Aktuelles zu Häuslicher und sexualisierter Gewalt

Sexualstrafrecht soll reformiert werden

Foto: © DDRockstar - fotolia.comFoto: © DDRockstar - fotolia.comSeit über zwei Jahren setzt sich TERRE DES FEMMES für eine Reform des Sexualstrafrechts ein. Nachdem Justizminister Maas im März einen unzureichenden Gesetzesvorschlag im Bundeskabinett eingebracht hat, hat sich nun eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe auf einen gemeinsamen Änderungsantrag zur Reform des Sexualstrafrechts geeinigt, mit dem der Grundsatz „Nein heißt Nein“ umgesetzt werden soll.

Die Gesetzesreform soll am 7. Juli 2016 im Bundestag beschlossen werden.

Weiterlesen ...

Unternehmen gegen Häusliche Gewalt: Internationale Konferenz in Brüssel

Teilnehmer_innen der CARVE-Tagung in Brüssel. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmer_innen der CARVE-Tagung in Brüssel.
Foto: © TERRE DES FEMMES
Am 16. Juni 2016 hat in Brüssel die erste europaweite Konferenz zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz stattgefunden: CARVE - Companies against gender violence.

Bei der Veranstaltung haben VertreterInnen von Unternehmen, Gewerkschaften, aus der Wissenschaft und von Nichtregierungsorganisationen darüber diskutiert, wie Unternehmen ihre MitarbeiterInnen vor geschlechtsspezifischer Gewalt und auch Häuslicher Gewalt schützen können. Birte Rohles, Referentin gegen Häusliche und sexualisierte Gewalt von TERRE DES FEMMES, brachte dafür die langjährige Erfahrung von TERRE DES FEMMES zu diesem Thema ein: „Mit dem Konzept der „Workplace Policy against Domestic Violence“ sensibilisieren wir bereits seit 2007 Unternehmen und Verwaltungen zu Häuslicher Gewalt. Europaweit hat jede dritte Frau physische oder sexualisierte Gewalt erlebt. Der Arbeitsplatz kann ein guter Ort sein, um Betroffenen Schutz- und Unterstützung anzubieten.“

Offener Brief des „Bündnisses Nein heißt Nein“ an die Bundeskanzlerin – Eine große Koalition für eine große Reform des Sexualstrafrechts

Nein heißt Nein!Am 28.04.2016 ging der Gesetzentwurf zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung in die 1. Lesung des Deutschen Bundestags. Anschließend wurde der Entwurf an den federführenden Rechtsausschuss überwiesen.

Aus diesem Anlass wendet sich das „Bündnis Nein heißt Nein“, bestehend aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, in einem Offenen Brief gemeinsam mit zahlreichen UnterstützerInnen an die Bundeskanzlerin und alle Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Das „Bündnis Nein heißt Nein“, das auf Initiative des Deutschen Frauenrats gegründet wurde, und dessen Bündnispartnerin TERRE DES FEMMES ist, fordert eine grundlegende Überarbeitung des vorliegenden Regierungsentwurfs.

Weiterlesen ...

logo-transparenzinitiative   

Feed-Einträge