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Filmfest 2002: einBlicke in FrauenWelten
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The day I became a woman
(Eröffnungsfilm) Drei Episoden, Lebensabschnitte iranischer Frauen: ein kleines Mädchen geniesst die letzten Minuten seiner Freiheit als Kind, die ihm als 9-jähriger “Frau” verwehrt werden wird. Ein Fahrradrennen, eine schwarzverhüllte Frau, ein Ehemann und ein Mullah zu Pferd, eine Scheidung, gefolgt vom Aufstand des gesamten männlichen Clans gegen die Rebellin. Eine alte Frau will sich das leisten, was sie ihr ganzes Leben lang nicht hatte. weitere Informationen unter http://www.makhmalbaf.com |
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Gabbeh Die farbenprächtigen Gabbehteppiche sind vom täglichen Leben der nomadischen Familienclans inspiriert. In den Farben der Teppiche erzählt der poetische Film vor der beeindruckenden Landschaft des südöstlichen Iran von Gabbeh, der eigenwilligen Tochter des Stammesfürsten, die sich gegen ihren Vater auflehnt und um ihre verbotene Liebe kämpft. weitere Informationen unter http://www.makhmalbaf.com |
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Annas Sommer Vor der glitzernden Kulisse des ägäischen Meeres sucht Anna (Angela Molina) sich den Geistern ihrer jüdisch-sephardischen Familie zu stellen und zugleich in die sinnliche Gegenwart der Insel einzutauchen... Anschließend Publikumsgespräch mit
der Regisseurin Jeanine Meerapfel. weitere Informationen unter http://www.basisfilm.de |
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Yasemin Die jugendliche Yasemin geht zur Schule, übt
Judo, scheint ein völlig integriertes türkisches Mädchen
in Deutschland zu sein. Das ändert sich schnell, als sie sich
mit einem deutschen Jungen befreundet, der ihrem Vater kein
passender Heiratskandidat zu sein scheint... |
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Desembarcos– es gibt
kein Vergessen In einem Regie-Workshop in Buenos Aires verarbeitet
Jeanine Meerapfel die Vergangeheit der Diktatur zusammen mit jungen
ArgentinierInnen. Das Thema der Filme ist: Angst. Der preisgekrönte
Film dokumentiert jedoch auch die Hoffnungen und Wünsche der
jungen Generation in dem Land, in dem die Mütter des Plaza
de Mayo weiterhin nach ihren Töchtern und Enkeln suchen, die
von der Militärdiktatur veschleppt wurden. |
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Die Kümmeltürkin
geht Melek passt schlecht ins Klischee der unterdrückten
türkischen Frau: selbstbewusst, klug, realistisch, mit einem
Lächeln um den Mund und Trauer in den Augen. Nun gibt sie ihr
Leben in Deutschland auf und kehrt nach 14 Jahren in die Türkei
zurück. |
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Im Land meiner Eltern In einer Art persönlichem Tagebuch begibt sich Jeanine Meerapfel auf die Suche nach den Wurzeln ihrer jüdischen Identität innerhalb der deutschen Realität – ein Prozess, der mehr Fragen aufwirft, als er eindeutige Antworten gibt, besonders über die deutsche Realität. Anschließend Publikumsgespräch mit der Regisseurin Jeanine Meerapfel. |
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Scheidung auf Iranisch
Mit Humor, Tränen, Ausdauer , ein paar kleinen
Lügen und einem unglaublich starken Willen kämpfen iranische
Frauen erfolgreich um ihre Scheidung vor Gericht. |
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Faat-Kine Faat-Kine, erfolgreiche Geschäftsführerin
einer Tankstelle in Dakar, hat sich ihren wirtschaftlichen Erfolg
hart erkämpfen müssen. Von den Vätern ihrer beiden
Kinder verlassen, hat sie es dennoch geschafft – ein humorvoller
Blick auf eine starke Frau. weitere Informationen unter http://www.neuevisionen.de |
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Zeit der Männer, Zeit
der Frauen Regisseurin Moufida Tlatli, eine der wenigen Filmemacherinnen
im arabischen Raum, erzählt kunstvoll verwoben wie die
traditionellen Teppiche aus Djerba vom Leben tunesischer Frauen
aus drei Generationen, von ihrem Ringen um Eigenständigkeit
und Würde zwischen Tradition und Moderne. weitere Informationen unter http://www.kairosfilm.de/programmgesamt |
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Das Ufer der Frauen ohne
Männer Ein kleines vietnamesisches Dorf wird fast ausschließlich
von Frauen, Alten und Kindern bewohnt. Der sehr sensible Film zeigt,
wie die Jahrzehnte dauernde Abwesenheit von kriegsführenden
Männern die zurückbleibenden Frauen zu den eigentlichen
Heldinnen des südostasiatischen Landes macht. Er erzählt
auch von ihren ungestillten Sehnsüchten... |
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Das Reisfeld
Der Spielfilm des Kambodschaners Panh zeigt in
ruhigen Bildern die Verbundenheit einer Familie von verwaisten Mädchen zwischen
4 und 15 Jahren mit dem Reisfeld, das allein ihr Überleben
ermöglicht, dessen Rhythmus ihrem Leben Gestalt gibt.
