Die Filme
Spielfilme
At
Five in the Afternoon
von Samira Makhmalbaf, Iran/ Frankreich 2003,
105 Min., Spielfilm, 35 mm, Farbe, OmeU
Ein Film der Iranerin Samira Makhmalbaf, der gerade in Cannes
einen Preis gewonnen hat. Er erzählt sehr poetisch von
einem Mädchen im zertrümmerten Afghanistan, das
sich nach dem Taliban-Regime mit neuen Freiheiten und
alten Beschränkungen zurechtzufinden sucht. (Alamode
Film Verleih)
Cannes Preisträger
Baran
von Majid Majidi, Iran 2001, 94 Min., Spielfilm,
35 mm, Farbe, OmU
Ein afghanisches Mädchen im iranischen Exil muss als
Junge verkleidet auf einer Baustelle arbeiten, um die Familie
durchzubringen. Dabei begegnen ihr Schwierigkeiten, Überraschungen
und ein einfühlsamer Junge, der sich in sie verliebt,
als er ihr Geheimnis aufdeckt - iranische Filmpoesie, die
auf der Berlinale prämiert
wurde. (Alamode Film Verleih) - Berlinale Preisträger
Bollywood
Hollywood
von Deepa Mehta, Kanada 2002, 105
Min., Spielfilm, Farbe, 35 mm, OmU
D ie humorvolle Komödie beschreibt das Leben einer indischen
Familie in Kanada, deren Sohn Rahul sich hartnäckig gegen
eine arrangierte Hochzeit sträubt...Zufällig lernt
er die emanzipierte Sue kennen, die mit beiden Beinen im Leben
steht. Ist sie seine Lösung für die ungewollte Heirat?
(Central Film Verleih)
- 2 internationale Festivalpreise in USA und Kanada
Ehekrieg
von George Cukor, USA 1949, 95 Min.,
Spielfilm, Video, schwarz-weiß, OmU
Das Juristenehepaar Amanda (in der Hauptrolle: Kathrin Hepburn)
und Adam Bonner führt eine glückliche Beziehung,
in der beide Partner gleichberechtigt sind. Doch als sie sich
eines Tages vor Gericht als Verteidigerin und Ankläger
in einem Ehebruchsfall gegenüberstehen, wird der Prozess
plötzlich zum privaten
Ehekrieg.
3 Oscar-Nominierungen
Fire
von Deepa Mehta, Indien 1997, 104
Min., Spielfilm,
35 mm, Farbe, OmU
Zwei indische Frauen sind äußerst frustriert und
leiden in ihren arrangierten Ehen. Sie finden Trost und erotische
Spannung in ihrer gegenseitigen Zuneigung, was zu gewalttätigen
Reaktionen ihrer Umgebung führt. Auch die Filmemacherin
wurde zur Zielscheibe von Gewaltangriffen indischer
Fundamentalisten. (Filmweltverleih) - 5 internationale
Festivalpreise, u.a. Mannheim
In
the Times of the Butterflies
von Patricia Cardoso, USA 2001,
95 Min.,
Spielfilm, Video, Farbe, EF, Deutsche Premiere
Ein Drama über die drei Schwestern Mirabal( u.a. in der
Hauptrolle: Salma Hayek), die wegen ihrer Teilnahme an der
Rebellion Opfer der dominikanischen Diktatur von Trujillo
wurden. Ihnen wurde der 25. November als internationaler Tag
"NEIN zu Gewalt an Frauen" gewidmet.
Alma Awards Preisträger
Jalla!
Jalla!
von Josef Fares, Schweden 2000, 88 Min.,
Spielfilm, 35mm, Farbe, OmU
Turbulente Komödie um eine libanesische Einwandererfamilie
in Schweden, die ihren Sohn Roro verheiraten wollen. Doch
Roro liebt seine schwedische Freundin Lisa und auch Yasmin,
die ihm versprochen ist, will sich nicht so einfach verheiraten
lassen und wirbelt die Ereignisse gründlich durcheinander.
