterstützerinnen hissten die Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“.

Kinopremiere von „Schaust du hin?“

Anlässlich des 25. Novembers wurde der Kurzfilm „Schaust du hin“ in mindestens 30 verschiedenen Kinos und bei Filmvorführungen gezeigt. Der Film wurde im Frühjahr 2015 von TERRE DES FEMMES und der Agentur Heymann Brandt de Gelmini entwickelt, um dafür zu sensibilisieren, bei Gewalt gegen Frauen nicht wegzusehen. Verschiedene Kinos, beispielsweise in Kehl, Herdecke, Mainz und Nürnberg zeigten den Kurzfilm im Vorprogramm. Neben einzelnen Veranstaltungen wurde der Film außerdem in allen Kinos des Cineplex-Verbunds gezeigt.

Schwerpunktthema „STOP Frühehen“ und Aktion am Brandenburger Tor    

Die Wahl des diesjährigen Schwerpunktthemas der Fahnenaktion „STOP Frühehen“ hatte zum Ziel, auf die frühe Verheiratung von jungen Mädchen aufmerksam zu machen. Durch eine inszenierte Hochzeitszeremonie am Brandenburger Tor in Berlin wurde auf diese Menschenrechtsverletzung aufmerksam gemacht und Unterschriften für die Petition „Frühehen stoppen – Bildung statt Heirat!“  gesammelt. Mehr Informationen finden sich auch in der Pressemappe zur Aktion.

TERRE DES FEMMES zeigt Flagge

An vielen Aktionen rund um den 25. November waren Mitarbeiterinnen, unsere Ehrenamtlichen, unsere Städte- und Hochschulgruppen und Vorstandsfrauen beteiligt.

In Augsburg, Trier, Leipzig, Hamburg, München, Bielefeld, Norden, Marburg, Konstanz, Marl, Regensburg, Berlin und Nürnberg waren unsere Städte- und Hochschulgruppen aktiv und organisierten eigene Veranstaltungen oder Beteiligten sich an stattfindenden Aktionen. Städtegruppenkoordinatorin Susanne Meister dokumentierte alle Fahnenhissungen und Aktionen in Nürnberg (PDF-Datei). In Hamburg übergab Städtegruppenkoordinatorin Heidemarie Grobe dem Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg die Fahne als Dauerleihgabe.

Am Berliner Abgeordnetenhaus hisste Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle gemeinsam mit dem Präsidenten des Abgeordnetenhaus Ralf Wieland und dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller die TERRE DES FEMMES-Fahne.

In Tübingen hielt Irene Jung, Leiterin des Filmfest FrauenWelten, eine Anspache und hisste danach am Regierungspräsidium die Fahne.

Herzlich bedanken wir uns bei allen Beteiligten. Vielen Dank für den Einsatz und das Engagement gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

 

 

Rückschau Fahnenaktion 2014

Zum 14. Mal fand am 25. November 2014 die TERRE DES FEMMES Fahnenaktion zum Internationalen Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ statt. Parteien, Botschaften, regierungsunabhängige Organisationen, Hochschulen, Einzelpersonen und die TERRE DES FEMMES-Städtegruppen hissten die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ und informierten zum Schwerpunktthema Frauenfeindliche Werbung.

Mit vielen Hunderten von Fahnen und Bannern wurde so abermals ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten!

Zahlreiche Veranstaltungen um und am 25. November

In mehreren Gemeinden fanden Gottesdienste und Andachten anlässlich des 25. November statt, so beispielsweise in Augsburg, Passau, Rosenheim, Köln, Trier und Nesselwang. In Oldenburg trat Bea Nyga für ein Konzert in der St. Lamberti-Kirche auf. In ganz Deutschland wurden mit Filmabenden, Demonstrationszügen, Fahnenhissungen, Brötchentütenaktionen, Diskussionsrunden und Lesungen verschiedene Facetten von Gewalt gegen Mädchen und Frauen thematisiert.