Zu diesem Film gibt es für die Verwendung
im Unterricht Arbeitshilfen unter: |
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Die Familie im Reisfeld
Der Film über die Dreharbeiten zu “Das Reisfeld”
von Pierre Allain Meier, zeigt das Zusammenwachsen der “Familie”,
deren Töchter von traditionellen Tempeltänzerinnen der
Königlichen Akademie der Schönen Künste dargestellt
werden. |
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Kriegerin des Lichts Die Lichtkriegerin Yvonne Bezerra de Mello (sogenannt
nach einem Gedicht von Paulo Coelho), eine Bildhauerin aus der brasilianischen
Oberschicht, widmet als Einzelkämpferin den Straßenkindern
von Rio de Janeiro ihre empathische und zupackende Solidarität.
Sie wird dafür von ihrer eigenen Klasse verachtet und angegriffen.
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Runaway Mädchen, die von zu Hause fortgelaufen sind,
finden in einem staatlichen iranischen Mädchenheim Zuflucht.
Die charismatische Leiterin des Zentrums findet zusammen mit ihnen
Wege – entweder zurück zur Familie oder in die Eigenständigkeit. |
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Rigoberta Menchu Die Bilder des Films zeigen Szenen des Treffens der Indianerorganisationen aus ganz Amerika; Landschaften, Menschen auf der Flucht; Kleinbauern bei der harten Arbeit auf der Plantage und religiöse Riten. Dazwischen immer wieder Rigoberta Menchú, wie sie sichtlich bewegt die Geschichte ihres Volkes und vieler Völker Lateinamerikas erzählt. Zu diesem Film gibt es für die Verwendung
im Unterricht Arbeitshilfen unter: |
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Daß Du 2 Tage schweigst
unter der Folter – Elisabeth Käsemann, ein deutsches Schicksal
Am 16. Juni wird die 30jährige Elisabeth Käsemann auf dem Lustnauer Friedhof in Tübingen beigesetzt. Ihre Eltern teilen der Öffentlichkeit mit: "Wir haben heute unsere Tochter Elisabeth bestattet, am 11. Mai 1947 geboren, am 24. Mai 1977 von Organen der Militärdiktatur in Buenos Aires ermordet, gab sie ihr Leben für Freiheit und mehr Gerechtigkeit in einem von ihr geliebten Lande." Elisabeth ist eine von 72 Deutschen, die Opfer der argentinischen Militärdiktatur wurden. |
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Kick it like Beckham
Die 18-jährige Jess will keine konventionelle
Inderin sein, sie will Fußball spielen, wie ihr Idol Beckham.
Die jugendlich rasante Komödie nimmt die kulturellen Erwartungen
an Weiblichkeit sowohl der indischen Einwanderer, als auch der britischen
Durchschnittsfamilie aufs Korn. |
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Red ribbon around my house
Eine äußerst lebensfrohe ältere
Südafrikanerin namens Pinky kämpft mit beindruckendem
Willen gegen AIDS. |
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Vos que sos mi hermana Eine Organisation nicaraguanischer Frauen hat
es geschafft, praktisch ohne Männer (über)leben zu können,
und eine Reihe von sozialen Projekten für Frauen voranzutreiben,
wie Hebammenschulungen, Geburtshäuser uam. Dazu mussten
sie sich auch kreativ ihren Platz in typischen Männerberufen
erkämpfen. |
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Diese Hände Diese außergewöhnliche Dokumentation
porträtiert das Leben von Frauen, die mit ihren Kindern in
einem Steinbruch leben und arbeiten und dort mit einfachen Hämmern
Felsbrocken zu kleinen Steinen für den Straßenbau verarbeiten.
Zuweilen drücken sie in Liedern oder Tänzen aus, was diese
Arbeit für die bedeutet. Zu diesem Film gibt es für die Verwendung
im Unterricht Arbeitshilfen unter: |
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Meliha Nach fünf Jahren als Flüchtling in Köln
macht sich Meliha auf den Weg zurück in ihre Heimat. Der Film
begleitet sie auf ihrer Reise und in ihr erstes Jahr in Sarajewo.