(Kinowelt Film
Verleih) - 3 internationale Festivalpreise
Kadosh
von Amos Gitaï Israel/ Frankreich 1998,
110 Min.,
Spielfilm, 35 mm, Farbe, OmU
In der bedrückenden Atmosphäre eines jüdisch-orthodoxen
Viertels von Jerusalem müssen sich zwei Frauen den unerbittlichen
Forderungen der hermetisch abgeschlossenen Gemeinde stellen:
kinderlose Frauen verdienen ihren Ehemann nicht, und eine
Ehe mit einem säkulär lebenden
Mann ist verboten. Werden sie sich unterwerfen? (Pegasos Verleih)
Cannes-Nominierung, British Independent Film-Preisträger,
Singapore Preisträger
Lilya4ever
von Lukas Moodysson, Schweden/Dänemark 2002,
95 min, OmdtU
Dieser Film ist ein bewegendes Drama um ein russisches Mädchen,
das - von Menschenhändlern getäuscht - zur Prostitution
in Schweden gezwungen wird. Der Film löste Schockwellen
in der schwedischen Politik aus. (Arsenal/Central
Film Verleih) - Oscar-Nominierung
Real
women have curves
von Patricia Cardoso, USA 2002, 90 Min., Spielfilm,
35mm, Farbe, OmU
Dies ist die schwungvolle Geschichte einer jungen Mexikanerin
in den USA, die in einem Sweatshop Kleider herstellt, jedoch
eigentlich lieber an der Universität studieren würde.
Mutig stellt sie dabei sowohl die traditionellen Vorstellungen
ihrer mexikanischen Familie über ihre weibliche Rolle
in Frage, als auch die in den USA gängige fixe Idee,
es sei die höchste Erfüllung einer jungen Frau,
wie ein mageres Model auszusehen. (Alamoder Film Verleih)
Sundance Preisträger
Rot
und Blau
von Rudolf Thome, Deutschland 2002, 112 Min., Spielfilm, 35
mm, Farbe, DF
In diesem Film wird ein humorvoller Blick auf eine Frau geworfen
(in der Hauptrolle: Hannelore Elsner), die mit ihrer türkischen
Tochter konfrontiert wird, welche sie fast 20 Jahre lang nicht
gesehen hat. Diese möchte nun endlich ihre Mutter kennenlernen...
(Academy Films) - Christal Globe Nominierung Karlova
Vary
Secret
Ballot - Geheime Wahl
von Babak Payami, Iran 2001, 105 Min., Spielfilm,
35mm, Farbe, OmU
Eine absurde Komödie über eine enthusiastische und
energische Iranerin, die auf einer Insel im persischen Golf
landet, um dort als misstrauisch beäugte Wahlleiterin
unter Schmugglern und analphabetischen Schafhirten zu fungieren.
(Kairos Film Verleih) - Venedig-Preisträger
Silent
Waters (Kamosh Pani)
Deutsche Premiere
von Sabiha Sumar, Deutschland/
Frankreich/ Pakistan 2003, 110 Min., Spielfilm, 35 mm, Farbe,
OmeU
Die Witwe Ayesha führt in Pakistan ein ruhiges, sicheres
Leben. Als ihr Sohn Saleem sich einer islamisch-fundamentalistischen
Gruppe anschließt, bricht ihr Leben auseinander und
fördert ein wohlgehütetes Geheimnis aus der Zeit
der Teilung von Indien und Pakistan zutage. (Flying Moon/Academy
Films)
Goldener Leopard und 3 weitere Auszeichnungen in Locarno
Regisseurin anwesend
The
Little Republic (Swaaraj)
von Anwar Jamal, Indien 2002, 90 Min., Spielfilm,
35 mm, Farbe, OmeU
Eine Million gewählte Gemeinderätinnen in Indien
müssen schwer kämpfen, um besonders die Interessen
der Familien und Kinder zu vertreten. Wer wird sich durchsetzen:
die Männer mit ihrem Großprojekt Straße,
oder die Frauen mit der selbst gebauten Wasserleitung? Ein
bitter-süß sarkastischer Film aus Indien, der auf
einer wahren Begebenheit beruht. (Sehjo Singh Verleih)
München Preisträger
Regisseur anwesend
Whale
Rider
von Niki Caro, Neuseeland 2003, 105 Min.,
Spielfilm, 35mm, Farbe, OmU
In dieser wunderbaren Neuerzählung einer Maori Legende
muß sich ein 12-jähriges Mädchen gegen ihren
Großvater und gegen jahrhundertealte Traditionen auflehnen,
um ihre Bestimmung zu erfüllen. Als direkte Nachfahrin
des Urahns, der auf dem Rücken eines Wales nach Neuseeland
kam, könnte Pai Häuptling der Maori werden - wenn
sie nicht ein Mädchen wäre. Doch mit den typischen
Eigenschaften eines Maori - Mut, Entschlossenheit, Weisheit
und einem unzähmbaren Willen - schafft sie es, den Großvater
zu überzeugen. (Pandora Film Verleih)
7 internationale Festivalpreise, darunter Toronto,
Sundance, San Francisco und Rotterdam
Dokumentarfilme
Afghanistan
Unveiled
von Brigitte Brault/Florent Milesi, Frankreich/
Afghanistan 2003, 55 Min., Dokumentarfilm, Video, Farbe, OmeU
Im ersten Film, der je von und über afghanische Kamerafrauen
gedreht wurde, brachen 2002 mehrere 19-jährige Afghaninnen
zu einer abenteuerlichen Reise ins Innere ihres Landes auf.
