Archiv: Meldungen aus dem Verein

Geschichten aus Istanbul: Filmkooperation zu „Köpek“

Köpek Plakat„Drei bewegende Erzählungen über die Sehnsucht nach Liebe und Freiheit in einer in sich gefangenen Gesellschaft. Ein eindringliches Plädoyer für Offenheit und Aufbruch in der Türkei:“ (Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/ Die Grünen)

„Köpek“ heißt Esen Işiks erster langer Spielfilm. Köpek, der Hund. Denn mit einem Straßenhund aus Istanbul hat für Esen Işik symbolisch alles angefangen. Der Film „Köpek“ erzählt anhand von Einzelschicksalen alltägliche Geschichten, die einen Einblick in die Mechanik der türkischen Gesellschaft gewähren. Es ist ein aufwühlender Film über Menschen, die unter der sozialpolitischen Lage der Türkei leiden und alles daransetzen, ihr Überleben zu sichern.

Weitere Informationen zum Film finden sich im Presseheft (PDF-Datei) sowie auf den Kinoplakaten.

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Taten statt Worte: Filmkooperation zu Suffragette

Filmplakat SuffragetteAuch heute noch müssen Frauen für ihre Rechte demonstrieren. In 155 Ländern existieren diskriminierende Rechte für den weiblichen Teil der Bevölkerung. Aus diesem Grund unterstützt TERRE DES FEMMES den Film SUFFRAGETTE. TERRE DES FEMMES ist sowohl im Presseheft (PDF-Datei) als auch auf dem Kinoflyer (PDF-Datei) vertreten.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren ehrenamtlichen Frauen in Konstanz, Oldenburg, Trier, Augsburg und Hamburg für ihr Engagement, die mit den Städtegruppen SUFFRAGETTE vor Ort unterstützen.

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Nachruf auf Evelin Hohenstein

Evelin Hohenstein 1.2.1948 – 27.3.2015Evelin Hohenstein
1.2.1948 – 27.3.2015
Im Frühjahr 2002 rief sie mich an – aus Rostock. (Wohin sie der Liebe wegen gezogen war. Aus Klagenfurt am schönen Wörthersee an die schöne Ostsee!)

Sie wollte unbedingt eine TERRE DES FEMMES-Städtegruppe gründen und bat mich um Unterstützung. Ich versprach die Patinschaft und so wurde sie am 24. Oktober 2002 „getauft“, die Städtegruppe Rostock. Es war der Beginn einer jahrelangen lebhaften Kooperation zwischen den Städtegruppen Rostock und Hamburg.

Von April 2005 bis April 2006 war Evelin Vorstandsfrau von TERRE DES FEMMES, zusammen mit Bianca Führing, Renate Looser, Claudia Luth und Rhoda Tretow.

Nach ihrem Wegzug aus Rostock verließ sie den Verein, ohne sich jedoch von unseren Inhalten und Zielen zu trennen. So kehrte sie 2009 zum Verein dann auch zurück.

Uns beide hat eine 13 Jahre dauernde solidarische Freundschaft verbunden, in den letzten Jahren sehr privat, geprägt von vielen Gesprächen und Besuchen, hier wie dort. Evelin hat ihre Eltern rührend bis zum Tod betreut, zunächst die Mutter, dann nur wenige Jahre später den Vater. Sie freute sich schließlich, den noch vor ihr liegenden Weg gemeinsam mit ihrem Bruder – alleinlebend wie sie – in München gehen zu können. Dieser Wunsch erfüllte sich leider nicht: er starb März 2014 nach kurzer Krankheit. Ein Jahr später hat sie selbst den Kampf gegen den Krebs verloren. Ihre drei Söhne haben sie am Schluss daheim betreut, gepflegt, begleitet. Ihr Grab liegt in Klagenfurt, bei ihren Eltern.

Gerne hätte ich sie in ihren letzten Lebenstagen noch einmal besucht, sie wollte jedoch keine Besuche mehr. Ob ich die jetzt empfundene Lücke damit hätte kleiner werden lassen können? Ich bezweifle es.

Heidemarie Grobe, Reinbek

 

Frauensenatorin Dilek Kolat zu Gast in der Bundesgeschäftsstelle (14.09.2015)

Die SPD-Politikerin und seit 2001 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin besuchte am 2. September 2015 die Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES in Berlin. Dilek Kolat ist seit Dezember 2011 Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration des Landes Berlin. In dieser Funktion unterstützte Dilek Kolat Aktionen von TERRE DES FEMMES unter anderem die „Schaust du hin?“-Kampagne mit einem Videobeitrag und nahm an der Premierenfeier teil. Weiterhin setzt sie jedes Jahr mit ihren Statements zu den Gedenkveranstaltungen rund um den Todestag von Hatun Sürücü ein Zeichen gegen Gewalt im Namen der Ehre.

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Poesie für Frauenrechte: TERRE DES FEMMES mit Poetry Slam gegen Alltagssexismus

Finalist  Sven Hensel (Bochum): „Weil die Welt eine Bühne ist, spielst du Hetero und Julia“.Finalist Sven Hensel (Bochum): „Weil die Welt eine Bühne ist, spielst du Hetero und Julia“.„Ich finde, diese Themen kennen kein Geschlecht!“

Dem jungen Mann, der da ein wenig unsicher im gelben T-Shirt auf der Bühne des Berliner Kultklubs SO36 steht, glaubt man seine Worte. Und weil er eben ein Mann ist, möchte man ihm intuitiv applaudieren und sich gleichzeitig selbst (ganz im Sinne des Veranstaltungsthemas) für diese unterwürfige Dankbarkeit auf die Finger hauen.

Der 20–jährige Sven Hensel gehört zu den elf PoetInnen, die dem Aufruf von TERRE DES FEMMES gefolgt sind und sich am 05. August 2015 zu einem Poetry Slam unter dem Motto „Let’s talk about SEXism“ versammelt haben. Gemeinsam mit DichterkollegInnen aus dem ganzen Land hat er sich in Kreuzberg eingefunden, um vor 150 ZuschauernInnen ein verbales Zeichen gegen Alltagssexismus zu setzen.

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