Aktuelles zum Thema Internationale Zusammenarbeit

...Mali: „APDF hat mein Leben gerettet“

Alimata Traoré. Foto: © TERRE DES FEMMESAlimata Traoré. Foto: © TERRE DES FEMMESWährend unseres Projektbesuchs im März 2017 in Mali konnten wir mit Frauen im Frauenschutzhaus unserer Partnerorganisation APDF in Bamako Gespräche führen. Alimata Traoré ist uns ganz besonders zu Herzen gegangen. Sie hat uns einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig die Arbeit von APDF ist, für die wir im Juni 2017 eine Spendenaktion gestartet haben.

Im Jahr 2014 musste Alimata Traoré (Name wurde geändert) aus ihrer Heimatstadt Timbuktu fliehen. Islamistische Terrorgruppen hatten den Norden Malis seit 2012 unter ihrer Gewaltherrschaft. Alimata Traoré wurde mehrfach vergewaltigt. Im weit entfernten Frauenschutzhaus der APDF in Bamako hat sie schließlich Schutz gefunden.

„Ich kann nicht darüber reden, was mir angetan wurde. Aber ich will davon reden, dass APDF mein Leben gerettet hat.“

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TERRE DES FEMMES e.V. beim 29. Africa Festival in Würzburg

 

Tiranke Diallo und Susanne Meister. Foto:  © S. MeisterTiranke Diallo und Susanne Meister. Foto: © S. MeisterVom 25. bis zum 28. Mai 2017 fand in Würzburg das 29. Africa Festival International statt. In diesem Jahr stand es unter dem Motto „Für die Unversehrtheit von Frauen und Kindern! Gegen die weibliche Genitalverstümmelung!“ TERRE DES FEMMES setzt sich seit 1981 gegen diese schwere Menschenrechtsverletzung ein. So war TDF auch in Würzburg mit einem Infostand vertreten.

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Globales Lernen: TDF-Referat Internationale Zusammenarbeit macht Veranstaltungen mit Schulen

 

Engagierte LäuferInnen gegen weibliche Genitalverstümmelung. Foto: © Elisabeth-Lüders-Berufskolleg, Hamm Engagierte LäuferInnen gegen weibliche Genitalverstümmelung.
Foto: © Elisabeth-Lüders-Berufskolleg, Hamm
Frauenrechte weltweit sind ein relevantes Thema – gerade für junge Menschen, deren Bewegungsradius in einer globalisierten Welt weit verzweigt ist. Das TDF-Referat für Internationale Zusammenarbeit kommt immer häufiger mit interessierten SchülerInnen und LehrerInnen zusammen, die um Informationen, Veranstaltungen und Kooperationen anfragen. Dabei geht es nicht nur um Themen zur frauenrechtlichen Lage und Erfahrungsberichte aus diversen Ländern. Engagierte SchülerInnen und LehrerInnen setzen sich darüber hinaus auch konkret für Frauenrechte ein.

Hier ein paar Beispiele...

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Austauschschülerinnen für Kenia informieren sich bei TERRE DES FEMMES

Herr Dr. Aulke (Mitte) mit den Teilnehmerinnen des Austauschprogrammes und den TDF-Mitarbeiterinnen (v.l: Idah Nabateregga, Renate Staudenmeyer und Christa Stolle). Foto: © Laura BrandtHerr Dr. Aulke (Mitte) mit den Teilnehmerinnen des Austauschprogrammes und den TDF-Mitarbeiterinnen (v.l: Idah Nabateregga, Renate Staudenmeyer und Christa Stolle). Foto: © Laura BrandtDie weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation - FGM) ist ein Thema, welches TERRE DES FEMMES bereits zur Zeit der Gründung sehr beschäftigte. 1981 waren bei uns in Deutschland dazu kaum Informationen zu finden. Während andere Menschenrechtsverletzungen von der EU aufgegriffen und öffentlich geächtet wurden, ließ die Politik die Opfer mit diesem Schicksal allein. Wir können mit Stolz heute feststellen, dass TERRE DES FEMMES über die Jahre einiges dazu beigetragen hat, dass FGM heute einer breiten Öffentlichkeit ein Begriff ist, mittlerweile in vielen Ländern ausdrücklich gesetzlich verboten wurde und sich viele Menschen für die Abschaffung dieser grausamen Tradition weltweit einsetzen.

So auch Dr. Reinhard Aulke, Lehrer und Didaktischer Leiter an der Alexander-von Humboldt Schule in Wittmund. Dort unterrichtet er unter anderem das Seminarfach „Globales Lernen“, welches Bildungsangebote im Lernbereich Globale Entwicklung macht. Einige Schülerinnen schreiben ihre Facharbeit zur Frage der weltweiten Achtung von Frauenrechten, wobei sie auch auf das Ritual der weiblichen Genitalverstümmelung in Ländern des afrikanischen Kontinents eingehen. Für diese Schülerinnen hat die Schule ein Austauschprogramm mit einem Mädcheninternat in Chogoria/Kenia organisiert. Im Rahmen dieses Projektes werden nun im Mai 2017 sieben deutsche Schülerinnen aus dem Seminarfach für zehn Tage nach Kenia reisen und dort gemeinsam mit kenianischen Mädchen im Internat der Chogoria Girl’s High School wohnen. Gemeinsam mit den dort lebenden Schülerinnen wollen sie sich in einem sozialen Bildungsprojekt engagieren, welches Grundschülerinnen darin unterstützt, selbstbewusst mit ihrer familiären und sozialen Situation umzugehen. Das Projekt wurde von dem Internat selbst ins Leben gerufen und soll Mädchen darin bestärken, sich gegen FGM zu wehren und andere Mädchen zu unterstützen, die direkt gefährdet sind.

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„Es schlägt einem aufs Herz“ - Das Trauma der Frauen, die in Burkina Faso jahrzehntelang Beschneidungen an Mädchen durchgeführt haben

 

Rakieta Poyga, Leiterin von Association Bangr Nooma und Frau Gira, in Toukin. Foto: © TERRE DES FEMMESRakieta Poyga, Leiterin von Association Bangr Nooma und Frau Gira, in Toukin. Foto: © TERRE DES FEMMESDer 18. Mai ist in Burkina Faso seit 2010 ein nationaler Aktionstag im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Auch für TERRE DES FEMMES ist es ein besonderer Tag, den wir in Solidarität mit unserer Partnerorganisation Bangr Nooma begehen. Seit 1998 kämpfen wir gemeinsam darum, dass die weibliche Genitalverstümmelung in Burkina Faso nicht weiter praktiziert wird. Bei unserem TERRE DES FEMMES - Besuch 2016 in Burkina Faso zur Beerdigungszeremonie der Beschneidungswerkzeuge in der Region Toukin hatten wir die Möglichkeit, eine ehemalige Beschneidungsassistentin zu interviewen.

Dieses Interview gibt einen Einblick in den Schmerz und die Trauer einer Generation von Frauen, die Mädchen beschnitten haben. Das Interview wurde von unserer ehrenamtlichen Projektkoordinatorin Burkina Faso, Irma Bergknecht, im November 2016 in Ouagadougou durchgeführt.

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