Sie hielten die Schicksale der Frauen dort in bezaubernden
Bildern fest, mit schrecklichen, berührenden und jugendlich-frischen
Momenten ihrer Reise.
Alcemos la voz
Deutsche Premiere
von Isabel Juárez und Beate Neuhaus,
Guatemala 1997, 22 Min., Dokumentarfilm,
Video, Farbe, OmU
Persönliche Zeugnisse der Repression in Guatemala aus
den Jahren der "violencia" sind eingebettet in das
Hoffen der Menschen auf Gerechtigkeit, in Szenen des Alltags
von Ritualen und traditionellen Tänzen. Regisseurin
anwesend
Arbeiterinnen
dieser Welt
von Marie-France Collard Belgien 2001, 84 Min.,
Dokumentarfilm, Video, Farbe, DF
E ine Welt bricht zusammen für die langjährigen
Arbeiterinnen von Levi´s, als deren Fabrik in Belgien
die Schließung droht. Sie müssen sich nun mit Arbeitskämpfen
und der Realität der Globalisierung auseinandersetzen.
Ihre Arbeit wird inzwischen von extrem ausgebeuteten Arbeiterinnen
in Ländern der Dritten Welt ausgeführt.
Borinboresi
Deutsche
Premiere
von Gertraud Schwarz und Agnes Neumayr
Ghana/ Österreich 2003, 67 Min.,
Dokumentarfilm, Video, Farbe, OmU
Ein Kollektiv von Frauen in Ghana zaubert nicht nur kunstvolle
Malereien auf ihre runden Lehmhäuser, sondern sie bewältigen
auch andere Aspekte ihres schwierigen (Über-) Lebens
gemeinsam - mit viel Tanzen, Geschichten erzählen und
Lachen.
Regisseurin und Produzentin anwesend
Die
Frauen von Kabul – Sterne am
verbrannten Himmel
von Elke Jonigkeit, Deutschland/ Afghanistan 2002,
55 Min., Dokumentarfilm, Video, Farbe, DF
Fünfzehn Jahre nach „Tschadari und Buz Kaschi“
fährt Regisseurin Elke Jonigkeit ins zerbombte Afghanistan,
um die Frauen ihres ersten Films wieder zu finden - und sie
findet sie, mit ungebrochenem Überlebensgeist.
Regisseurin anwesend
Weiter Informationen: www.circe-film.de
Domestic Violence
von Frederick Wiseman, USA 2001, 196 Min., Dokumentarfilm,
Video, Farbe, EF
Frederick Wiseman, der bekannt ist für seine exakten
unbarmherzigen dokumentarischen Einblicke in die US-Gesellschaft,
hat für „Domestic violence“ über zwei
Monate lang in der Kriseneinrichtung „The spring“
für Opfer häuslicher Gewalt in Tampa, Florida gefilmt.
Wiseman nimmt das Phänomen „häusliche Gewalt“
gründlich auseinander und zeigt den erschreckenden Mechanismus
von Macht und Kontrolle, der
darin steckt.
Dreams of a Good Life
von Bridget Pickering, Südafrika 2001, Dokumentarfilm,
15 Min., OmU
Unter einem Baum in einem sonnigen Garten sitzt eine Gruppe
junger Frauen. Sie reden über sich und ihr Leben, doch
vor allem darüber, wie sich ihre Träume für
die Zukunft verändert haben, seitdem sie wissen, dass
sie HIV-positiv sind. Auch ihre Beziehungen zu Männern
betrachten sie jetzt anders als vorher. Gegenseitig spenden
die Frauen sich Trost und schöpfen so neue Stärke.
