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einBlicke in FrauenWelten 2003  

Foto-Ausstellungen: 15.-16.11.2003
begleitend zu den Filmen „Frauen von Kabul“ und „Borinboresi“,
im Schlatterhaus, Großer Saal

Öffnungszeiten: Samstag 12.00 -18.00 Uhr, Sonntag: 10.00 – 18.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Samstag, 15.11. 2003, 12.00 Uhr
                                     in Anwesenheit der Regisseurinnen und Fotografinnen,
                                     mit anschließendem Sektempfang.

Foto-Ausstellung zum Film „Borinboresi“

Borinboresi, die Wandmalkunst der Frauen in Ghana, Westafrika, ist eine Kunstform, die – im Unterschied zum meist individuellen Gestalten westlicher Künstlerinnen und Künstler – im Kollektiv mehrerer Frauen durchgeführt wird und in ihrer Symbolik kulturelle, ethische und soziale Botschaften vermittelt.

Im Frühjahr 2002 konnte der Bau eines Gemeinschaftshauses und eines traditionellen Lehmgehöfts, in Kooperation mit den 14 Frauengruppen der 'Natugnia Rural Women Association’, erfolgreich durchgeführt werden. Ein Teil der Baueinheit wurde in der traditionellen Architektur der Nankana errichtet und mit den Symbolen der Wandmalkunst bemalt. Die Nankana Frauen nutzen dieses Gebäude für ihre entwicklungspolitische Arbeit, für Fortbildungsprogramme und Schulungen. Ein wesentlicher Punkt ihres Engagement gilt der Erhaltung ihrer Wandmalkunst.

Die Wandmalkunst ist eine angesehene Tätigkeit, sie ist Lebensweise und Lebensfreude. Für die Frauen ist die Kunst eine natürliche Geste, so eingebettet in den Lebensstil der Menschen und so unvermeidlich, wie Gehen, Essen und Schlafen. Das Anliegen der Foto-Ausstellung ist, die ‚Andersheit’ dieser Kunstform als einen Ausdruck der Lebensweise und Kultur der Nankana-Frauen in Natugnia/Nordghana erkennbar zu machen.

Foto-Ausstellung zum Film „Die Frauen von Kabul“:
„Blick hinter den Schleier – aus dem Alltag afghanischer Frauen“

Die Ausstellung zeigt großformatige Porträtfotos von Frauen, die ihre Tschadari - den boden-langen Ganzkörperschleier - zurückgeschlagen haben und ihren Blick fest in die Kamera richten, dem Betrachter in die Augen schauen.

Gedichte afghanischer Poetinnen und Ausschnitte aus Interviews zeigen Frauen, die aktiv das öffentliche Leben Afghanistans mitgestalten.

Kinderzeichnungen sprechen von Bedrohungen und Gefahr - aber auch von Wünschen und Hoffnungen. Auf ausführlichen Schautafeln bekommt der Betrachter einen Überblick über die Geschichte und die heutige politische Situation Afghanistans.

     

Christa Stolle   

Irene Jung

Geschäftsführerin 

Koordinatorin der

TERRE DES FEMMES

Filmwoche

 

Weitere Informationen erhalten sie per e-mail: filmfest@frauenrechte.de
 

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31.10.2003