Gemeinsam hissten sie die TERRE DES FEMMES-Fahne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: Bürgermeister Hasenberg, die Frauenberatung EN, die Frauengruppe "Mutig und stark" des Frauenheims Wengern, die Gleichstellungsbeauftragte dert Stadt Wetter und Irmingard Schewe-Gerigk von TERRE DES FEMMES. Bewohnerinnen und Mitarbeitende stellten in einem kleinen Theaterstück sehr eindrucksvoll die von ihnen erarbeiteten Strategien zur Bekämpfung und Vermeidung von Gewalt vor und verteilten die Broschüre "Gewalt macht Frauen krank", die vom Büro für leichte Sprache übersetzt worden war. © Thomas SchiebilleGemeinsam hissten sie die TERRE DES FEMMES-Fahne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: Bürgermeister Hasenberg, die Frauenberatung EN, die Frauengruppe "Mutig und stark" des Frauenheims Wengern, die Gleichstellungsbeauftragte dert Stadt Wetter und Irmingard Schewe-Gerigk von TERRE DES FEMMES. Bewohnerinnen und Mitarbeitende stellten in einem kleinen Theaterstück sehr eindrucksvoll die von ihnen erarbeiteten Strategien zur Bekämpfung und Vermeidung von Gewalt vor und verteilten die Broschüre "Gewalt macht Frauen krank", die vom Büro für leichte Sprache übersetzt worden war.
Foto: © Thomas Schiebille

Auch international wurde die Fahne für ein freies und selbstbestimmtes Leben gehisst:

Die Deutsche Botschaft in Warschau bekannte sich in diesem Jahr zum ersten Mal zu der Fahnenaktion. Sowohl an der US-amerikanischen Botschaft als auch an der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emiraten wurde die TERRE DES FEMMES-Fahne gehisst. Johanna Kramer, TERRE DES FEMMES-Mitfrau und ehemalige Praktikantin, schickte ein Foto aus Tunesien ein.

Johanna Kramer, TDF-Mitfrau, hisste die Flagge in Tunesien. Foto: © Johanna KramerJohanna Kramer, TDF-Mitfrau, hisste die Flagge in Tunesien.
Foto: © Johanna Kramer

Filmvorführung „DIFRET“ in der Niederländischen Botschaft

In Kooperation mit der Niederländischen Botschaft fand in Berlin am Abend des 25. Novembers eine Filmvorführung mit anschließendem Gespräch statt. Gezeigt wurde der Film „DIFRET“, der einen wahren Fall aus Äthiopien thematisiert. Ein von Zwangsheirat bedrohtes Mädchen tötet aus Notwehr ihren Entführer und soll dafür verurteilt werden. Der Film zeigt den Kampf einer jungen Anwältin gegen ein von Männern dominiertes und korruptes Justizsystem.

Zu Gast war die Frauenrechtlerin und Anwältin Meaza Ashenafi, die den tatsächlichen Fall betreute. Mit Conny Czymoch sprach sie über ihre Erfahrungen und ihr lebenslanges Engagement für Mädchen und Frauen vor ca. 120 interessierten Gästen.

Meaza Ashenafi im Gespräch mit Conny Czymoch in der Niederländischen Botschaft. Foto: © TERRE DES FEMMESMeaza Ashenafi im Gespräch mit Conny Czymoch in der Niederländischen Botschaft.
Foto: © TERRE DES FEMMES

Negativpreis für frauenfeindliche Werbung: Der zornige Kaktus

Zum ersten Mal wurde am 25. November der Zornige Kaktus verliehen. Der diesjährige "Gewinner" ist der Sportverein Füchse Berlin mit dem Motiv "Das ist unser Revier".

Im Vorfeld des 25. November konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge einreichen. Eine prominente Jury wähle aus allen Einsendungen vier Favoriten aus, die dann zur Abstimmung auf der Homepage veröffentlicht wurden. An dem Voting beteiligten sich 6.400 Menschen.

Einen ausführlichen Bericht und die vier weiteren Vorschläge, die in die engere Auswahl genommen wurden, können Sie hier nachlesen.