Fetal Positions Deutsche
Premiere
von Stacey Benoit, Frankreich
2002, 52 Min., Dokumentarfilm, Video, Farbe, EF
Abtreibungskliniken in den USA wurden in den letzten Jahren
regelmäßig zum Ziel radikaler Abtreibungsgegner.
Täglich mit Drohungen und Gewaltangriffen konfrontiert,
sind die Kliniken auf die Hilfe Freiwilliger angewiesen, um
ihre Patientinnen und MitarbeiterInnen zu schützen. Die
„volunteer clinic escorts“ in Milwaukee, Wisconsin,
versuchen dabei, den Angriffen der Abtreibungsgegner nicht
mit Gegengewalt zu antworten.
Hanan
Ashrawi – A Woman of her Time
von Mai Masri, Palästina 1995, 50 Min.,
Dokumentarfilm, Video, Farbe, OmeU
Die erstaunliche palästinensische Politikerin Ashrawi,
Ex-Pressesprecherin von Arafat, widmet sich inzwischen der
Verteidigung der Menschenrechte in den besetzten Gebieten.
Sie hat auch zusammen mit israelischen und palästinensischen
Frauen das gemeinsame Projekt "Jerusalem Link" gegründet,
ein bemerkenswerter Versuch, alternative Friedensstrategien
zu entwickeln.
Le
Mariage d’Alex
von Jean-Marie Teno, Kamerun/ Frankreich 2002,
45 Min., Dokumentarfilm, Video, Farbe, OmeU
Altmeister Jean Marie Teno zeigt mit einfühlsamer Kamera
ein auch für ihn persönlich bedeutsames Kapitel
afrikanischer Alltagskultur: eine polygame Hochzeit. Beeindruckend
das Nebeneinander von polternder Fröhlichkeit der Männer
und der ambivalenten
Gefühlsausdrücke der Frauen.
Moderne
Sklavinnen – das Geschäft
mit der Ware Frau Deutsche
Premiere
von Ulrike Baur
Deutschland 2002, 45 Min.,
Dokumentarfilm, Video, Farbe, DF
Viele junge Osteuropäerinnen aus Rumänien, Moldawien
oder der Ukraine gehen Jahr für Jahr den modernen Sklavenhändlern
ins Netz. In ihren Heimatländern waren sie keine Prostituierten.
Hauptumschlagplatz ist das ehemalige Jugoslawien. Der Frauenhandel
ist auf dem Balkan zu einem attraktiven Geschäft geworden.
Regisseurin anwesend
Mothers
of Life (Elämän äidit)
von Anastasia Lapsui und Markku Lehmuskallio
Finnland 2002, 74 Min., Dokumentarfilm,
35mm, s/w und Farbe, OmU
Zwei starke Frauen der Inuit - Mutter Mjusena und Tochter
Tatjana - müssen mit ihren Rentieren alleine in der unwirtlichen
Tundra Ostsibiriens überleben. In ihrer Existenz zwischen
Legenden und der harten Realität bleibt ihnen letztlich
nur noch die Lohnarbeit. Ein faszinierender hautnaher Dokumentarfilm.
(Freunde der Deutschen Kinemathek) - Berlinale Preisträger
Performing
the Border
von Ursula Biemann, Schweiz/ Mexiko 1999,
42 Min., Dokumentarfilm, Video, Farbe, OmU
Die Grenze Mexikos zu den USA bedeutet in der globalisierten
Wirtschaft mehr als nur eine Passkontrollstelle. Hier werden
Tausende von jungen Mexikanerinnen vom Land in den Exportzonenfabriken
verheizt. Sie werden in einem besonders schrecklichen Fall
in der Stadt Ciudad Juarez zu Hunderten Opfer von grausamen
Morden, seit über zehn Jahren ungehindert trotz Kampagnen,
Untersuchungskommissionen und Anklagen vor internationalen
Instanzen. Die Familien
organisieren sich zu ihrer Verteidigung.