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Explosion der Stille Frauen im Jemen – sie tragen mehrheitlich den schwarzen Ganzkörperschleier, jedoch – geben sie Frauenzeitschriften heraus, arbeiten als Ärztinnen, lassen sich als Kandidatinnen zu Wahlen aufstellen. |
![]() © Foto: Annette von Wangenheim |
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Lagrimas en mis sueños
(Tears of Dreams) Jugendliche Mütter von der nicaraguanischen
Atlantikküste kommen zu Wort, die mit 15 Jahren das erste von
vier Kindern unterschiedlicher Väter bekommen, Familiengeschichten,
die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
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Imiti Ikula Memory, ein burschikoses Straßenkind in Südafrika,
wird auf der Straße angefeindet und missbraucht. Sie verteidigt
jedoch vehement ihre Ehre - sie ist keine Bettlerin und arbeitet,
um zu überleben. Und: sie hat AIDS. Ein beeindruckendes Portrait
eines mutigen Mädchens, das nachts mit anderen Straßenkindern
solidarisch das Feuer und etwas Essen teilt. Ihr Traum: eine Sonnenbrille
für die Sonnenfinsternis kaufen zu können. |
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Women under the sun
Inmitten der traumatischen Umstände der Besatzung
Palästinas untersucht das palästinensische Parlament den
wachsenden Fundamentalismus in Palästina und eine seiner schrecklichen
Ausdrucksformen: „Selbst“morde an Palästinenserinnen. |
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Hay mish Eishi (Das ist kein
Leben) Acht Palästinenserinnen: Frauen unter Besatzung
– was bedeutet Krieg für sie, wie bewältigen sie den Alltag,
welche Vorstellungen von Frieden haben sie. Ein Gegenbild zu den
medial weltweit vermittelten Frauen-bildern unter Kriegsbedingungen,
ein Beitrag zu einer Friedenspolitik, in der Frauen wesentlich zur
Konfliktbearbeitung beitragen. |
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Wie ein Krieg... Die 40-jährige Geschichte der indischen Bevölkerungspolitik
mit Zwangs- und Fliessbandsterilisierungen wird kritisch beleuchtet;
die Bedeutung von Reproduktion, Sexualität, Kindern, Ehe sind
die Themen von einfühlsamen Gesprächen in einer indischen
Frauengruppe. |
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DAM/AGE Die bekannte indische Schriftstellerin Arundhati
Roy muss einen Tag ins Gefängnis, da sie es gewagt hat, sich
über die indische Gerichtsbarkeit kritisch zu äußern:
sie hatte dabei die Rechte des Adivasi-Volkes, und aller Armen in
Indien verteidigt, die bei den großen Staudammprojekten mit
Füßen getreten werden. Die zarte Frau setzt ihre Fähigkeit,
mit Worten komplexe Zusammenhänge aufzudecken, als Waffe mit
enormer Treffsicherheit ein. |
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Schnitt ins Leben Afrikanische Frauen erzählen von ihren Verwundungen,
aber auch von ihren Bemühungen und Strategien, die grausame
Tradition der Genitalverstümmelung zu bekämpfen. |
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Svetlana Die 16-jährige Russlanddeutsche Svetlana macht ihre ersten schwierigen Schritte, sich vom Elternhaus und ihrem Herkunftsland zu lösen, um einen eigenen Platz in der neuen Heimat einzunehmen. Dazu sind einige Umwege nötig. Didaktisches Material zum Film als PDF-Download: |
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El dia que me quieras
(Der Tag an dem Du mich lieben wirst) Einige Tage im bewegten Leben der Polizistinnen,
Sozialarbeiterinnen und Klientinnen einer Polizeistation für
misshandelte Frauen in einem Vorort der Hauptstadt Managua: mit
viel Ausdauer, manchmal auch Humor wird versucht, den Frauen zu
helfen.
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Amores que matan (Liebe
die tötet) Ein tragikomischer Blick auf gewalttätige
Männer, die in diesem kurzen Spielfilm nicht immer ganz freiwillig
in das Zentrum zur Rehabilitation für eine gewaltfreie
Ehe kommen. |
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Remote Sensing Mithilfe von Satellitenbildern und Filmaufnahmen
vor Ort verdeutlicht der Film das dramatische Ausmaß des internationalen
Handels mit Frauen auf der ganzen Welt.
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Weitere Informationen erhalten
sie per e-mail: filmfest@frauenrechte.de