TERRE DES FEMMES zeigt Flagge

Auch die Mitarbeiterinnen, unsere Ehrenamtlichen, unsere Städtegruppen und Vorstandsfrauen waren rund um den 25. November aktiv.

Irene Jung, Leiterin des Filmfest FrauenWelten, hisste in Tübingen vor dem Regierungspräsidium die Fahne.

Sibylle Schreiber, Fachbereichsleiterin, begrüßte gemeinsam mit Ralf Wieland, dem Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhaus, die Abgeordneten am Morgen des 24. November.

Sibylle Schreiber hisste mit den Berliner Abgeordneten und dem Präsidenten die Fahne. Foto: © TERRE DES FEMMESSibylle Schreiber hisste mit den Berliner Abgeordneten und dem Präsidenten die Fahne.
Foto: © TERRE DES FEMMES

Auch unsere Städtegruppen waren rund um den 25. November aktiv und unterstützten lokale Initiativen bzw. organisierten eigene Veranstaltungen.

Im Rathaus Schöneberg war Birte Rohles, Referentin zu Häuslicher und sexualisierter Gewalt zu Gast und saß auf dem Podium zum Thema Häusliche Gewalt.

Herzlich bedanken wir uns bei allen Beteiligten. Vielen Dank für den Einsatz und das Engagement gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

Rückschau Fahnenaktion 2013

Am 25. November, dem Internationalen Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ wehten auch dieses Jahr wieder tausende Fahnen mit dem Motto „frei leben – ohne Gewalt“ in vielen Sprachen und an vielen Orten in Deutschland und der Welt.

Die Fahnenaktion, welche sich zum 13. Mal jährte, vereinte Parteien, Botschaften, regierungsunabhängige Organisationen, Hochschulen, Einzelpersonen und die TERRE DES FEMMES-Städtegruppen in ihrem Bestreben, die weltweite Gewalt gegen Mädchen und Frauen ins Bewusstsein der Menschen und in die Öffentlichkeit zu rücken.

Jährlich finden in vielen Städten und Gemeinden bundesweit Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und viele andere Veranstaltungen und Aktionen statt. In zahlreichen Orten wurde in Kooperation mit Bäckereien Brötchentüten-Aktionen gestartet: "Gewalt kommt nicht in die Tüte". Die diesjährige Fahnenaktion hatte den Schwerpunkt sexualisierte Gewalt und viele stellten die aktuelle TERRE DES FEMMES-Unterschriftenaktion „Vergewaltigung – das ungesühnte Verbrechen“ in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Wir danken allen Aktiven für ihre Beteiligung!


Bunte Aktionen rund um den 25. November weltweit

In einigen Städten, wie z.B. in Lübeck und München fand eine Aktionswoche statt. Frauen und Männer organisierten ein umfassendes Programm um den 25. November: Als Zeichen gegen Gewalt fanden Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Kundgebungen und vieles mehr statt.

Auch international wurde die Fahne für ein freies und selbstbestimmtes Leben gehisst:

In Afghanistan wehte erstmals die persische Fahne. Das von TERRE DES FEMMES unterstützte Frauenbildungszentrum Shahrak bietet verschiedene Bildungskurse für Mädchen und Frauen an. Unter dem Leitmotiv „Es gibt nichts Besseres als Wissen“ arbeitet, von TERRE DES FEMMES unterstützt, das Projekt Bangr Nooma in Burkina Faso gegen weibliche Genitalverstümmelung. Dort wehte die französische Fahne für ein Leben ohne Gewalt. Auch die Botschaft von Burkina Faso in Berlin beteiligte sich erstmals und hisste, genauso wie die deutsche Botschaft in Sofia/Bulgarien, die Fahne. Es freut uns sehr, zu sehen, dass sich jedes Jahr neue Institutionen, Vereine und Menschen rund um den Globus an den Aktionen beteiligen und Flagge zeigen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.


