Aktuelles zum Thema Internationale Zusammenarbeit

Eine Woche bei der Frauenrechtskommission in New York

Eva Ritte und Tiaji Sio am ersten Tag des Jugendforums im großen Konferenzsaal 4 des VN Headquarters in New York. Foto: © Tiaji Sio/Eva RitteEva Ritte und Tiaji Sio am ersten Tag des Jugendforums im großen Konferenzsaal 4 des VN Headquarters in New York.
Foto: © Tiaji Sio/Eva Ritte
Junge Menschen werden am längsten betroffen sein von politischen Entscheidungen, die heute getroffen werden. Dennoch sitzen sie meistens nicht am Verhandlungstisch. Um dieser Tendenz auf internationaler Ebene entgegenzuwirken, betreut die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen schon einige Jahre ein Jugenddelegiertenprogramm, das zwei junge Menschen zur Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) schickt. Seit diesem Jahr gibt es auch ein Programm mit dem Schwerpunkt Gendergerechtigkeit: das Jugendbeobachter_innenprogramm zur Frauenrechtskommission. Hierdurch bekamen Tiaji Sio und ich, beide zivilgesellschaftlich aktiv in diesem Bereich, die Möglichkeit im März 2017 eine Woche bei den Vereinten Nationen in New York zu verbringen.

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Nein zu Früh- und Zwangsverheiratung in der Türkei und Deutschland - Bericht zur Veranstaltungsreihe von TERRE DES FEMMES 2017

Morus 14: Hier warten zahlreiche Gäste das türkische drei-Gänge-Menü. Foto: @ Wilfried WinzerMorus 14: Hier warten zahlreiche Gäste auf das türkische drei-Gänge-Menü. Foto: @ Wilfried WinzerAm 8. März, dem Internationalen Frauentag, machen Frauenorganisationen aus aller Welt auf Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen aufmerksam, feiern aber auch Fortschritte im Kampf um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.

TERRE DES FEMMES (TDF) organisierte zum Frauentag 2017 sieben Veranstaltungen zum Thema „Nein zu Früh- und Zwangsverheiratung in der Türkei und Deutschland“ .

Dabei wurde YAKA-KOOP, die türkische Partnerorganisation von TDF, vorgestellt. Seit 2002 leistet YAKA-KOOP Aufklärungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit zum Thema Früh-und Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre. Betroffene können sich juristisch und psychologisch beraten lassen. Auch unterstützt die Organisation Frauen bei der Ausbildung und Erwirtschaftung eines eigenen Einkommens. Ein Video stellt die Arbeit von YAKA-KOOP vor.

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Deutliches „Nein“ zu Zwangsheirat, aber Unstimmigkeit bei Frühehen. Schülerinnen und Schüler diskutieren mit TERRE DES FEMMES e.V. über Früh- und Zwangsehe in der Türkei und Deutschland

Über 80 Schülerinnen und Schüler verfolgen gespannt den Vortrag im Diesterweg Gymnasium in Berlin-Wedding. Foto: © TERRE DES FEMMESÜber 80 Schülerinnen und Schüler verfolgen gespannt den Vortrag im Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding.
Foto: © TERRE DES FEMMES
Zum internationalen Frauentag am 8. März 2017 gibt es weltweit Veranstaltungen und Aktionen für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Frau. Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von TERRE DES FEMMES zum Thema Früh- und Zwangsehe in der Türkei und Deutschland fand am 10. März 2017 ein Vortrag mit Diskussionsrunde am Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding statt.

Dr. Necla Kelek und Sermin Güven von TERRE DES FEMMES e.V. stellten die Partnerorganisation YAKA-KOOP im Osten der Türkei vor und klärten über die Menschenrechtssituation der dort lebenden Mädchen und Frauen auf. Die Tätigkeiten des 2002 gegründeten Vereins konnten sich die Schülerinnen und Schülern in einem Film anschauen. Dass Früh- und Zwangsehe eine weitverbreitete Menschenrechtsverletzung ist, die in der Türkei in der Vergangenheit zu ansteigenden Suizidzahlen führte, verursachte Betroffenheit bei den Schülerinnen und Schülern.

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Nein zu Früh- und Zwangsverheiratung! Zur Frauenrechtslage in der Türkei

Podiumsfrauen Wegener, Serdar, Toprak und Akgün  Referentinnen Rußbült/FES (2.v.l.), Ritte/TDF (3.v.r.),  und Moderatorin Martin/FES (3.v.l.). Foto: © Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro NRWPodiumsfrauen Wegener, Serdar, Toprak und Akgün
Referentinnen Rußbült/FES (2.v.l.), Ritte/TDF (3.v.r.) und Moderatorin Martin/FES (3.v.l.).
Foto: © Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro NRW
„An der Sexualität entzündet sich die Emanzipation der Frau“. So das Fazit von Dr. Lale Akgün auf dem Podium zu Frauenrechtsverletzungen und zur Situation von Mädchen und Frauen in der Türkei bei der Kooperationsveranstaltung von TERRE DES FEMMES und der Friedrich-Ebert-Stiftung am 8. März 2017 in Bonn. Neben Dr. Lale Akgün waren dort Seda Serdar, die Leiterin des türkischen Programms der Deutschen Welle, Cigdem Toprak, Journalistin und Aktivistin, und Maja Wegener, Fachbereichsleiterin von TERRE DES FEMMES, vertreten. Zwei Stunden diskutierten die Expertinnen mit dem Publikum über Früh- und Zwangsverheiratung in der Türkei. Vor allem die Politik der AKP, das anstehende Referendum und die möglichen Auswirkungen eines Präsidialsystems für Mädchen und Frauen in der Türkei standen im Fokus.

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Den Töchtern die Hälfte des Himmels! Landfrauen und ihre Rechte

Foto: © Stiftung "Haus der Bauern".Foto: © Stiftung "Haus der Bauern".Frauen produzieren weltweit den Großteil der Nahrungsmittel - in manchen Gegenden der Erde bis zu 90 %. Und doch sind sie vom Besitz an Land und von der Kontrolle über die landwirtschaftlichen Produkte oft ausgeschlossen.

Godula Kosack, Vorstandsfrau von TERRE DES FEMMES, sprach am 8. März 2017 auf dem Internationalen Kongress zu globalen Bauernrechten über Landfrauen weltweit und speziell in Kamerun.

Weltweit sind nur etwa 10 bis 20 % des Landbesitzes in der Hand von Frauen. Ihre Parzellen sind in der Regel kleiner als die der Männer und von geringerer Qualität. Diskriminierende soziale Normen, Gesetze und traditionelle Strukturen halten Frauen vom Landbesitz fern. Häufig haben Frauen kein Erbrecht.

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