Das Thema Frauenhandel ist seit Gründung von TERRE DES FEMMES ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt. Wir setzen uns für Frauen ein, deren Notlage auf kriminelle Weise ausgenutzt wird: Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden, aber auch Frauen, die über Au-pair-Vermittlung, Heirats- oder Arbeitsagenturen in ausbeuterische Verhältnisse geraten sind.
Die Opfer von Menschenhändlern stammen überwiegend aus mittel- und osteuropäischen Ländern. Dort hat sich die ökonomische und soziale Situation für einen Großteil der Bevölkerung erheblich verschlechtert. Weil im Lande keine Perspektiven vorhanden sind und es nur wenig legale Wege gibt, im Ausland zu arbeiten, bezahlen arbeitswillige Frauen hohe Summen an Schlepper, die ihnen lukrative Jobs versprechen. Doch statt der Beschäftigung in Restaurants oder Haushalten warten immer wieder Bordelle auf sie, in denen sie zur Prostitution gezwungen werden. Auch jene, die sich bewusst ins Rotlichtmilieu vermitteln lassen, werden rücksichtslos ausgebeutet. |  |
Frauenhandel ist eine Menschenrechtsverletzung. Frauen und Mädchen verlieren durch die aufgezwungenen Arbeits- und Lebensbedingungen und die extreme Ausbeutung ihres Körpers jede Möglichkeit, über ihr Leben selbst zu bestimmen.
|
|
|
|
|