TERRE DES FEMMES zeigt Flagge

Auch unsere Mitarbeiterinnen, unsere Ehrenamtlichen, unsere Städtegruppen und unsere Vorstandsfrauen waren rund um den 25. November aktiv. Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin und Vorstandsfrau, hisste in Tübingen gemeinsam mit Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan und Oberbürgermeister Boris Palmer die Fahne. Sibylle Schreiber, Fachbereichsleiterin, begrüßte die Abgeordneten und den Berliner Parlamentspräsident vor dem Abgeordnetenhaus am Morgen des 25. November.

Die Städtegruppen in Augsburg, Erlangen, Oldenburg, Stuttgart, Trier, Marburg, Konstanz, Köln, Münster, Jena, Hamburg, München, Norden und Marl organisierten eigene Veranstaltungen und unterstützen die lokalen Organisationen bei der Durchführung Ihrer Events rund um den 25. November.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich in diesem Jahr aktiv für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Mädchen und Frauen eingesetzt haben.

Rückschau Fahnenaktion 2012

Das „frei leben – ohne Gewalt“-Banner vor dem Willy-Brandt-Haus Foto © TERRE DES FEMMESDas „frei leben – ohne Gewalt“-Banner vor dem Willy-Brandt-Haus
Foto © TERRE DES FEMMES
Die 12. TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion war ein voller Erfolg. Mehrere Tausend Banner und  Fahnen mit dem Slogan „frei leben – ohne Gewalt“ wurden gehisst. Im Rahmen des Internationalen Gedenktages „NEIN zu Gewalt gegen Mädchen und Frauen“ fanden unzählige Veranstaltungen statt. Viele beteiligten sich an unserer Kampagne zur Verbesserung des Aufenthaltsrechts für Opfer von Zwangsprostitution.

Ausstellungen, Theater- und Filmvorführungen, Fachtagungen, Gottesdienste und Infoveranstaltungen klärten auch in diesem Jahr auf innovative und interessante Weise über Gewalt gegen Mädchen und Frauen auf. Ein besonderes Augenmerk galt der aktuellen Kampagne „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, jetzt!“. Viele Beteiligte nutzten den 25. November, um auf den Mangel an Rechten und Schutz für Opfer von Zwangsprostitution aufmerksam zu machen. Auch in der Zeit nach dem offiziellen Gedenktag finden noch in vielen Städten und Gemeinden Aktionen zu diesem wichtigen Thema statt.

Dank an alle die mit uns ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt haben

Wir möchten uns bei all jenen bedanken, die mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen gesetzt haben. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn zum Beispiel verteilte 5000 Doorhänger in öffentlichen Verkehrsmitteln im Stadtgebiet und machte so auf die Fahnenaktion aufmerksam. Immer mehr Bäckereien beteiligen sich an der Brötchentütenaktion. Nicht nur Backwaren sondern auch Obst und Gemüse gingen mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ über Ladentheken im gesamten Bundesgebiet. Die noch junge TERRE DES FEMMES-Städtegruppe in Augsburg organisierte zahlreiche Veranstaltungen, unter anderem einen Fahrradkorso. Dieser bunte Fahnenzug hat auf neuartige und kreative Weise auf den Gedenktag und das Thema aufmerksam gemacht.

Unser gesamtes TERRE DES FEMMES-Team war rund um den 25. November in vollem Einsatz. Christa Stolle, Geschäftsführerin, eröffnete in Tübingen das Filmfest FrauenWelten. Diese Gelegenheit nutzte Sie, um in der ehemaligen Heimat vor dem Regierungspräsidium eine „frei leben – ohne Gewalt“ Fahne zu hissen. Die Fachbereichsleiterin Sybille Schreiber war nicht nur am Samstag bei der Aktion der SPD vor dem Willy-Brandt-Haus dabei. Auch am Sonntag bei der vorerst letzten Aufführung des Straßentheaters zur Kampagne „Aufenthaltsrecht für Opfer von Zwangsprostitution, JETZT“ klärte Sie gemeinsam mit unserem Team Passantinnen über das aktuelle Schwerpunktthema auf. Schließlich war die TERRE DES FEMMES-Vorstandsvorsitzende in Sachen Fahnenaktion in Augsburg unterwegs. Am Montag den 26. November hisste Irmingard Schewe-Gerigk schließlich vor dem Abgeordnetenhaus in Berlin die Fahne zusammen mit dem Berliner Parlamentspräsident.

