Projektbezogenes Engagement

Ehrenamtlich engagiert sind bei uns auch viele Menschen innerhalb oder für verschiedene Projekte:

Ehrenamtliche Projektkoordinatorinnen

Die ehrenamtliche Projektkoordinatorin Veronika Kirschner mit Mädchen im Schutzhaus in Sierra Leone. Foto: © Veronika KirschnerDie ehrenamtliche Projektkoordinatorin Veronika Kirschner mit Mädchen im Schutzhaus in Sierra Leone. Foto: © Veronika KirschnerTERRE DES FEMMES unterstützt weltweit zehn verschiedenen Frauenorganisationen in ihrem Engagement für Frauenrechte. Wie bei unserer Inlandsarbeit stehen auch hier unsere Schwerpunktthemen im Vordergrund: die Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung, der Kampf gegen Frauenhandel und Prostitution, Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Ehre sowie Aktionen gegen Häusliche und sexualisierte Gewalt.

Doch wie entsteht eine Zusammenarbeit zwischen TDF und einer lokalen Fraueninitiative? Aktive, ehrenamtlich tätige Mitfrauen können ein Projekt, zu dem sie einen persönlichen Kontakt haben, bei der einmal im Jahr stattfindenden Mitfrauenversammlung vorstellen. Die Anwesenden entscheiden, ob TDF dieses Projekt dauerhaft unterstützen kann. Die ehrenamtlichen Projektkoordinatorinnen erklären sich außerdem dazu bereit, den weiteren Austausch zu pflegen.

Lesen Sie mehr zu unserer Internationalen Zusammenarbeit.

 

CHANGE Agents gegen weibliche Genitalverstümmelung

Teilnehmerinnen des 3. CHANGE Plus Trainings in Berlin 2016. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmerinnen des 3. CHANGE Plus Trainings in Berlin 2016.
Foto: © TERRE DES FEMMES
Derzeit koordiniert das Referat „Weibliche Genitalverstümmelung“ von TERRE DES FEMMES ein von der EU ko-finanziertes Projekt – „CHANGE Plus“. Innerhalb des zweijährigen Projekts (2016-2018) werden sechs in Berlin lebende Personen mit Migrationshintergrund aus Ländern mit einer weiten Verbreitung von Weiblicher Genitalverstümmelung zu sogenannten CHANGE Agents ausgebildet. Innerhalb ihrer Ausbildung nehmen diese an Training teil und führen mindestens drei verhaltensverändernde Aktivitäten innerhalb ihrer eigenen Communities durch. Dadurch wird ein Bewusstsein für die Schädlichkeit der Praxis gebildet werden, welches die Beendigung der Praxis unterstützen soll.

Lesen Sie mehr zu unserem Projekt CHANGE Plus.

 

CONNECT Patinnen für geflüchtete Frauen

Das Projekt CONNECT, welches vom Referat „Flucht und Frauenrechte“ koordiniert wird, richtet sich zum einen an erwachsene, geflüchtete Frauen - unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen Status – die derzeit in Berlin leben, und zum anderen an Frauen, die bereits erfolgreich in Deutschland integriert sind und eine mindestens einjährige Patenschaft ehrenamtlich übernehmen wollen.

Die Patinnen werden durch wöchentliche Treffen die geflüchteten Frauen bei ihrem Ankommen in Deutschland begleiten, beispielsweise bei Behördengängen oder der Suche nach geeignetem Wohnraum, Sprachkursen, einer Arbeitsstelle und ggf. einer Kinderbetreuung sowie bei der Integration in soziale Netzwerke.

Bevor die eigentlichen Patinnenschaften im Frühjahr 2017 beginnen, werden die zukünftigen Patinnen geschult und auf ihr Ehrenamt vorbereitet.

Lesen Sie mehr zu unserem Projekt CONNECT.

 

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