Filmfest: einBlicke in FrauenWelten

NEWS vom Filmfest 2002
Am 14. November 2002 wurde das 2. Frauenfilmfest
von TERRE DES FEMMES „einBlicke in Frauenwelten“ im Kino
Arsenal feierlich eröffnet. Das äußerst zahlreiche
Publikum und geladene Gäste wurden von Christa Stolle,
Geschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, begrüßt,
von der Frauenbeauftragten der Stadt Tübingen, Frau Dr.
S. Omran und Irene Jung, Koordinatorin des Filmfestes. Die drei
Rednerinnen stellten den Zusammenhang zum Internationalen Tag
„Nein zu Gewalt gegen Frauen“ her, der am 25. November gefeiert
wird.
Diesem Tag ist das Filmfest gewidmet. An diesem
Tag wird auch die einjährige Kampagne von TERRE DES
FEMMES gegen Zwangsheirat gestartet, und über die Fahnenaktion
von TERRE DES FEMMES werden in hunderten deutschen Städten
Aktionen zum Gedenktag durchgeführt werden. Erstmalig
wird auch in Tübingen die Fahne der freien Frau, die ihre
Hände zum Himmel streckt, gehisst werden. In Stuttgart
wird der Tag mit einem großen Benefizkonzert von TERRE
DES FEMMES begangen werden.
Der Eröffnungsfilm „The day I became a woman“
der iranischen Regisseurin Marziyeh Meshkini wurde vom Publikum
begeistert aufgenommen Gleich danach beim Umtrunk wurden die
Kinoliebhaber von iranischer Musik in einem liebevoll iranisch
dekorierten Foyer des Kino Arsenal empfangen. Iranische Süßigkeiten
wurden herumgereicht, und Tee aus dem Samowar angeboten, neben
dem klassischen Prosecco mit Orangensaft, die sie bei intensiven
Gesprächen genossen, die sich bis in die späte Nacht
hinzogen.
Anbei einige Eindrücke des Eröffnungsabends:
|
| |
| Der Eröffnungsfilm "The
day I became a woman" von der iranischen
Regisseurin Marziyeh Meshkini wurde der Favorit des Publikums.
|
| |
|
| Die Partnerin bei der Ausrichtung
des Frauenfilmfestes, Frau Dr. Omran, Frauenbeauftragte der Stadt
Tübingen (li.) im Gespräch mit Frau Haller-Haidt, MdL und Collin
Schubert (re.), ehrenamtliche Expertin für das Thema "Frauen im
Islam" von TERRE DES FEMMES.
|
Das Publikum vergnügte sich in iranischer
Athmosphäre.... |
| |
 |
.... bei intensiven Gesprächen mit Prosecco, Tee aus dem
Samowar und iranischem Gebäck.
|
Bernd Wolpert führt den Film „Faat Kine“ ein.
|
| |
| Das Team und seine Partner vom
Arsenal Kino und Arsenal Verleih sind glücklich über den gelungenen
Beginn des Filmfestes.
V.l.n.r.: Alba Fominaya, Ute Straub, Irene Jung, Bernd Kuhn, Matthis
Beren, Holger Müller, Tommi Heerdt, Heinz Ley, Paulo de Carvalho
(es fehlen: Käthe Schaeffer und Sachiko Ikeda) |
| |
Tag der Frauen im Islam
Der lange Tag der Frauen im Islam begann mit einem Frühstück in
iranisch-marokkanischer Atmosphäre, gefolgt von der Matinee mit
dem Film Yasemin. Dieser wurde zum Schwerpunktthema von TERRE
DES FEMMES zum 25. November 2002 ausgesucht: "Frauen im Islam
- Zwangsheirat". Obwohl der Film in den 80-er Jahren gedreht wurde,
hat er seine Aktualität keineswegs eingebüßt.
TERRE DES FEMMES-Referentin Rahel Volz führte in das Thema
ein. Danach wurde eine Reihe von Filmen aus dem Yemen, Palästina
und dem Iran gezeigt. Ines Fischer von TERRE DES FEMMES führte
in die Situation der Frauen in Palästina ein - ein Thema, das auf
besonders großes Interesse stieß.
|
| |
|
Frühstück in iranisch-marokkanischer Atmosphäre
|
Am Nachmittag wurden marokkanische Delikatessen mit Tee aus dem
Samowar angeboten.
|
| |
|
Ines Fischer vor dem zahlreichen Publikum, das sich zu den palästinensischen
Filmen eingefunden hatte.
|
Sachiko Ikeda, ehrenamtliche Helferin und TDF-Mitfrau, schenkt
Tee aus dem Samowar aus
|
Filmfest-Gast Jeanine Meerapfel
Filmfest-Gast Jeanine Meerapfel stellte Montag und Dienstag zwei
ihrer Filme vor: "Annas Sommer" im Kino Museum und "Im Land meiner
Eltern" im Kino Arsenal. Sie war sehr angetan von den aufgeschlossenen
und direkten Gesprächen, die sie mit dem Publikum über ihre Filme
führen konnte. Auch war sie erfreut, dass es ihr möglich war, einige
Filme aus dem Programm anzusehen.
Sie war begeistert von der poetischen, farbenfrohen Bildersprache
in "Gabbeh", der sehr stimmig vor ihrem Film "Annas Sommer" gezeigt
wurde, und sehr beeindruckt von Arundhati Roy in "DAM/AGE". Sie
fühlte sich ausgesprochen wohl in Tübingen, schwärmte von der Aussicht
ihres kleinen Hotels neben dem Schloss auf die Dächer von Tübingen
und hat Lust, wiederzukommen. Erste Pläne werden gemacht in Bezug
auf eine Gesprächsrunde beim nächsten Frauenfilmfest über "Frauenstimmen
aus verschiedenen Kulturen im deutschen Kino", bei der sie zugesagt
hat, gerne teilzunehmen.
|
| |
|
|
Jeanine Meerapfel hier im Gespräch mit dem Publikum des Kinos
Museum, dem sie ihren Film "Annas Sommer" vorstellte
|
Jeanine traf alte Bekannte: Stefan Paul vom Arsenal Filmverleih
und Arsenal Kino....
|
| |
|
... und Volker Lamm, Besitzer des Kinos Museum...
|
...und lernte neue kennen: Christa Stolle, Geschäftsführerin
von TERRE DES FEMMES im Foyer des Arsenal Kinos.
|
| |
|
...und Jeanine verabschiedete sich tanzenderweise von Tübingen
|
| |
| Das Team mit Stefan Paul verabschiedete
die renommierte Regisseurin in einem kleinen anheimelnden italienischen
Restaurant... |
Weitere Informationen erhalten
sie per e-mail: filmfest@frauenrechte.de
|