Nicht nur in Deutschland wehten Banner und Fahnen. Die Frauen des von TERRE DES FEMMES unterstützten Projektes Bangr Nooma in Burkina Faso waren auch in diesem Jahr am Internationalen Gedenktag aktiv - diesmal im Dorf Bolin im Department Boussouma. Darüberhinaus gab und gibt es in Istanbul, Le-Puy-En-Velay und Managua Veranstaltungen rund um den 25. November 2012. Einen guten Überblick über die Aktivitäten gibt unser Kalender zur Fahnenaktion in den mehr als 500 Veranstaltungen eingetragen wurden. Vielen Dank für die Unterstützung und zahlreiche Beteiligung!

Rückschau Fahnenaktion 2011

FahnensymbolRund 6300 „frei leben – ohne Gewalt“-Fahnen wurden in diesem Jahr zum 25. November, dem internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ gehisst. Im Rahmen der TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion, die sich nun schon zum 11. Mal jährt, fanden wieder die unterschiedlichsten und vielseitigsten Aktionen statt. Mit nachdenklichen, kreativen und fachlichen Veranstaltungen wurde gegen Gewalt an Mädchen und Frauen ein Zeichen gesetzt. An vielen Orten in Deutschland und weltweit wurde der Opfer von Gewalt mit Lichteraktionen, Nachtwanderungen oder Gottesdiensten gedacht. Etliche Ausstellungen thematisierten und beleuchteten historische und aktuelle Aspekte der Frauenbewegung.

Besonders gefreut hat es uns, dass die von TERRE DES FEMMES angestoßene Brötchentütenaktion auch in diesem Jahr von vielen Organisationen weitergeführt und entwickelt wurde. So beteiligten sich in Neukölln nicht nur BäckerInnen, sondern auch Obst-und GemüsehändlerInnen am berlinweiten Verkauf der Tüten mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Die Stadt Coswig druckte den Slogan „Gewalt ist keine Privatsache“ eine Woche lang auf alle Briefe und sorgte so dafür, dass die Nachricht bei den Menschen zu Hause ankam.

Doch nicht nur „alte Bekannte“ beteiligten sich an der TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion. Zum ersten Mal dabei war unter anderem der Deutsch-Türkische-Frauenclub Nordbayern e.V, der die BesucherInnen einer Moschee informierte und über Häusliche Gewalt aufklärte. Auch die Universität Bayreuth hisste in diesem Jahr zum ersten Mal die Fahne. Während eines festlichen Aktes bekundeten der Kanzler und die Frauenbeauftragte der Universität ihren Willen zum Einsatz gegen Gewalt an Frauen. 2,4m x 6m groß war die Fahne, welche die Humboldt-Universität in Berlin speziell für ihre erste Beteiligung am 25. November anfertigen lies, sodass wirklich niemand die Botschaft „frei leben – ohne Gewalt“ übersehen konnte.

Stiftungen, Sportvereine, Schulen, Kultureinrichtungen, Fraueninitiativen, Ämter, Gewerkschaften und zahlreiche andere Institutionen sowie Einzelpersonen gestalteten den Gedenktag mit. Wie in jedem Jahr stellten wir einen Online-Kalender auf unserer Homepage bereit. Mit 650 im Online-Kalender eingetragenen Aktivitäten in 250 verschiedenen Städten und Gemeinden war die Fahnenaktion 2011 wieder ein voller Erfolg, vor allem, da uns natürlich nur ein Bruchteil der Fahnenhissungen überhaupt mitgeteilt wird. In Deutschland und auch außerhalb Deutschlands nimmt die Anzahl der Fahnenhissungen stetig zu. Unsere Partnerorganisation Bangr Nooma in Burkina Faso und die Deutschen Botschaften in Nigeria und Island setzten in diesem Jahr ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen.

