Aktuelles zu Häuslicher und sexualisierter Gewalt

Tür auf! Schutzräume für alle

Plakat 'Tür auf!'In Europa hat jede dritte Frau bereits physische oder sexualisierte Gewalt erlebt – auch in Deutschland. Diese Gewalt findet in der Regel nicht auf der Straße statt, sondern im eigenen Zuhause. Die Täter: der eigene Mann, der eigene Vater oder ein guter Bekannter.

Schutz finden viele der betroffenen Frauen nur, wenn sie aus ihrer eigenen Wohnung fliehen – zu Verwandten, Freunden oder in ein Frauenhaus. Doch nicht immer steht ihnen diese Tür offen; allzu häufig müssen Frauen abgewiesen werden, weil das Frauenhaus belegt oder die Finanzierung nicht gesichert ist.

Bundesweit gibt es ca. 390 Frauenhäuser und Zufluchtswohnungen mit rund 6.800 Plätzen für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder. Im Jahr 2011 mussten jedoch laut Bericht der Bundesregierung über 9.000 Frauen abgewiesen werden.

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Gemeinsam haben wir Geschichte gemacht! Bündnis feiert die Reform des Sexualstrafrechts

Wir feiern die Reform! Foto: © Deutscher FrauenratWir feiern die Reform! Foto: © Deutscher Frauenrat„Frauen, bildet Banden“ – unter diesem alten feministischen Motto hätte der Empfang des Bündnisses „Nein heißt Nein“, zu dem TERRE DES FEMMES gehört, am 27. September 2016 auch stehen können. In der Alten Feuerwache in Berlin feierte das Bündnis mit seinen „Banden“ den gemeinsamen Erfolg: In wenigen Tagen – nach der Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten – wird die größte Reform im Sexualstrafrecht in Kraft treten und endlich der Grundsatz „Nein heißt Nein“ im Gesetz verankert werden. Damit wird jede sexuelle Handlung, die gegen den erkennbaren Willen einer Person geschieht unter Strafe gestellt.

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Nein heißt Nein! Bundestag beschließt Reform des Sexualstrafrechts

Nein heisst Nein 2016Am 07.07.2016 hat der Bundestag einen historischen Schritt für die Frauenrechte in Deutschland getätigt: Einstimmig wurde die Reform des Sexualstrafrechts beschlossen und endlich findet der Grundsatz „Nein heißt Nein" Eingang ins Recht.

Der Beschluss des Bundestages bedeutet einen großen Schritt für den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. Zukünftig werden sexuelle Handlungen bestraft, wenn sie gegen den erkennbaren Willen der anderen Person durchgeführt wurden – unabhängig davon, ob Gewalt angewendet oder angedroht wurde. Nein heißt endlich Nein!

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