Simon
and I Deutsche
Premiere
von Beverly Palesa Ditsie und Nicky Newman,
Südafrika 2001, 52 Min., Dokumentarfilm,
Video, Farbe, EF
Die südafrikanische Sängerin Bev Ditsie zeichnet
in der Geschichte des bekannten Anti-Apartheidkämpfers
und Gay-Aktivisten Tseko Simon Nkoli ihren eigenen Prozess
der Bewusstwerdung ihrer lesbische Neigung nach. Simon starb
im Jahr der Fertigstellung des Films an AIDS, und Bev reflektiert
zusammen mit anderen Frauen sowohl über Menschenrechte
von Lesben als auch von
AIDS-Kranken in Afrika.
The
Day I will never Forget
von Kim Longinotto, GB/ Kenia 2002, 90 Min.,
Dokumentarfilm, 35 mm, OmeU
In Kenia brechen die unterschiedlichsten Widerstände
gegen Genitalverstümmelung auf: junge Mädchen laufen
von zu Hause fort; andere verklagen die Eltern, um nicht verstümmelt
zu werden; eine zielstrebige und einfühlsame Hebamme
und Krankenschwester versucht hartnäckig, somalische
Familien an der Anwendung dieser Jahrtausende alten Folter
zu hindern. Hoffnungen stellen sich dem
Horror entgegen. - Amsterdam, Hongkong Preisträger
The
Day my God died Deutsche Premiere
von Andrew Levine, Nepal/ Indien/ USA 2002,
70 Min., Dokumentarfilm, Video, Farbe, OmeU
Der Film erzählt die Geschichte nepalesischer Mädchen,
die aus ihren Heimatdörfern geraubt und in die Sexsklaverei
verkauft wurden. Sie werden gezwungen, sich in indischen Bordellen
zu prostituieren. Hoffnung gibt, dass ehemalige Opfer sich
organisieren, und mit einigen vertrauenswürdigen Polizisten
weitere Mädchen befreien. Ihre Organisation bietet diesen
eine neue Lebensperspektive an. Andrew Levine drehte mit versteckter
Kamera vor Ort, in Bombay. Erzähler sind Wynone Rider
und Tim Robbins. Musik von „Dead man walking“-
Komponist David Robbins.
Regisseur und Kameramann anwesend
Two
States of Mind Deutsche
Premiere
von Shira Richter, Israel/ Palästina 2001, 62 Min.
(Director’s cut), Dokumentarfilm, Video, Farbe, OmeU
Eine israelisch-palästinensische Koproduktion über
zwei Freundinnen aus beiden Nationen, die ein Team in der
einzigen Frauen-Jeep-Rallye in der marokkanischen Wüste
bilden. Trotz unterschiedlicher politischer Einstellungen,
die manchmal unter dem Stress der Wüstenrallye fast im
Konflikt explodieren, erhalten sie stets die Freundschaft
und Kommunikation - als bewusste Haltung zugunsten von Friedenslösungen.
Regisseurin anwesend
Une
FemmeTaxi à Sidi Bel-Abbès
(Eine Taxifahrerin in Sidi Bel-Abbès)
von Belkacem Hadjadj, Algerien/ Belgien 2000,
52 Min., Dokumentarfilm, Video, Farbe, OmeU
Eine mutige algerische Witwe arbeitet mit dem Taxi ihres verstorbenen
Mannes als Taxifahrerin - zur Freude von Algeriern, die einem
männlichen Taxifahere nicht so gern ihre Frauen anvertrauen
würden. Jedoch erlebt sie nicht nur Freude, z.B. als
sie ihre Freundinnen in einer benachbarten Stadt besucht,
die arbeitslos in einer Textilfabrik dahin vegetieren, welche
Ziel eines fundamentalistischen Anschlags wurde. Sie erfährt
noch mehr Schreckliches über die Unmöglichkeit,
als Frau unter dem wachsenden fundamentalistischen
Einfluss erwerbstätig zu sein.
Women-
the Forgotten Face of War
Deutsche Premiere
von Greta Olafsdottir und Susan Muska
USA/ Kosovo 2002, 85 Min., Dokumentarfilm,
Video, Farbe, OmeU
Kosovo im Jahre 2002, die Nachlese des Kriegs, durch den
Blick der zumeist schwer traumatisierten Frauen: Unter Berichten
von Greisinnen, die sich nicht zu sterben trauen, da sie eine
riesige männerlose Familie durchzubringen haben, und
albtraumhaften Erinnerungen an die Zeit der Vergewaltigungen
und Folterungen, sind auch neue Hoffnungen junger Frauen zu
finden, die auf dem Wege sind, für sich und ihre Region
neue Lebensperspektiven aufzubauen.
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