Mit Vertreterinnen und Referentinnen war auch TERRE DES FEMMES bei vielen Veranstaltungen vertreten. Die Vorstandsvorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk hisste gemeinsam mit den Abgeordneten des Berliner Parlaments und auf dem Parteitag der Grünen in Kiel die Fahne. Bei den Fahnenhissungen der stellvertretenden Regierungspräsidentin, des Oberbürgermeisters in Tübingen und des Forums der Reutlinger Frauen war unsere Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle vor Ort. Auch aktive Frauen der TERRE DES FEMMES Städtegruppen organisierten und vertraten uns bei zahlreichen Events in ganz Deutschland.

 

Videoberichte:

Videobericht der Grünen in NRW zur Fahnenaktion und den HintergründenVideobericht der Grünen in NRW zur Fahnenaktion und den Hintergründen     Fahnenhissung am Regierungspräsidium StuttgartFahnenhissung am
Regierungspräsidium Stuttgart

Rückschau Fahnenaktion 2010: 10jähriges Jubiläum

Am 25. November, dem Internationalen Tag NEIN zu Gewalt an Frauen, wurden 2010 zum zehnten Mal die Fahnen "frei leben - ohne Gewalt" gehisst. Dieses Jahr wehten im Rahmen der von TERRE DES FEMMES initiierten Fahnenaktion fast 6000 Fahnen und Banner im In- und Ausland. Hier vollständig alle Beteiligten und die vielfältigen Aktionen aufzuzählen (wie wir es in der Google-Map versuchen) ist unmöglich und darum möchten wir selektiv einige Aktionen vorstellen.

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Bilder: Fahnenaktion 2009

2009 hatte TERRE DES FEMMES einen Stand im Foyer des Auswärtigen Amtes aufgebaut. Dort informierte TDF Praktikantin Gina über Menschenrechtsverletzungen an Frauen und die Arbeit unserer Organisation. Foto: TERRE DES FEMMES
2009 hatte TERRE DES FEMMES einen Stand im Foyer des Auswärtigen Amtes aufgebaut. Dort informierte TDF Praktikantin Gina über Menschenrechtsverletzungen an Frauen und die Arbeit unserer Organisation.
Foto: TERRE DES FEMMES

 

Fahnenaktion 2009 am Hauptplatz Amstetten, Österreich. Mehrere Schulen haben anlässlich der Fahnenaktion verschiedene Kunstwerke zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ gestaltet. Foto: privat
Fahnenaktion 2009 am Hauptplatz Amstetten, Österreich. Mehrere Schulen haben anlässlich der Fahnenaktion verschiedene Kunstwerke
zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ gestaltet.
Foto: privat

 

Zwei Fahnen am Rathaus von Borna 2009. Foto: Landkreis Leipzig
Zwei Fahnen am Rathaus von Borna 2009.
Foto: Landkreis Leipzig

 

Zum ersten Mal beteiligte sich 2009 eine diplomatische Vertretung an der Fahnenaktion. Die Anti-Gewalt Fahne hing im Eingangsbereich der Amerikanischen Botschaft in Berlin. Foto: Cheryl Perretti
Zum ersten Mal beteiligte sich 2009 eine diplomatische Vertretung an der Fahnenaktion. Die Anti-Gewalt Fahne hing im Eingangsbereich der Amerikanischen Botschaft in Berlin.
Foto: Cheryl Perretti

 

MitarbeiterInnen der Gleichstellungsstelle Bottrop und der Arbeitsgemeinschaft Bottroper Frauenorganisationen mit dem Oberbürgermeister Bernd Tischler und der Anti-Gewalt Fahne 2009. Foto: Gleichstellungsstelle Bottrop
MitarbeiterInnen der Gleichstellungsstelle Bottrop und der Arbeitsgemeinschaft Bottroper Frauenorganisationen mit dem Oberbürgermeister Bernd Tischler und der Anti-Gewalt Fahne 2009.
Foto: Gleichstellungsstelle Bottrop

