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Um der Öffentlichkeit nachhaltig in Erinnerung zu rufen, dass jeden Tag die Menschenrechte von Frauen auf der ganzen Welt verletzt werden, startet zum Weltfrauentag am 8. März 2007 eine bundesweite Kampagne - initiiert von der Werbeagentur Heymann Schnell und unterstützt durch viele Unternehmen und Personen.
Die Botschaft.
Der Kampagnenclaim „Gewalt gegen Frauen ist Alltag“ bringt auf sachliche Weise eine sehr emotionale Botschaft auf den Punkt. Gewalt gegen Frauen ist kein Phänomen mit Seltenheitswert. Im Gegenteil: Es ist zu jeder Zeit allgegenwärtig. In Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt.
Das Konzept.
Es wurde bewusst darauf verzichtet, mit aggressiven und provozierenden Schockdarstellungen zu arbeiten. Wie eine zusammengeschlagene, gefolterte oder ermordete Frau aussieht, kann sich jeder vorstellen, der die Nachrichten einschaltet oder die Zeitung aufschlägt. Die Kampagne hingegen funktioniert auf subtilere Weise. Sie lässt das Entsetzen im Kopf des Betrachters entstehen und regt somit zum Nachdenken an.
Die Umsetzung.
Die Botschaft „Gewalt gegen Frauen ist Alltag“ wird über die „Entstellung“ der Werbeträger transportiert. Scheinbar wahllos eingerissene Zeitschriftenseiten (Häusliche Gewalt) oder angekokelte Plakatwände (Verbrennung) spielen mit den Sehgewohnheiten der Betrachter. Auf den ersten Blick ist es einfach nur ein beschädigtes Motiv. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass es sich hier um „Vandalismus“ mit Methode handelt.
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