 

Anti-Gewalt Fahne in Bruchköbel 2009. Foto: Stadt Bruchköbel
Anti-Gewalt Fahne in Bruchköbel 2009.
Foto: Stadt Bruchköbel

 

Zeitungsartikel aus Le Puy-en-Velay, Frankreich, über den internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ 2009. Die Stadt hat die französische Fahne von ihrer deutschen Partnerorganisation in Meschede erhalten
Zeitungsartikel aus Le Puy-en-Velay, Frankreich, über den internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ 2009. Die Stadt hat die französische Fahne von ihrer deutschen Partnerorganisation in Meschede erhalten

 

Fahne in Sondermaßen von 5m x 7m auf dem Burgplatz in Leipzig 2009. Foto: Diana Richter, Zei(T)räume
Fahne in Sondermaßen von 5m x 7m auf dem Burgplatz in Leipzig 2009. Foto: Diana Richter, Zei(T)räume

 

Bundesleitung der Pfadfinderinnenschaft St.Georg, Leverkusen, mit der Anti-Gewalt Fahne 2009. Foto: PSG-Bundesleitung
Bundesleitung der Pfadfinderinnenschaft St.Georg, Leverkusen,
mit der Anti-Gewalt Fahne 2009.
Foto: PSG-Bundesleitung

 

Imposante Fahnenaktion des Fraueninformationszentrums Mannheim 2009. Foto: Claudia Möller
Imposante Fahnenaktion des Fraueninformationszentrums Mannheim 2009.
Foto: Claudia Möller

 

Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle, Gleichstellungsbeauftragte und der Bürgermeister der Stadt Meschede vor dem Rathaus. Foto: privat
Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle, Gleichstellungsbeauftragte und der Bürgermeister der Stadt Meschede vor dem Rathaus.
Foto: privat

 

Mit Fahne dekoriertes Polizeiauto im Kreis Rendsburg 2009. Foto: Elke Zimmermann
Mit Fahne dekoriertes Polizeiauto im Kreis Rendsburg 2009.
Foto: Elke Zimmermann

 

Veranstaltung der Stadt Salzburg, Österreich, unter dem Motto „ Wir pfeifen auf Gewalt“ auf dem Balkon des Alten Senatssitzungsaal im  Schloss Mirabell 2009. Foto: privat
Veranstaltung der Stadt Salzburg, Österreich, unter dem Motto
„ Wir pfeifen auf Gewalt“ auf dem Balkon des
Alten Senatssitzungsaal im Schloss Mirabell 2009.
Foto: privat

 

Fahnenhissung von Frauen helfen Frauen e.V. am Gebäude der Beratungsstelle in Schwäbisch Gmünd 2009. Foto: Frauen helfen Frauen e.V. Schwäbisch Gmünd
Fahnenhissung von Frauen helfen Frauen e.V. am Gebäude der Beratungsstelle in Schwäbisch Gmünd 2009.
Foto: Frauen helfen Frauen e.V. Schwäbisch Gmünd

 

Die Fahne ist 2009 vom Bürgermeister Arno Nelles am Balkon des Rathauses der Stadt Würselen aufgehängt worden. Foto: Stadt Würselen
Die Fahne ist 2009 vom Bürgermeister Arno Nelles am Balkon des
Rathauses der Stadt Würselen aufgehängt worden.
Foto: Stadt Würselen

Bilder: Fahnenaktion 2008

Brötchentüten mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ in einer Bäckerei in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus Kreis 2008. Foto: privat
Brötchentüten mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ in einer Bäckerei in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus Kreis 2008.
Foto: privat

  

Fahne an der Fassade des Frauenstadthauses in Bremen, in dem ausschließlich Frauenbetriebe und selbstständige Frauen angesiedelt sind. Foto: FrauenComputerZentrum Bremen
Fahne an der Fassade des Frauenstadthauses in Bremen, in dem ausschließlich Frauenbetriebe und selbstständige Frauen angesiedelt sind.
Foto: FrauenComputerZentrum Bremen

 

Die Anti-Gewalt Fahne weht 2008 auch vor der Kirche in Ebensee, Österreich. Foto: Frauenforum Salzkammergut
Die Anti-Gewalt Fahne weht 2008 auch vor der Kirche in Ebensee, Österreich.
Foto: Frauenforum Salzkammergut

 

Das diesjährige Titelbild des Fahnenaktionsflyers zeigt die MitarbeiterInnen der Stadt Ingelheim bei ihrer Fahnenaktion 2008 vor dem Rathaus. Foto: Gisela Stammnitz, Gleichstellungsbeauftragte
Das diesjährige Titelbild des Fahnenaktionsflyers zeigt die MitarbeiterInnen der Stadt Ingelheim bei ihrer Fahnenaktion 2008 vor dem Rathaus.
Foto: Gisela Stammnitz, Gleichstellungsbeauftragte

 

Anti-Gewalt Fahne am Haus des Caritasverbandes Karlsruhe e.V. 2008. Foto: Caritasverband Karlsruhe
Anti-Gewalt Fahne am Haus des
Caritasverbandes Karlsruhe e.V. 2008.
Foto: Caritasverband Karlsruhe

 

 

Die Brötchentütenaktion anlässlich der Aktion „Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte“ am 25. November 2008 auf dem Wochenmarkt in Memmingen. Foto: Pressestelle der Stadt Memmingen
Die Brötchentütenaktion anlässlich der Aktion „Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte“ am 25. November 2008 auf dem Wochenmarkt in Memmingen. Foto: Pressestelle der Stadt Memmingen

 

Bilder: Fahnenaktion 2007

      Auch die französische Partnerstadt von Mainz, Dijon, beteiligte sich 2007 wieder an der Fahnenaktion. Auf dem Bild ist der Oberbürgermeister der Stadt Francois Rebsamen vor der französischen Fahne zu sehen. Foto: Ville de Dijon
Auch die französische Partnerstadt von Mainz, Dijon, beteiligte sich 2007 wieder an der Fahnenaktion. Auf dem Bild ist der Oberbürgermeister der Stadt Francois Rebsamen vor der französischen Fahne zu sehen.
Foto: Ville de Dijon

  

Veranstaltung der Stadtverwaltung Haifa, Israel, zum Thema Gewalt an Frauen am 15.11.2007. Die Partnerstadt von Mainz hat die Anti-Gewalt Fahne auf Englisch erhalten und gehisst. Foto: Haifa Municipality
Veranstaltung der Stadtverwaltung Haifa, Israel, zum Thema Gewalt an Frauen am 15.11.2007. Die Partnerstadt von Mainz hat die
Anti-Gewalt Fahne auf Englisch erhalten und gehisst.
Foto: Haifa Municipality

  

Fahne vor dem Polizeipräsidium der Stadt Oberhausen 2007. Foto: Frauenberatungsstelle Oberhausen
Fahne vor dem Polizeipräsidium der Stadt Oberhausen 2007.
Foto: Frauenberatungsstelle Oberhausen

  

Anlässlich einer Veranstaltung zum 25.November 2007 wurde in der Stadt Schramberg das Fahnenmotiv von Vera Lasota als Bodypainting kreativ verwendet. Foto: Frauenbeirat Schramberg
Anlässlich einer Veranstaltung zum 25.November 2007 wurde in der
Stadt Schramberg das Fahnenmotiv von Vera Lasota als
Bodypainting kreativ verwendet.
Foto: Frauenbeirat Schramberg

  

Pressefoto von der Fahnenübergabe der Frauenberatung Verden an Bürgermeister Lutz Brockmann. Foto: Elling/ Verdener-Aller Zeitung
Pressefoto von der Fahnenübergabe der Frauenberatung Verden an Bürgermeister Lutz Brockmann.
Foto: Elling/ Verdener-Aller Zeitung